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archivierte Ausgabe 51/2019
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Die Themen
des Osservatore Romano
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Aus dem Vatikan
Ausgewählte Bildaufnahmen und ungekürzte Textabdrucke geben Ihnen einen unverfälschten und lebendigen Einblick in das Zentrum der Weltkirche.

Kirche in der Welt
Begleiten Sie den Heiligen Vater auf seinen Apostolischen Reisen oder zu Großereignissen wie Kirchen- oder Weltjugendtagen.

Dokumentation
Alle Enzykliken, Apostolischen Schreiben, Predigten und Ansprachen des Heiligen Vaters – bis ins Detail genau und ungekürzt in deutscher Sprache.

Kultur
Rom ist nicht nur Mittelpunkt der Weltkirche, sondern auch ein einzigartiges kunstgeschichtliches Zentrum.
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Kirche in der Welt |
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Heilige Messe für die philippinische Gemeinde im Petersdom |
Gemeinschaft in Vielfalt |
Predigt von Papst Franziskus am 15. Dezember |
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Am »Simbang-Gabi«-Eröffnungsgottesdienst mit dem Papst nahmen rund 8.000 Gläubige teil. Die übrigen acht heiligen Messen werden in der römischen Kirche Santa Pudenziana zelebriert, wo die philippinische Gemeinde Roms üblicherweise ihre Gottesdienste feiert. |
Vatikanstadt. Papst Franziskus hat erstmals eine heilige Messe gemäß einer vorweihnachtlichen Tradition philippinischer Katholiken gefeiert. Am Sonntagnachmittag, 15. Dezember, eröffnete der Heilige Vater im Petersdom die erste der so genannten »Simbang Gabi«-Messfeiern, mit denen sich philippinische Gläubige in insgesamt neun nächtlichen Messen auf Weihnachten vorbereiten. In seiner Predigt sagte der Papst:
Liebe Brüder und Schwestern!
Heute feiern wir den dritten Adventssonntag. In der ersten Lesung lädt der Prophet Jesaja die ganze Welt ein, sich über das Kommen des Herrn zu freuen, der seinem Volk Erlösung bringt. Er kommt, um den Blinden die Augen und den Tauben die Ohren zu öffnen, um die Lahmen und Stummen zu heilen (vgl. 35,5-6). Das Heil wird allen angeboten, aber der Herr zeigt eine besondere Zärtlichkeit für die Verwundbarsten, die Schwächsten und die Ärmsten seines Volkes.
Aus den Worten des Antwortpsalms lernen wir, dass es weitere schutzlose Menschen gibt, die einen besonders liebevollen Blick Gottes verdienen: die Unterdrückten, die Hungernden, die Gefangenen, die Fremden, die Waisen und die Witwen (vgl. Ps 146,7-9). Es sind die Bewohner der existentiellen Peripherien von damals und heute. In Jesus Christus wird die rettende Liebe Gottes spürbar: »Blinde sehen wieder, und Lahme gehen; Aussätzige werden rein, und Taube hören; Tote stehen auf, und den Armen wird das Evangelium verkündet« (Mt 11,5). Das sind die Zeichen, die die Verwirklichung des Reiches Gottes begleiten. Nicht Trompetenstöße oder militärische Triumphe, nicht Urteile und Verurteilungen von Sündern, sondern Befreiung vom Bösen und die Botschaft von Barmherzigkeit und Frieden.
Auch in diesem Jahr bereiten wir uns darauf vor, das Geheimnis der Menschwerdung, des Emmanuel, »Gott mit uns«, zu feiern, der für sein Volk Wunder wirkt, besonders für die Kleinsten und Schwächsten. Diese Wunder sind »Zeichen« der Gegenwart seines Reiches. Und da es noch viele Bewohner der existentiellen Peripherien gibt, müssen wir den Herrn bitten, jedes Jahr das Wunder von Weihnachten zu erneuern, indem wir uns selbst anbieten als Werkzeuge seiner barmherzigen Liebe zu den Geringsten.
Damit wir uns angemessen auf diese neue Ausgießung der Gnade vorbereiten, bietet uns die Kirche die Zeit des Advents an, in der wir aufgerufen sind, in unseren Herzen die Erwartung neu zu wecken und unser Gebet zu intensivieren. Zu diesem Zweck und im Reichtum der verschiedenen Traditionen haben die Teilkirchen verschiedene Andachtsformen eingeführt. [...]
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Meditationen von Papst Franziskus bei den Frühmessen in Santa Marta 2013
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