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Religionen unterzeichnen Erklärung gegen Euthanasie

Religionen unterzeichnen Erklärung gegen Euthanasie
Vatikanstadt. Der Vatikan, das Großrabbinat von Israel und eine muslimische Organisation aus Indonesien haben sich in einer gemeinsamen Erklärung gegen Euthanasie und assistierten Suizid gewandt. Dazu unterzeichneten Vertreter am Montag, 28. Oktober, im Vatikan eine interreligiöse Erklärung zum Umgang mit todkranken Patienten. In dem achtseitigen Positionspapier wird dafür geworben, Palliativmedizin zu stärken sowie die Gewissensfreiheit von Ärzten und Pflegern sicherzustellen.

»Euthanasie und assistierter Suizid sind von Natur aus und folglich aus moralischer wie religiöser Sicht falsch und sollten ausnahmslos verboten werden. Jeglicher Druck auf Todkranke, ihr Leben durch aktives und vorsätzliches Handeln zu beenden, wird kategorisch abgelehnt«, heisst es in dem Papier. Mit Blick auf medizinische Entwicklungen heisst es andererseits, Behandlungen seien nur dann gerechtfertigt, wenn sie eine mögliche Besserung bringen könnten. Es gelte hier immer abzuwägen, inwiefern lebensverlängernde oder lebenserhaltende Maßnahmen noch wirklich im Sinne des menschlichen Lebens stünden oder ob diese ihre Grenzen erreicht hätten. Wenn trotz entsprechender Behandlungen der Tod eines Patienten bevorstehe, sei die Entscheidung gerechtfertigt, »gewisse medizinische Behandlungen, die nur ein prekäres Leben des Leids verlängern würden, einzustellen«, heisst es in dem Dokument.

Von jüdischer Seite wurde die gemeinsame Verlautbarung von einem Vertreter des Oberrabbinats von Israel und von muslimischer Seite von einem Vertreter der Ulema Indonesiens ratifiziert. Auch weitere Vertreter der drei Religionen unterzeichneten das Dokument.

Für die katholische Kirche nahmen die Kurienkardinäle Kurt Koch (Päpstlicher Rat zur Förderung der Einheit der Christen), Miguel Ángel Ayuso Guixot (Päpstlicher Rat für den Interreligiösen Dialog), Peter Turkson (Dikasterium für den Dienst zugunsten der ganzheitlichen Entwicklung des Menschen) sowie Erzbischof Vincenzo Paglia, Präsident der Päpstlichen Akademie für das Leben, teil. Auch ein Vertreter des russischorthodoxen Metropoliten Hilarion war bei der Zeremonie anwesend.

Die interreligiöse Erklärung entstand aufgrund eines Vorschlags des Co-Präsidenten des Nationalen israelischen Bioethikrats, Rabbiner Avraham Steinberg, an Papst Franziskus, wie der Vatikan mitteilte. Erarbeitet wurde das Papier im Auftrag des Papstes von einer interreligiösen Gruppe unter Leitung der Päpstlichen Akademie für das Leben.

Bedeutend sei das unterzeichnete Dokument besonders angesichts von »äußeren Störungen«, etwa aus der Politik, welche eine gemeinsame Sichtweise der verschiedenen Religionen zum Umgang mit sterbenskranken Menschen verhindern wollten, so Erzbischof Paglia bei einer Pressekonferenz. Er betonte zudem, dass Scheich Abdullah Bin Bayah aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, einer der maßgeblichen islamischen Unterzeichner, eigens in den Vatikan gereist war. Der Scheich gilt als einer der am meisten respektierten Gelehrten des sunnitischen Islam. [...]
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