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Kultur
Die Tradition der Sieben-Kirchen-Wallfahrt in der Ewigen Stadt (3) – Besichtigung des Petersdoms

Fromme Wallfahrer auf einer Baustelle

Fromme Wallfahrer auf einer Baustelle
Der niederländische Maler Maarten van Heemskerck fertigte in den 1530er Jahren diese Zeichnung an. In der Mitte ist das von Bramante über dem Petrusgrab errichtete Gehäuse zu sehen, im Bereich von Vierung und Apsis wurde bereits mit dem Abriß der Konstantinischen Basilika begonnen.
Wir setzen unsere Reise im Rom des Jahres 1586 fort und begleiten Philipp Neri und seine »Gefährten« weiter auf der Sieben-Kirchen-Wallfahrt, eine alte Tradition, die der Heilige Mitte des 16. Jahrhunderts neu belebt hatte. Die Privatinitiative einer kleinen Gruppe von Gläubigen unter Führung des florentinischen Priesters hatte sich mittlerweile zu einer der wichtigsten Frömmigkeitsübungen der Ewigen Stadt entwickelt.

Wir haben unsere Pilger im vorangegangenen Artikel bis an den Eingang der Petersbasilika begleitet, die erste Etappe der Wallfahrt. Sie waren im Morgengrauen des Mittwochs in der Karnevalswoche von Santa Maria in Vallicella aus aufgebrochen, wo die vom hl. Philipp Neri wenige Jahre zuvor gegründete Kongregation ihren Sitz hatte. Betreten wir nun zusammen mit ihnen das Innere des Gebäudes, wo der liturgische Teil der Wallfahrt beginnen wird. Wie aber sah damals das Innere der Basilika aus? Im Jahr 1554 beschrieb der Kleriker Giacomo Ercolano es mit den folgenden Worten: »Es ähnelt mittlerweile eher einer öffentlichen Straße für Karren und Lasttiere, wo man Büffel und andere Tiere ebenso antreffen kann wie die improvisierten Werkstätten von Schreinern und Steinmetzen, die für die Dombauhütte arbeiten.« Das waren die Begleiterscheinungen der Baustelle der majestätischen Renaissancebasilika. Im Lauf von etwas mehr als 150 Jahren sollte sie zu Beginn des 17. Jahrhunderts zum vollkommenen Verschwinden der alten Kirche führen, die im 4. Jahrhundert von Kaiser Konstantin über dem Grab des Apostels gebaut worden war.

Auf Papst Nikolaus V. (1447–1455) geht die Entscheidung zurück, eine radikale Restaurierung und Vergrößerung des ehrwürdigen frühchristlichen Gebäudes durchzuführen, das über 1000 Jahre im wesentlichen unverändert geblieben und mittlerweile von ernsten statischen Problemen gekennzeichnet war. Zunächst hatte der Papst den großen Architekten und Humanist Leon Battista Alberti zu Rate gezogen, der zur Erhaltung des historischen Gebäudes Eingriffe an den Fundamenten und den Einsatz von Balken im Dachbereich vorschlug, um die eine gefährliche Neigung aufweisenden Mauern und Säulen wieder ins Lot zu bringen.

Dies erwies sich jedoch als sehr gewagt, so daß der Papst die Idee beiseite schob und Bernardo Gamberelli, genannt Rossellino, mit einem neuen Projektentwurf beauftragte. Dieser plante, angeregt von Albertis Architekturtraktat, eine Kirche über dem Grundriß eines lateinischen Kreuzes mit einer großen Kuppel sowie einem Portikus. Allerdings bedeutete der Tod von Nikolaus V. das rasche Ende dieser Arbeiten, die sich auf den Abriß einiger verfallener Mauern beschränkt hatten. Die Baustelle blieb bis auf einige gelegentliche Arbeiten bis zur Wahl von Julius II. (1503–1513) liegen. Er nahm die Fäden des großen Werkes wieder auf und setzte den Bau der neuen Basilika definitiv in Gang. [...]
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