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archivierte Ausgabe 43/2015
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Die Themen
des Osservatore Romano
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Aus dem Vatikan
Ausgewählte Bildaufnahmen und ungekürzte Textabdrucke geben Ihnen einen unverfälschten und lebendigen Einblick in das Zentrum der Weltkirche.

Kirche in der Welt
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Kultur
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Kirche in der Welt |
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Kardinal Leo Scheffczyk – Symposium aus Anlass seines 10. Todestages im Kloster Thalbach in Bregenz |
Vermächtnis seines Denkens für die Gegenwart |
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Kardinal Leo Scheffczyk (1920-2005) |
P. Dr. Johannes Nebel FSO
Vom 25. bis 27. September 2015 war das Denken des großen schlesischen Theologen Leo Scheffczyk (1920-2005) erstmals Gegenstand eines wissenschaftlichen Symposiums. Scheffczyk, Dogmatiker von 1959 bis 1965 in Tübingen und von 1965 bis zu seiner Emeritierung 1985 in München, hatte 2001 von Johannes Paul II. für seine theologischen Verdienste die Kardinalswürde empfangen und war am 8. Dezember 2005 verstorben. Das Symposium wurde von der geistlichen Familie »Das Werk« veranstaltet und fand im Kloster Thalbach in Bregenz statt, auf dessen Friedhof Leo Scheffczyk begraben liegt.
Als erster referierte der langjährige Weggefährte Kardinal Scheffczyks, der emeritierte Augsburger Dogmatiker Anton Ziegenaus. Er behandelte die dem Denken Leo Scheffczyks zugrunde liegende theologische Methode und wies dafür den Zusammenhang zwischen der Eigenart göttlicher Offenbarung und dem heilsgeschichtlich ausgerichteten Denkweg Scheffczyks auf. Im Kern ausgesprochen war hiermit Scheffczyks Fähigkeit, theologische Zeitgemäßheit mit einem der denkerischen Tradition verpflichtenden, auf die Offenbarung angewandten Realismus zu verbinden.
Es folgte ein Vortrag des US-amerikanischen Theologen Imre von Gaál (Mundelein/Illinois) über Leo Scheffczyks Doktorarbeit. Von Gaál brachte der Hörerschaft zentrale Inhalte dieser Dissertationsschrift nahe, welche die Überwindung der Aufklärung durch die romantische Kirchengeschichtsschreibung Friedrich Leopold Graf von Stolbergs zum Inhalt hat. Damit wurde die Verwurzelung des Denkens Scheffczyks in geschichtlicher Betrachtungsweise nochmals betont, nun aber in Konfrontation moderner Geistesströmungen.
Am Abend des ersten Tages reflektierte der lutherisch-evangelische Philosoph Harald Seubert über das Verhältnis von Ratio und Confessio in Scheffczyks Klassiker »Katholische Glaubenswelt«, einem 1977 erstmals und 2008 in durchgesehener dritter Auflage erschienenen Grundriss des katholischen Glaubens. Weitgehend geleitet vom Aufbau des Buches sprach Seubert zentrale Inhalte und gedankliche Weichenstellungen an und ergründete deren Qualität aus einem umfassenden philosophisch-geistesgeschichtlichen Horizont. Die gedankliche Geschlossenheit und Unterscheidungskraft, die Scheffczyk mit seinem Buch an den Tag lege, stelle ihn an die Seite anderer katholischer Geistesgrößen des 20. Jahrhunderts wie etwa Hans Urs von Balthasar oder Romano Guardini. [...]
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