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archivierte Ausgabe 25/2018
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Die Themen
des Osservatore Romano
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Aus dem Vatikan
Ausgewählte Bildaufnahmen und ungekürzte Textabdrucke geben Ihnen einen unverfälschten und lebendigen Einblick in das Zentrum der Weltkirche.

Kirche in der Welt
Begleiten Sie den Heiligen Vater auf seinen Apostolischen Reisen oder zu Großereignissen wie Kirchen- oder Weltjugendtagen.

Dokumentation
Alle Enzykliken, Apostolischen Schreiben, Predigten und Ansprachen des Heiligen Vaters – bis ins Detail genau und ungekürzt in deutscher Sprache.

Kultur
Rom ist nicht nur Mittelpunkt der Weltkirche, sondern auch ein einzigartiges kunstgeschichtliches Zentrum.
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Aus dem Vatikan |
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Generalaudienz auf dem Petersplatz am 13. Juni |
Wie finde ich das Leben in Fülle? |
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Eine schöne Überraschung gab es für zehn Schulkinder aus Ponsacco in der Toskana. Spontan lud Papst Franziskus sie ein, mit ihm auf das Podium zu kommen. Dabei standen die Fahnenschwinger aus Volterra Spalier, die den 40. Jahrestag ihrer Gründung mit dem Papst begehen wollten. |
Liebe Brüder und Schwestern, guten Tag!
Heute ist der Gedenktag des heiligen Antonius von Padua. Wer von euch heißt Anton? Ein Applaus für alle »Antons«. Wir beginnen heute eine neue Katechesereihe zum Thema der Gebote. Die Gebote des Gesetzes Gottes. Zur Einführung in das Thema lassen wir uns von dem soeben gehörten Abschnitt aus dem Evangelium inspirieren: die Begegnung zwischen Jesus und einem Mann – es ist ein junger Mann –, der ihn auf Knien fragt, wie er das ewige Leben erben könne (vgl. Mk 10,17-21). Und in jener Frage liegt die Herausforderung eines jeden Daseins, auch des unseren: die Sehnsucht nach einem erfüllten, unendlichen Leben. Wie kann man jedoch dorthin gelangen? Welchen Weg soll man gehen? Wirklich leben, ein edles Leben führen… Wie viele junge Menschen versuchen zu »leben« und zerstören sich dann, indem sie nichtigen Dingen hinterherlaufen.
Die größte Gefahr
Einige meinen, es sei besser, diesen Impuls – den Impuls zu leben – zu unterdrücken, weil er gefährlich sei. Ich möchte besonders zu den jungen Menschen sagen: Der schlimmste Feind sind nicht die konkreten Probleme, so ernsthaft und dramatisch sie auch sein mögen. Die größte Gefahr für das Leben ist ein schlechter Geist der Anpassung, der nicht Sanftmut oder Demut ist, sondern Mittelmäßigkeit, Kleinmut. Ist ein mittelmäßiger junger Mensch ein junger Mensch mit Zukunft oder nicht? Nein! Er bleibt dort, wo er ist, er wächst nicht, er wird keinen Erfolg haben. Die Mittelmäßigkeit oder der Kleinmut. Jene jungen Menschen, die Angst vor allem haben: »Nein, ich bin so …« Diese jungen Menschen werden nicht vorankommen. Sanftmut, Stärke und keinen Kleinmut, keine Mittelmäßigkeit. Der selige Pier Giorgio Frassati – der ein junger Mann war – sagte, man müsse leben und nicht sein Dasein fristen. Die Mittelmäßigen fristen ihr Dasein. Mit der Kraft des Lebens leben.
Wir müssen den himmlischen Vater für die jungen Menschen von heute um das Geschenk der gesunden Unruhe bitten. Wenn man Zuhause, bei euch zuhause, in jeder Familie, einen jungen Menschen sieht, der den ganzen Tag herumsitzt, dann denken Mutter und Vater manchmal: »Der ist krank, der hat irgendetwas«, und sie bringen ihn zum Arzt. Das Leben des jungen Menschen besteht darin voranzugehen, unruhig zu sein: die Fähigkeit, sich nicht mit einem Leben ohne Schönheit, mit einem farblosen Leben zu begnügen. Wenn die jungen Menschen nicht nach echtem Leben hungern, dann frage ich mich, wohin die Menschheit geht. Wohin geht die Menschheit mit ruhigen und nicht unruhigen jungen Menschen? [...]
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Meditationen von Papst Franziskus bei den Frühmessen in Santa Marta 2013
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