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Kultur
Nova Gorica und Gorizia: die grenzüberschreitende Kulturhauptstadt Europas 2025

Vom geteilten Erbe zur geeinten Zukunft

Vom geteilten Erbe zur geeinten Zukunft
Gorizia und die Burg der Grafen von Görz.
Von Dr. Heinz Wieser

Seit Beginn des Jahres 2025 trägt neben dem deutschen Chemnitz eine weitere Stadt den Titel »Kulturhauptstadt Europas«: Nova Gorica, die jüngste slowenische Stadt, die historisch und im alltäglichen Leben eng mit dem auf der italienischen Seite der Grenze gelegenen Gorizia (deutsch: Görz) verbunden ist. Nova Gorica hat gemeinsam mit Gorizia seine Aktivitäten als Europäische Kulturhauptstadt am 8. Februar aufgenommen und beide Städte wollen das Jahr dafür nutzen, sich zusammen weiter zu entwickeln und so zu einer »Kulturhauptstadt Europas ohne Grenzen« zu werden. Dies wird auch eine Gelegenheit sein, das Konzept der Grenzen in vielen Dimensionen mit kulturellen und künstlerischen Mitteln zu erkunden.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Görz geteilt: Der eine Teil gehörte nun zum ehemaligen Jugoslawien und heutigen Slowenien und hieß fortan Nova Gorica, der andere Teil, Gorizia, weiterhin zu Italien. Eine Mauer wurde errichtet, mitten durch die Piazza Transalpina. Familien wurden auseinandergerissen, Liebesbeziehungen zerstört. Der 1947 in Paris unterzeichnete Vertrag verlief wie eine Linie zwischen Küchen und Wohnzimmern. Umso schöner, dass nun beide Teile gemeinsam Kulturhauptstadt Europas sind. Doch man kann unmöglich durch die Straßen laufen, ohne all die aufgerissenen Wunden zu spüren.

Bewegte Geschichte

Die bewegte Geschichte von Görz spiegelt sich am besten wider an der Piazza della Vittoria mit der Sant’Ignazio-Kirche. Architektonische Schmuckstücke erinnern hier an vieles gleichzeitig: das Mittelalter, die Renaissance, die Zeit der Habsburger und später der Faschisten unter Mussolini. Dann wiederum stößt man auf versteckte Perlen wie etwa den Palazzo Lantieri aus dem 14. Jahrhundert.

Die Stadt Görz, linksufrig am Isonzo, ist Sitz des Erzbistums und Hauptort der gleichnamigen Provinz. Nur wenige Städte Mitteleuropas wirken heute noch so »altösterreichisch«, ja geradezu »theresianisch«. Auf Grund der langen gemeinsamen Geschichte pflegt die Dolomitenstadt Lienz seit 25 Jahren mit der italienischen Stadt Gorizia eine Städtepartnerschaft.

Das gesamte Innergörz und damit auch der Hauptort bzw. die Residenzstadt Görz lag im Bereich des Patriarchates von Aquileia. Nach Unterwerfung des Patriarchenstaates (»Patria«) unter die Republik Venedig im Jahr 1420 änderte sich daran nichts. Bei der Besetzung des Patriarchenstuhles kam es besonders nach 1500 aber immer wieder zu Unstimmigkeiten zwischen Venedig und Habsburg, vor allem weil sich die geistliche Gerichtsbarkeit auch auf den Klerus im österreichischen bzw. habsburgischen Teil Friauls bezog. Es entbrannte auch ein Streit über das Präsentationsrecht der Görzer bzw. ihrer Nachfolger über viele Pfarren.

Die Streitigkeiten wurden beendet, indem Papst Benedikt IV. das Patriarchat Aquileia aufhob und am 18. April 1752 einen Erzbischof in Udine für den venezianischen und einen in Görz für den habsburgischen Teil Friauls einsetzte.

Der wichtigste Sakralbau in der Stadt Görz ist die Domkirche zu den Heiligen Hilarius und Tatianus (Ilario e Taziano): Erst gegen Ende des 14. Jahrhunderts schritt die Gemeinde an die Erbauung einer größeren Kirche, nachdem Görz, bisher pfarrlich zu Salcano (Solkan) gehörend, um 1460 zu einer selbstständigen Pfarre erhoben wurde. Der Ausbau zu einer dreischiffigen Kirche erfolgte erst ab 1654. Seit 1752 ist sie die Domkirche des Erzbischofs von Görz. [...]
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