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Michael Wohlgemuths
Holzschnitte zur Weltchronik
von Hartmut Schedel
(Stamp.Chigi.S.176)



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Apostolische Reise nach Ajaccio
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Aus dem Vatikan
Generalaudienz auf dem Petersplatz am 13. November

Maria steht in einzigartiger Beziehung zur Dreifaltigkeit

Maria steht in einzigartiger Beziehung zur Dreifaltigkeit
In seiner Katechesereihe hat Papst Franziskus in dieser Woche über die Gottesmutter Maria und ihre einzigartige Beziehung zum Heiligen Geist gesprochen.
Liebe Brüder und Schwestern,
guten Tag!

Unter den verschiedenen Mitteln, mit denen der Heilige Geist sein heiligmachendes Wirken in der Kirche vollbringt – Wort Gottes, Sakramente, Gebet – gibt es ein ganz besonderes, und zwar die Marienfrömmigkeit. In der katholischen Überlieferung gibt es dieses Motto, diesen Spruch: »Ad Iesum per Mariam«, also »zu Jesus durch Maria«. Die Gottesmutter lässt uns Jesus sehen. Sie öffnet uns die Türen, immer! Die Gottesmutter ist die Mutter, die uns an der Hand zu Jesus führt. Nie verweist die Gottesmutter auf sich selbst, die Gottesmutter verweist auf Jesus. Und das ist die Marienfrömmigkeit: zu Jesus durch die Hände der Gottesmutter.

Urbild der Kirche

Der heilige Paulus bezeichnet die christliche Gemeinde als einen »Brief Christi, ausgefertigt durch unseren Dienst, geschrieben nicht mit Tinte, sondern mit dem Geist des lebendigen Gottes, nicht auf Tafeln aus Stein, sondern – wie auf Tafeln – in Herzen von Fleisch« (2 Kor 3,3). Als erste Jüngerin und Urbild der Kirche ist auch Maria ein mit dem Geist des lebendigen Gottes geschriebener Brief. Gerade darum kann sie »von allen Menschen erkannt und gelesen« werden (2 Kor 3,2), auch von denen, die keine theologischen Bücher lesen können, von jenen »Unmündigen«, von denen Jesus sagt, dass ihnen die Geheimnisse des Reiches Gottes offenbart wurden, die den Weisen und Klugen verborgen sind (vgl. Mt 11,25).

Indem sie ihr »Ja« spricht – als Maria zustimmt und zu dem Engel sagt: »Ja, der Wille des Herrn geschehe« und zustimmt, die Mutter Jesu zu sein –, ist es, als würde Maria zu Gott sagen: »Hier bin ich, ich bin eine kleine Schreibtafel: Der Schreiber möge schreiben, was er will, er mache aus mir, was der Herr aller Dinge will«. Damals war es üblich, auf gewachste Tafeln zu schreiben; heute würden wir sagen, dass Maria sich als weißes Blatt anbietet, auf das der Herr schreiben kann, was er will. Marias »Ja« an den Engel – so hat ein bekannter Exeget geschrieben – »ist der gläubigen Bedenkung von jeher als Höhepunkt alles religiösen Verhaltens vor Gott wichtig gewesen, da es in höchster Weise passive Verfügbarkeit und aktive Bereitschaft in einem bezeugt, tiefste Leere und höchste Fülle zugleich«. [...]
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