zur StartseiteZugang für Abonnenten
Startseite » Archiv » Ausgabe 45/2019 » Aus dem Vatikan
Titelcover der archivierten Ausgabe 45/2019 - klicken Sie für eine größere Ansicht

Schätze in der
Vatikanischen Bibliothek

Schätze in der Vatikanischen Bibliothek

Diese Woche

Michael Wohlgemuths
Holzschnitte zur Weltchronik
von Hartmut Schedel
(Stamp.Chigi.S.176)



Apostolische Reise
nach Ajaccio 2024

Apostolische Reise nach Ajaccio
Lesen Sie hier die Ansprachen und Beiträge
zur Reise
nach Ajaccio



Die Themen
des Osservatore Romano


Aus dem Vatikan
Ausgewählte Bildaufnahmen und ungekürzte Textabdrucke geben Ihnen einen unverfälschten und lebendigen Einblick in das Zentrum der Weltkirche.



Kirche in der Welt
Begleiten Sie den Heiligen Vater auf seinen Apostolischen Reisen oder zu Großereignissen wie Kirchen- oder Weltjugendtagen.



Dokumentation
Alle Enzykliken, Apostolischen Schreiben, Predigten und Ansprachen des Heiligen Vaters – bis ins Detail genau und ungekürzt in deutscher Sprache.



Kultur
Rom ist nicht nur Mittelpunkt der Weltkirche, sondern auch ein einzigartiges kunstgeschichtliches Zentrum.


Links


Hier erhalten Sie weitergehende Informationen
zu unseren Partnerseiten.

<<< zur vorherigen Ausgabe zur nächsten Ausgabe >>>
Aus dem Vatikan
Heilige Messe in der Priscilla-Katakombe

Unsere Hoffnung ist im Himmel

Predigt von Papst Franziskus am 2. November
Unsere Hoffnung ist im Himmel
Der Heilige Vater beim Gang durch die Nekropole: Die Katakombe der heiligen Priscilla auf der Via Salaria in Rom wurden zwischen dem 2. und 5. Jahrhundert angelegt. Benannt ist sie nach der Adeligen Priscilla, die das Grundstück bereitstellte. Wegen der vielen dort begrabenen Märtyrer ist sie auch als »Königin der Katakomben« bekannt. Die Katakombe beherbergt auf zwei Ebenen etwa 40.000 frühchristliche Grabkammern, darunter auch die Gebeine von sieben Päpsten. Entdeckt wurden diese im 16. Jahrhundert. Nach dem Besuch der Priscilla-Katakombe begab sich Franziskus zu den Papstgräbern in der Krypta unter dem Petersdom, um seiner verstorbenen Vorgänger im Gebet zu gedenken.
Rom. Am Fest Allerseelen hat Papst Franziskus an das Schicksal verfolgter Christen erinnert und zugleich zur Hoffnung aufgerufen. In einer frei gehaltenen Predigt in den römischen Priscilla-Katakomben, wo er erstmals die heilige Messe feierte, sagte er:

Das Fest Allerseelen in einer Katakombe zu feiern – für mich ist es das erste Mal, dass ich eine Katakombe betrete, es ist eine Überraschung – hat uns sehr viel zu sagen. Wir können an das Leben jener Menschen denken, die sich verstecken mussten, die diese Kultur hatten, die Toten hier zu begraben und hier drinnen die Eucharistie zu feiern … Es ist ein schlimmer Augenblick der Geschichte, der aber nicht überwunden ist: auch heute gibt es sie. Es gibt sehr viele. So viele Katakomben in anderen Ländern, wo man sogar so tun muss, als feiere man ein Fest oder einen Geburtstag, um die Eucharistie zu feiern, weil das an jenem Ort verboten ist. Auch heute gibt es verfolgte Christen, mehr als in den ersten Jahrhunderten, noch mehr. Dies – die Katakomben, die Verfolgung, die Christen – und die heutigen Lesungen lassen mich an drei Worte denken: Identität, Platz und Hoffnung.

Identität des Christen

Die Identität dieser Menschen, die sich zur Feier der Eucharistie versammelten und um den Herrn zu loben, ist dieselbe wie die unserer Brüder und Schwestern heute in sehr vielen Ländern, wo das Christsein ein Verbrechen ist, es verboten ist, wo sie kein Recht haben. Dasselbe. Die Identität ist die, die wir gehört haben: es sind die Seligpreisungen. Die Identität des Christen ist dies: die Seligpreisungen. Es gibt keine andere. Wenn du das tust, wenn du so lebst, dann bist du Christ. »Nein, sieh, ich gehöre zu dieser Vereinigung, zu jener … Ich bin in dieser Bewegung …« Ja, ja, das ist alles sehr schön, aber es ist eine Einbildung angesichts dieser Realität. Dein Personalausweis ist dies [der Papst zeigt auf das Evangelium], und wenn du das nicht hast, dann nützen die Bewegungen oder andere Zugehörigkeiten gar nichts. Entweder lebst du so oder du bist kein Christ. Ganz einfach. Das hat der Herr gesagt. »Ja, aber das ist nicht leicht. Ich weiß nicht, wie ich das machen soll, so zu leben …« Es gibt einen anderen Abschnitt im Evangelium, der uns hilft, dies besser zu verstehen, und jener Abschnitt wird auch das »große Protokoll« sein, nach dem wir gerichtet werden. Es ist Matthäus 25. Mit diesen beiden Abschnitten aus dem Evangelium, den Seligpreisungen und dem großen Protokoll, werden wir, indem wir das leben, unsere Identität als Christen zeigen. Ohne das gibt es keine Identität. Es gibt die Vorspiegelung, ein Christ zu sein, aber nicht die Identität. [...]
Lesen Sie mehr in der Printausgabe.

Zurück zur Startseite

Sonderausgaben
Spaziergänge durch Rom


Spaziergänge durch Rom - Teil 1 und Teil 2
Teil III
jetzt neu erschienen!


mehr Informationen zu diesen Sonderausgaben


Sonderausgabe
Die neuen Glaubenszeugen unter Papst Benedikt XVI.


Die neuen Glaubenszeugen unter Papst Benedikt XVI.
Teil 2 noch erhältlich!

mehr Informationen zu dieser Sonderausgabe


Meditationen von
Papst Franziskus
bei den Frühmessen
in Santa Marta 2013

Meditationen von Papst Franziskus bei den Frühmessen in Santa Marta 2013

Jetzt als eBook!



Unsere neue Dienstleistung für Verlage, die Ihr Abogeschäft in gute Hände geben wollen.


aboservice

mehr
Informationen


L’Osservatore Romano
Telefon: +49 (0) 711 44 06-139 · Fax: +49 (0) 711 44 06-138
Senefelderstraße 12 · D-73760 Ostfildern
Kontakt | AGB | Datenschutz | Impressum