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Michael Wohlgemuths
Holzschnitte zur Weltchronik
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(Stamp.Chigi.S.176)



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Dokumentation
Begegnung mit den Bischöfen in Tokio

Intensive Suche nach Inkulturation und Dialog

Ansprache von Papst Franziskus am 23. November
Intensive Suche nach Inkulturation und Dialog
Bei der Begegnung mit dem Heiligen Vater hob der Vorsitzende der Japanischen Bischofskonferenz, Nagasakis Erzbischof Joseph Mitsuaki Takami, den Einsatz der Kirche gegen Atomwaffen hervor. Auch würdigte er vor dem Papst die Bemühungen Japans, »Frieden mit seinen Nachbarn aufzubauen«.
Zu Beginn seines Japan-Besuchs traf Papst Franziskus in der Apostolischen Nuntiatur in Tokio mit den Bischöfen des Landes zusammen. In seiner vorbereiteten Ansprache sagte er:

Liebe Brüder!

Zunächst möchte ich mich entschuldigen und um Verzeihung bitten, weil ich hereingekommen bin, ohne jemanden zu begrüßen: Wie schlecht erzogen wir Argentinier doch sind! Vergebt es mir bitte! Es ist mir eine Freude, bei euch zu sein. Die Japaner haben den Ruf, methodisch und fleißig zu sein, und das ist der Beweis: Der Papst steigt aus dem Flugzeug, und sofort lassen sie ihn arbeiten! Vielen Dank.

Ich freue mich über das Geschenk, Japan besuchen zu dürfen und über den Empfang, den ihr mir bereitet habt. Ich danke insbesondere Erzbischof Takami für seine Worte im Namen der ganzen katholischen Gemeinschaft in diesem Land. Da ich bei dieser ersten offiziellen Begegnung zum ersten Mal mit euch zusammen bin, möchte ich eine jede von euren Gemeinschaften begrüßen: Laien, Katecheten, Priester, Ordensleute, Gottgeweihte, Seminaristen. Und ich möchte in meine Umarmung und in meine Gebete alle Japaner in dieser Zeitepoche einschließen, die von der Inthronisierung des neuen Kaisers und vom Beginn der Ära Reiwa gekennzeichnet ist.

Ich weiß nicht, ob euch bekannt ist, dass ich seit meiner Jugend für dieses Land Sympathie und Zuneigung gehegt habe. Es sind viele Jahre seit dieser missionarischen Regung vergangen, deren Umsetzung auf sich hat warten lassen. Heute gibt mir der Herr die Gelegenheit, als missionarischer Pilger auf den Spuren der großen Zeugen des Glaubens unter euch zu sein. Vor 470 Jahren kam der heilige Franz Xaver nach Japan, was den Beginn der Ausbreitung des Christentums in diesem Land markierte. Im Gedenken an diesen Heiligen möchte ich mich mit euch verbinden, um dem Herrn für all die zu danken, die sich im Lauf der Jahrhunderte der Aussaat des Evangeliums und dem Dienst am japanischen Volk mit großer Inbrunst und Liebe gewidmet haben; diese ihre Hingabe hat der Kirche in Japan ein ganz besonderes Antlitz verliehen. Ich denke an die Märtyrer, den heiligen Paul Miki und seine Gefährten, sowie an den seligen Justo Takayama Ukon, der inmitten vieler Prüfungen bis zum Tod Zeugnis gegeben hat. Diese Selbsthingabe, um den Glauben durch die Verfolgung hinweg lebendig zu erhalten, hat der kleinen christlichen Gemeinschaft geholfen zu wachsen, sich zu festigen und Frucht zu bringen.

Denken wir auch an die »versteckten Christen« der Region von Nagasaki, die den Glauben dank der Taufe, des Gebets und der Katechese über Generationen hinweg bewahrt haben. Authentische Hauskirchen, die auf diesem Boden, vielleicht ohne es zu wissen, wie Spiegelbilder der Familie von Nazaret ausstrahlten. [...]
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