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archivierte Ausgabe 45/2019
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Die Themen
des Osservatore Romano
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Aus dem Vatikan
Ausgewählte Bildaufnahmen und ungekürzte Textabdrucke geben Ihnen einen unverfälschten und lebendigen Einblick in das Zentrum der Weltkirche.

Kirche in der Welt
Begleiten Sie den Heiligen Vater auf seinen Apostolischen Reisen oder zu Großereignissen wie Kirchen- oder Weltjugendtagen.

Dokumentation
Alle Enzykliken, Apostolischen Schreiben, Predigten und Ansprachen des Heiligen Vaters – bis ins Detail genau und ungekürzt in deutscher Sprache.

Kultur
Rom ist nicht nur Mittelpunkt der Weltkirche, sondern auch ein einzigartiges kunstgeschichtliches Zentrum.
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Kultur |
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Zum Motu proprio von Papst Franziskus über den neuen Namen des Vatikanarchivs |
Ein Akt der Treue zum Evangelium und zur Geschichte |
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Der Bestand des Vatikanischen Apostolischen Archivs wird in Regalen aufbewahrt, die sich über viele Kilometer erstrecken. |
Von Kardinal José Tolentino de Mendonça, Archivar und Bibliothekar der Heiligen Römischen Kirche
Das Vatikanische Archiv hat eine jahrhundertelange Geschichte: Es wurde um 1611 von Paul V. gegründet, als dieser die Archivbestände deutlicher von den Buchbeständen der Vatikanischen Bibliothek trennte. Dies war eine weit verbreitete Tendenz in den europäischen Staatsgefügen der Zeit, in der die »Geheimarchive«, also die privaten Archive, die dem Herrscher zur Verfügung standen, immer zahlreicher wurden. Aber ebenso wie die nahegelegene Bibliothek, die zur Zeit des Humanismus von Nikolaus V. neu gegründet wurde, ist das Vatikanische Archiv nur der »moderne« Abschnitt einer viel längeren, fast 2000-jährigen Geschichte, die mit der Kirchengeschichte beginnt, ihrem ganzen Weg folgt und ihn begleitet, gleichsam von den apostolischen Anfängen bis in unsere Tage. In dem sehr umfangreichen Dokumentenbestand, der sich über Jahrhunderte hinweg angehäuft hat, spiegelt sich wirklich der »transitus Domini« wider: der Weg Jesu, des Herrn, in der Menschheitsgeschichte durch die Ereignisse der Gemeinschaft derer, die an ihn glauben. Diese Ereignisse spiegeln unvermeidlich die Licht- und Schattenseiten der menschlichen Wirklichkeiten wider, zeigen aber vor allem das Bemühen um eine beständige Treue, die oft in der Heiligkeit und im Martyrium zum Ausdruck kommt.
Öffnung zur Konsultation
Leo XIII. hatte im Jahr 1881 den außerordentlichen Mut und den Weitblick, die im Vatikanischen Archiv gesammelten Dokumente nach und nach für die Forscher in aller Welt zur Konsultation zu öffnen. Es handelte sich wirklich um Mut und Weitblick, denn durch diese Entscheidung schlug der Papst eine Bresche in den Belagerungszustand, in den die Wechselfälle der Geschichte und der Kultur die Kirche und den Heiligen Stuhl verbannt hatten. Und er tat es mit einer Geste, die uns heute als Vertrauen in den Verstand und die Aufrichtigkeit der Menschen erscheint. Am Ende dessen, was als »Jahrhundert der Geschichte« bezeichnet wird, gab der Papst in dem berühmten Schreiben Saepenumero considerantes (18. August 1883) mit Nachdruck der Überzeugung Ausdruck, dass man keine Angst vor der Forschung haben muss, dass man nicht zu fürchten braucht, die Wahrheit zu sagen, und es nicht wagen darf, etwas Falsches zu sagen. [...]
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Meditationen von Papst Franziskus bei den Frühmessen in Santa Marta 2013
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