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Die Naturgeschichte »Historia Naturalis«
von Plinius dem Älteren
(Vat. lat. 1950)


Apostolische Reise in den
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Apostolische Reise in den Asien-Pazifik-Raum
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Papst Benedikt XVI.
†Papst Benedikt XVI.

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Dokumentation
Audienz für die italienischen Mitglieder der »Gemeinschaft christlichen Lebens«

Ausdruck der Freude am Zeugnis für das Evangelium

Ansprache von Papst Franziskus am 30. April
Ausdruck der Freude am Zeugnis für das Evangelium
Papst Franziskus kennt die Gemeinschaft christlichen Lebens gut, da er Ende der 1970er Jahre in Argentinien ihr nationaler kirchlicher Assistent war.
Liebe Brüder und Schwestern!

Ich begrüße euch alle, die ihr die »Gemeinschaft christlichen Lebens« in Italien repräsentiert sowie die Vertreter verschiedener Gruppen ignatianischer Spiritualität, die der Tradition eurer Formung nahestehen und die in der Evangelisierung und der Förderung des Menschen engagiert sind. Ein besonderer Gruß gilt den Schülern und Ehemaligen des »Istituto Massimo« aus Rom wie auch den Delegationen weiterer Schulen Italiens, die von Jesuiten geführt werden.

Ich kenne eure Vereinigung gut, da ich Ende der 1970er Jahre in Argentinien ihr nationaler kirchlicher Assistent war. Eure Wurzeln reichen zurück zu den Marianischen Kongregationen, die auf die erste Generation der Gefährten des heiligen Ignatius von Loyola zurückgehen. Es handelt sich um einen langen Weg, auf dem die Vereinigung sich in der ganzen Welt durch ihr intensives geistliches Leben und den apostolischen Eifer ihrer Mitglieder ausgezeichnet hat. So hat sie in gewisser Hinsicht die Weisungen des Zweiten Vatikanischen Konzils über die Rolle und den Dienst der Laien in der Kirche vorweggenommen. Dieser Perspektive folgend habt ihr das Thema eures Kongresses gewählt, das lautet: »Über die Mauern hinweg«.

Heute möchte ich euch einige Leitlinien für euren geistlichen und gemeinschaftlichen Weg geben.

Erstens: der Einsatz für die Verbreitung der Kultur der Gerechtigkeit und des Friedens. Angesichts der Kultur der Illegalität, der Korruption und der Konfrontation seid ihr aufgerufen, euch für das Gemeinwohl einzusetzen, auch durch den Dienst an jenen, die in der Politik tätig sind. Denn die Politik ist, wie der selige Paul VI. sagte, »die höchste und anspruchsvollste Form der Nächstenliebe«. Wenn die Christen ihre Verpflichtung zu einem direkten Einsatz in der Politik nicht mehr wahrnehmen würden, dann würden sie die Sendung der Laien verraten, die gerufen sind, auch durch diese Weise der Anwesenheit Salz und Licht in der Welt zu sein.

Als zweite Priorität für das Apostolat weise ich euch den vertiefenden Reflexionen der letzten Bischofssynode entsprechend auf die Familienpastoral hin. Ich ermutige euch, die Diözesangemeinschaften in ihrer Aufmerksamkeit für die Familie, die lebenswichtige Zelle der Gesellschaft, zu unterstützen und ihnen bei der Begleitung der Verlobten zur Ehe zu helfen. Zugleich könnt ihr an der Aufnahme der sogenannten »Fernstehenden« mitwirken: unter ihnen gibt es nicht wenige getrennt Lebende, die unter dem Scheitern ihres Projekts des ehelichen Lebens leiden, sowie andere Situationen familiärer Not, die auch den Weg des Glaubens und Lebens in der Kirche mühsam werden lassen mögen.

Die dritte Leitlinie, die ich euch empfehle, ist die missionarische Dimension. Mit Freude habe ich erfahren, dass ihr einen gemeinsamen Weg mit der »Missionarischen Studentenliga« begonnen habt, der euch auf die Straßen der Welt, zur Begegnung mit den Ärmsten und mit den Gemeinschaften, die am dringendsten pastorale Mitarbeiter brauchen, geführt hat. Ich ermutige euch, diese Fähigkeit beizubehalten: hinaus- und zu den Grenzen der Menschheit gehen, die am bedürftigsten ist. Heute habt ihr Delegationen der Mitglieder eurer Gemeinschaften eingeladen, die in euren Länderpartnerschaften präsent sind, insbesondere in Syrien und Libanon: von schrecklichen Kriegen leidgeprüfte Völker. Ihnen erneuere ich den Ausdruck meiner Zuneigung und meiner Solidarität. [...]
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