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Aus dem Vatikan
Eucharistiefeier mit Heiligsprechung auf dem Petersplatz

Wer den anderen dient, übt wahre Autorität aus

Homilie von Papst Franziskus am 18. Oktober
Wer den anderen dient, übt wahre Autorität aus
Vatikanstadt. Am Sonntag, 18. Oktober, wurde mit Louis und Zélie Martin das erste Ehepaar gemeinsam vom Papst heiliggesprochen. Die beiden neuen Heiligen sind die Eltern der bereits 1925 heiliggesprochenen Thérèse von Lisieux. Sie »haben den christlichen Dienst in der Familie gelebt, indem sie Tag für Tag eine Umgebung voller Glauben und Liebe aufbauten«, würdigte der Heilige Vater die Eheleute. Neben ihnen erhob er auch den italienischen Priester Vincenzo Grossi und die spanische Ordensfrau Maria Isabella Salvat Romero zur Ehre der Altäre. An der Eucharistiefeier auf dem Petersplatz nahmen mehrere zehntausend Gläubige teil. Reliquien wurden ei der Zeremonie von einem italienischen Jungen und einem spanischen Mädchen zum Altarbereich getragen.

Papst Franziskus sagte in seiner Predigt:


Die biblischen Lesungen führen uns heute das Thema des Dienens vor Augen und rufen uns auf, Jesus auf dem Weg der Demut und des Kreuzes zu folgen.

Der Prophet Jesaja beschreibt die Gestalt des Gottesknechtes (53,10-11) und seine Heilssendung. Es handelt sich um einen Menschen, der sich nicht einer vornehmen Herkunft rühmt; er ist verachtet, wird von allen gemieden, ist mit dem Leiden vertraut. Es ist einer, dem weder großartige Unternehmungen zugeschrieben werden, noch berühmte Reden, sondern der durch eine demütige und stille Gegenwart und durch das eigene Leiden den Plan Gottes zur Vollendung führt. Seine Sendung erfüllt sich tatsächlich im Leiden, das ihn befähigt, die Leidenden zu verstehen, die Bürde der Schuld anderer auf sich zu nehmen und sie zu sühnen. Die Ausgrenzung und das Leiden des Gottesknechtes, die bis in seinen Tod hinein fortdauern, erweisen sich als so fruchtbar, dass sie »die vielen« erlösen.

Jesus ist der Gottesknecht: Sein Leben und sein Sterben, ganz im Zeichen des Dienstes (vgl. Phil 2,7), waren die Ursache für unser Heil und für die Versöhnung der Menschheit mit Gott. Das Kerygma, das Herzstück des Evangeliums bestätigt, dass sich in seinem Tod und seiner Auferstehung die Weissagungen über den Gottesknecht erfüllt haben. Die Erzählung des heiligen Markus beschreibt die Szene, in der Jesus sich mit seinen Jüngern Jakobus und Johannes abmüht, die – unterstützt von ihrer Mutter – den Wunsch äußern, in der Herrlichkeit Gottes an seiner Rechten und seiner Linken zu sitzen (vgl. Mk 10,37), und damit Ehrenplätze beanspruchen, wie sie ihrer hierarchischen Vorstellung vom Gottesreich entsprechen. Es zeigt sich, dass die Sicht, in der sie leben, noch getrübt ist durch Träume von irdischer Verwirklichung. So versetzt Jesus diesen Ansichten seiner Jünger einen ersten »Schlag«, indem er darauf hinweist, welches sein Weg auf dieser Erde ist: »Ihr werdet den Kelch trinken, den ich trinke … doch den Platz zu meiner Rechten und zu meiner Linken habe nicht ich zu vergeben; dort werden die sitzen, für die diese Plätze bestimmt sind« (V. 39-40). Mit dem Bild des Kelches sagt er den beiden die Möglichkeit zu, bis zum Grunde sein Los des Leidens zu teilen, ohne ihnen jedoch die begehrten Ehrenplätze zu garantieren. Seine Antwort ist eine Einladung, ihm auf dem Weg der Liebe und des Dienens zu folgen, und weist zugleich die weltliche Versuchung zurück, sich an die Spitze zu stellen und über die anderen zu herrschen. [...]
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