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Kirche in der Welt
Ein italienischer Missionar in der thailändischen Diözese Chiang Mai

Besonderes Kaffeearoma für die Evangelisierung

Besonderes Kaffeearoma für die Evangelisierung
Don Bruno Rossi vor einem Kaffeestrauch. Der Italiener unterstützte die einheimischen Bauern dabei, ihre Kaffeeproduktion zu verbessern.
Von Rosario Capomasi

Kaffee und Evangelisierung. Dieses Wortpaar wurde in einer entlegenen Berggemeinde Thailands Wirklichkeit, die »Fidei donum«-Priestern aus Diözesen der Region Venetien anvertraut ist. Sie engagieren sich dort in der Diözese Chiang Mai bereist seit 20 Jahren für ein Missionsprojekt.

Zu ihnen gehört Don Bruno Rossi, der seit dem Jahr 2000 Pfarrer im Distrikt von Chae Hom in der Provinz Lamphun ist: vierzig Dörfer auf einer von Bergen umgebenen Hochebene, deren Bewohner von Mais-, Tee- und Kaffeeanbau leben. Gerade letzterer hat eine Geschichte, die zu erzählen sich lohnt. Don Bruno: »Als ich hier ankam und die ersten Male die heilige Messe feierte, habe ich bemerkt, dass die Hände der Bauern, die die Eucharistie empfingen, rot verfärbt waren. Dann habe ich den Grund herausgefunden: ein beim Maisanbau eingesetztes Pestizid, das sie ohne Schutzhandschuhe verwendeten. Uns war klar, dass man viel tun konnte, um die Situation der Menschen zu verbessern.«

Der erste Schritt bestand im Verteilen von Handschuhen, aber eine wirkliche Veränderung in ihrem Leben fand einige Jahre später statt, als durch die Maßnahmen der thailändischen Monarchie nach und nach der Opiumanbau verschwand und durch Kaffeeplantagen ersetzt wurde.

Neue Anbaugebiete, aber alte Techniken, die keine großen Resultate hervorbrachten. »Als ich den von ihnen produzierten Kaffee probierte, habe ich sofort gemerkt, dass auch hier ein Einsatz nötig war, um den Mühen der Bauern Erfolg zu verschaffen: der Produktionsprozess war in Ordnung, aber die Röstung mit ganz einfachem Gerät war suboptimal. Ich habe das Interesse eines italienischen Freundes für dieses Problem geweckt, und wir haben eine Röstmaschine erhalten, nicht das neueste Modell, aber sicherlich funktionsfähiger als die vorherige, und wir haben ganz andere Resultate damit erzielt.«

Don Bruno fährt fort: »Am Anfang war es nicht leicht. Man musste das neue Produkt bekannt machen, um es gewinnbringend zu verkaufen und anschließend den Ertrag zugunsten der Familien in den Dörfern zu investieren. Wir haben mit einfacher Mundpropaganda unter Priestern, Freunden und in katholischen Schulen angefangen. Wir mussten negative Zeiten überwinden, in denen die Vorräte lange auf Lager blieben. Aber langsam ist es uns dann gelungen, den Ertrag zu steigern bis hin zum aktuellen Verkauf von 800 Kilo im Monat, mit Nachfragen selbst aus Japan und Südkorea. Wir haben sogar einen Preis in einem internationalen Wettbewerb erhalten.«

»Evangelisierungs-Aroma« sozusagen, das sich so unter den Dörfern der Bergstämme verbreitet hat, denn ihnen kam der Erfolg des »Kaffee Bruno«, wie er genant wurde, zugute. »Die Bauern konnten ihr Glück kaum fassen. Nachdem sie mehr Freude und weniger Mühe hatten, haben viele von ihnen, gestützt auf ihre neu erworbenen Kenntnisse, Kaffees und Treffpunkte eröffnet, wo man ihren Kaffee verkosten kann.« Profit ist sicherlich das letzte, woran Don Bruno denkt: »Der Verkaufserlös wurde zur Finanzierung von vier Schulinternaten verwendet, in denen Jungen und Mädchen von Montag bis Freitag beherbergt werden.« [...]
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