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archivierte Ausgabe 23/2019
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Die Themen
des Osservatore Romano
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Aus dem Vatikan
Ausgewählte Bildaufnahmen und ungekürzte Textabdrucke geben Ihnen einen unverfälschten und lebendigen Einblick in das Zentrum der Weltkirche.

Kirche in der Welt
Begleiten Sie den Heiligen Vater auf seinen Apostolischen Reisen oder zu Großereignissen wie Kirchen- oder Weltjugendtagen.

Dokumentation
Alle Enzykliken, Apostolischen Schreiben, Predigten und Ansprachen des Heiligen Vaters – bis ins Detail genau und ungekürzt in deutscher Sprache.

Kultur
Rom ist nicht nur Mittelpunkt der Weltkirche, sondern auch ein einzigartiges kunstgeschichtliches Zentrum.
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Dokumentation |
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Predigt von Papst Franziskus bei der Frühmesse in Santa Marta am Dienstag, 30. April |
Der Heilige Geist sei der Protagonist unseres Lebens |
Wir können »aus dem Wenigen, das wir sind«, aus »unserer sündigen Existenz« nur mit »der Hilfe der gleichen Kraft wiedergeboren werden, die den Herrn hat auferstehen lassen: mit der Kraft Gottes«, und dafür »hat der Herr uns den Heiligen Geist gesandt«. Wir können es nicht alleine schaffen. Dies rief Papst Franziskus in seiner Predigt zur heiligen Messe in Santa Marta am 30. April in Erinnerung, die ganz auf die Antwort Jesu auf die Frage des Nikodemus konzentriert war (vgl. Joh 3,7-15), der wissen wollte, wie dies geschehen könne. Eine Frage, die auch wir stellen. Jesus erkläre: »Wundere dich nicht, dass ich dir sagte: Ihr müsst von oben geboren werden«, und der Papst zeichnete diese Verbindung zwischen Ostern und der Botschaft der Wiedergeburt nach.
Die Botschaft der Auferstehung des Herrn sei »diese Gabe des Heiligen Geistes«. Bei der ersten Erscheinung vor den Aposteln am Sonntag der Auferstehung sage Jesus zu ihnen: »Empfangt den Heiligen Geist.« »Das ist die Kraft! Wir können nichts ohne den Geist tun«, erklärte der Papst, der in Erinnerung rief, dass das christliche Leben nicht nur darin bestehe, sich gut zu benehmen, das eine zu tun, das andere zu lassen. »Wir können das nicht tun«, wir könnten unser Leben auch in »englischer Schreibschrift« schreiben, doch das christliche Leben werde aus dem Geist wiedergeboren und deshalb müssten wir Platz für ihn schaffen: »Es ist der Geist, der uns von unseren Grenzen auferstehen lässt, von unserem Tod, weil wir so viel Abgestorbenes in unserem Leben, in unserer Seele haben.
Die Botschaft der Auferstehung ist jene Jesu an Nikodemus: wir müssen von oben wiedergeboren werden. Aber warum räumt er dem Geist Platz ein? Ein christliches Leben, das als christlich bezeichnet wird und dem Geist keinen Platz vorbehält und sich nicht vom Geist führen lässt, ist ein heidnisches Leben, das sich als christlich verkleidet. Der Geist ist der Protagonist des christlichen Lebens, der Geist – der Heilige Geist –, der bei uns ist, uns begleitet, verwandelt, mit uns siegt. Niemand ist je in den Himmel aufgestiegen, außer Ihm, der vom Himmel herabgekommen ist, also Jesus. Er ist vom Himmel herabgekommen. Und er sagt uns im Augenblick der Auferstehung: ›Empfangt den Heiligen Geist‹, er wird der Gefährte des Lebens sein, des christlichen Lebens«. [...]
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Meditationen von Papst Franziskus bei den Frühmessen in Santa Marta 2013
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