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archivierte Ausgabe 44/2017
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Die Themen
des Osservatore Romano
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Aus dem Vatikan
Ausgewählte Bildaufnahmen und ungekürzte Textabdrucke geben Ihnen einen unverfälschten und lebendigen Einblick in das Zentrum der Weltkirche.

Kirche in der Welt
Begleiten Sie den Heiligen Vater auf seinen Apostolischen Reisen oder zu Großereignissen wie Kirchen- oder Weltjugendtagen.

Dokumentation
Alle Enzykliken, Apostolischen Schreiben, Predigten und Ansprachen des Heiligen Vaters – bis ins Detail genau und ungekürzt in deutscher Sprache.

Kultur
Rom ist nicht nur Mittelpunkt der Weltkirche, sondern auch ein einzigartiges kunstgeschichtliches Zentrum.
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Aus dem Vatikan |
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Generalaudienz auf dem Petersplatz am 25. Oktober |
Das Paradies ist die Umarmung mit Gott |
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Christus und der gute Schächer; Tizian (um 1563), National-Pinakothek Bologna. |
Liebe Brüder und Schwestern, guten Tag!
Dies ist die letzte Katechese über das Thema der christlichen Hoffnung, das uns seit Beginn dieses liturgischen Jahres begleitet hat. Und ich werde zum Abschluss über das Paradies als Ziel unserer Hoffnung sprechen.
»Paradies« ist eines der letzten Worte, die Jesus am Kreuz gesprochen hat, an den guten Schächer gewandt. Verweilen wir etwas bei dieser Szene. Am Kreuz ist Jesus nicht allein. Neben ihm, rechts und links, sind zwei Verbrecher. Wenn jemand an jenen drei Kreuzen vorüberging, die auf dem Berg Golgota errichtet waren, atmete er vielleicht erleichtert auf, weil er meinte, dass endlich Gerechtigkeit geschaffen wurde, indem man solche Menschen hinrichtete.
Neben Jesus befindet sich auch ein geständiger Übeltäter: einer, der anerkennt, jene schreckliche Strafe verdient zu haben. Wir nennen ihn den »guten Schächer«. Er widerspricht dem anderen, indem er sagt: Wir erhalten den Lohn für unsere Taten (vgl. Lk 23,41).
Demütige Reue
Auf dem Berg Golgota gelangt Jesus an jenem tragischen und heiligen Freitag, dem Karfreitag, zum äußersten Punkt seiner Menschwerdung, seiner Solidarität mit uns Sündern. Dort wird das verwirklicht, was der Prophet Jesaja über den Gottesknecht gesagt hatte, dass er »sich unter die Verbrecher rechnen ließ« (53,12; vgl. Lk 22,37).
Dort, auf dem Berg Golgota, hat Jesus seine letzte Begegnung mit einem Sünder, um auch ihm die Tore seines Reiches weit zu öffnen. Das ist interessant: Es ist das einzige Mal, dass das Wort »Paradies« in den Evangelien auftaucht. Jesus verheißt es einem »armen Teufel«, der am Holz des Kreuzes den Mut hatte, ihm die demütigste aller Bitten anzutragen: »Denk an mich, wenn du in dein Reich kommst« (Lk 23,42). Er hatte keine guten Werke, die er geltend machen konnte, er hatte nichts, aber er vertraut sich Jesus an, den er als unschuldig, gut, so anders als sich selbst erkennt (vgl. V. 41). Dieses Wort demütiger Reue hat genügt, um das Herz Jesu zu berühren. [...]
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Meditationen von Papst Franziskus bei den Frühmessen in Santa Marta 2013
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