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archivierte Ausgabe 45/2019
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Die Themen
des Osservatore Romano
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Aus dem Vatikan
Ausgewählte Bildaufnahmen und ungekürzte Textabdrucke geben Ihnen einen unverfälschten und lebendigen Einblick in das Zentrum der Weltkirche.

Kirche in der Welt
Begleiten Sie den Heiligen Vater auf seinen Apostolischen Reisen oder zu Großereignissen wie Kirchen- oder Weltjugendtagen.

Dokumentation
Alle Enzykliken, Apostolischen Schreiben, Predigten und Ansprachen des Heiligen Vaters – bis ins Detail genau und ungekürzt in deutscher Sprache.

Kultur
Rom ist nicht nur Mittelpunkt der Weltkirche, sondern auch ein einzigartiges kunstgeschichtliches Zentrum.
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Dokumentation |
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Abschließende Worte von Papst Franziskus bei der letzten Generalkongregation am 26. Oktober |
Schritte auf dem Weg der Synodalität |
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Zufriedene Gesichter bei Papst Franziskus und Kardinal Lorenzo Baldisseri, dem Generalsekretär der Bischofssynode. |
In freier Rede und auf Spanisch sprach Papst Franziskus über seine Eindrücke von der Synode und unterstrich einige Aspekte, die ihm am Herzen liegen. Besonders wichtig erschienen ihm die Diagnosen, die im Zusammenhang mit vier wichtigen Aspekten des Synodenthemas gestellt worden seien, dem kulturellen, dem ökologischen, dem sozialen und dem pastoralen Aspekt, der am wichtigsten sei. Franziskus sagte:
Zuallererst möchte ich euch allen danken, die ihr dieses Zeugnis des Arbeitens, Zuhörens, Suchens gegeben habt, des Bemühens, diesen synodalen Geist in die Praxis umzusetzen, den wir gerade vielleicht auch festzuschreiben lernen. Und das wir noch nicht abschließen können. Aber wir sind auf dem Weg, wir sind auf dem richtigen Weg. Wir verstehen immer besser, was dieses gemeinsame Gehen ist. Wir sind dabei zu verstehen, was Unterscheidung bedeutet, was Zuhören bedeutet, was es bedeutet, die reiche Tradition der Kirche in den gegenwärtigen Situationen zu integrieren. Manche denken, die Tradition sei ein Museum alter Dinge. Ich wiederhole gerne, was Gustav Mahler zu sagen pflegte: »Tradition ist Garantie für die Zukunft, nicht Bewahrung der Asche.« Sie ist wie die Wurzel, aus der der Lebenssaft kommt, der den Baum wachsen lässt, damit er Frucht bringt. Das nehmen und es weiter vorangehen lassen: So haben die ersten Kirchenväter die Tradition verstanden. Empfangen und in dieselbe Richtung gehen, mit dieser schönen dreifachen Dimension, die es schon bei Vinzenz von Lérins im 5. Jahrhundert gibt [»Das absolut unangetastet und unverändert bleibende christliche Dogma festigt sich mit den Jahren, entwickelt sich im Lauf der Zeit und vertieft sich mit dem Alter« (vgl. Commonitorium Primum 23: PL 50,667-668).] Danke für all das.
Eines der Themen, über die abgestimmt wurde und die die Mehrheit erhalten haben – drei Themen für die kommende Synode haben eine Mehrheit erhalten –, ist das der Synodalität. Ich weiß nicht, ob es ausgewählt werden wird, ich habe noch nicht entschieden, ich überlege und denke nach, aber ich kann sicher sagen, dass wir einen langen Weg zurückgelegt haben und dass wir noch mehr auf diesem Weg der Synodalität gehen müssen. Ich danke euch allen für eure Begleitung.
Das Nachsynodale Apostolische Schreiben, das der Papst nicht zwingend erstellen muss, höchstwahrscheinlich nicht. Entschuldigt, das Einfachste wäre: »Gut, hier ist das Dokument, jetzt seht ihr zu.« In jedem Fall kann ein Wort des Papstes über das, was er in der Synode erlebt hat, gut sein. Ich möchte es vor Jahresschluss sagen, so dass nicht zu viel Zeit vergeht. Alles wird von der Zeit abhängen, die ich zum Nachdenken habe.
Wir haben von vier Aspekten gesprochen. Zuerst der kulturelle Aspekt, wir haben ihn erarbeitet, wir haben von Inkulturation gesprochen, von der Wertschätzung der Kultur, und all dies mit großer Intensität, und ich bin zufrieden mit dem, was in dieser Hinsicht gesagt worden ist, was innerhalb der Tradition der Kirche liegt. Die Inkulturation: Bereits die Konferenz von Puebla, um an die jüngste Konferenz zu erinnen, hat diese Tür geöffnet.
Zweitens der ökologische Aspekt. Ich möchte hier an einen Pionier dieses Bewusstseins in der Kirche erinnern: Patriarch Bartholomaios von Konstantinopel. Er war einer der ersten, die den Weg zur Schaffung dieses Bewusstseins eröffnet haben. Und nach ihm sind viele ihm gefolgt, und mit dieser Sorge – mit jedes Mal beschleunigter geometrischer Progression – der Gruppe von Paris, und dann haben sich weitere Treffen angeschlossen. Und so ist Laudato si’ entstanden mit einer Inspiration, an der viele gearbeitet haben, an der Wissenschaftler, Theologen, Pastoraltheologen gearbeitet haben. Gut, dieses ökologische Bewusstsein, das Fortschritte macht und das heute einen Weg der notorischen Ausbeutung, der Zerstörung anprangert, von denen der Amazonas einer der wichtigsten Punkte ist. Ich würde sagen, er ist ein Symbol. Dieser ökologische Aspekt, der für unsere Zukunft entscheidend ist, ist es nicht so? [...]
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Meditationen von Papst Franziskus bei den Frühmessen in Santa Marta 2013
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