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Aus dem Vatikan
Audienz für Pater Pio-Gebetsgruppen auf dem Petersplatz

Das Gebet ist die stärkste Kraft der Kirche

Das Gebet ist die stärkste Kraft der Kirche
Rom/Vatikanstadt. Unter großer öffentlicher Anteilnahme ist die Ganzkörperreliquie des italienischen Volksheiligen Pater Pio für einige Tage nach Rom gebracht worden. Der weitgehend erhaltene Leichnam wurde zuerst in der Kirche San Lorenzo fuori le mura und dann bis zum 11. Februar im Petersdom der Verehrung durch die Gläubigen dargeboten. Anlass ist das vom Papst ausgerufene »Jahr der Barmherzigkeit«, in dem er Katholiken besonders auf die Möglichkeit der Vergebung hinweisen will. Pater Pio besaß einen Ruf als herausragender Beichtvater und Seelenführer. Er zählt zu den populärsten Heiligen Italiens.

Gemeinsam mit dem Leichnam Pater Pios wurde auch der heilige Leopold Mandic (1866-1942) nach Rom gebracht, auch er Kapuziner und bekannter Beichtseelsorger.

Am 5. Februar hat Papst Franziskus die Pater Pio-Gebetsgruppen sowie Pilger der »Casa Sollievo della Sofferenza« und der Erzdiözese Manfredonia-Vieste-San Giovanni Rotondo auf dem Petersplatz in Audienz empfangen. In seiner Ansprache sagte der Heilige Vater:


Liebe Brüder und Schwestern, guten Tag!

Herzlich heiße ich euch willkommen – ich sehe, dass ihr sehr zahlreich seid! – und danke Erzbischof Castoro für seine an mich gerichteten Worte. Mein Gruß gilt euch allen, die ihr aus verschiedenen Ländern und Regionen gekommen seid, vereint durch eine große Zuneigung und Dankbarkeit gegenüber dem heiligen Pater Pio aus Pietrelcina. Ihr seid ihm sehr dankbar, weil er euch geholfen hat, den Schatz des Lebens – das heißt die Liebe Gottes – zu entdecken und die Schönheit der Vergebung und der Barmherzigkeit des Herrn zu erfahren. Und das ist eine Wissenschaft, die wir jeden Tag lernen müssen, weil sie schön ist: die Schönheit der Vergebung und der Barmherzigkeit des Herrn.

Wir können zu Recht sagen, dass Pater Pio ein Diener der Barmherzigkeit war. Er war es in Vollzeit, da er teilweise bis zur Erschöpfung »das Apostolat des Zuhörens« praktizierte. Durch den Dienst der Beichte ist er zu einer lebendigen Liebkosung des Vaters geworden, der die Wunden der Sünde heilt und das Herz durch den Frieden erquickt. Der heilige Pater Pio wurde nie müde, die Menschen zu empfangen und sie anzuhören, Zeit und Kraft zu opfern, um den Wohlgeruch der Vergebung des Herrn zu verbreiten. Er konnte dies tun, weil er stets mit der Quelle verbunden war: er stillte seinen Durst unaufhörlich beim gekreuzigten Christus und wurde so ein Kanal der Barmherzigkeit. Er trug viele Menschen und viele Leiden in seinem Herzen und vereinte alles mit der Liebe Christi, der sich »bis zur Vollendung« (Joh 13,1) hingegeben hat. Er hat das große Geheimnis des aus Liebe aufgeopferten Schmerzes gelebt. So wurde sein kleiner Tropfen zu einem Strom der Barmherzigkeit, der viele verödete Herzen getränkt und Oasen des Lebens in vielen Teilen der Welt geschaffen hat. [...]
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