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Aus dem Vatikan
Vorbereitete Katechese von Papst Franziskus für die Generalaudienz vom 26. März

Durst nach Hoffnung und Vergebung

Durst nach Hoffnung und Vergebung
Jesus und die Samariterin, Guercino, um 1640/41, Museo Nacional Thyssen-Bornemisza, Madrid.
Im Folgenden veröffentlichen wir den Text der Katechese zur Generalaudienz vom 26. März, der aufgrund der Rekonvaleszenz des Papstes in der Domus Sanctae Marthae in schriftlicher Form verbreitet wurde. Die Betrachtung des Heiligen Vaters gehört zur Katechesereihe zum Thema »Jesus Christus, unsere Hoffnung« und ist der Begegnung zwischen Jesus und der Samariterin am Jakobsbrunnen gewidmet:

Liebe Brüder und Schwestern!

Nachdem wir die Begegnung Jesu mit Nikodemus, der Jesus aufgesucht hatte, betrachtet haben, denken wir heute über jene Situationen nach, in denen es scheint, dass er genau dort auf uns wartet, an jener Wegkreuzung unseres Lebens. Es sind Begegnungen, die uns überraschen. Anfangs sind wir vielleicht etwas misstrauisch: Wir versuchen, vorsichtig zu sein und zu verstehen, was da geschieht.

Ungewöhnliche Begegnung

Das ist wahrscheinlich auch die Erfahrung der Samariterin gewesen, von der im vierten Kapitel des Evangeliums nach Johannes die Rede ist (vgl. 4,5-26). Sie erwartete nicht, zur Mittagszeit am Brunnen einem Mann zu begegnen, ja sie hoffte sogar, niemandem zu begegnen. Denn sie geht zu einer ungewöhnlichen Stunde zum Brunnen, um Wasser zu holen, als es sehr heiß ist. Vielleicht schämt sich diese Frau für ihr Leben, vielleicht fühlt sie sich beurteilt, verurteilt, unverstanden, und daher hat sie sich isoliert, hat sie die Beziehungen zu allen abgebrochen.

Um von Judäa nach Galiläa zu gehen, hätte Jesus einen anderen Weg wählen können, statt Samarien zu durchqueren. Es wäre auch sicherer gewesen angesichts der angespannten Beziehungen zwischen Juden und Samaritern. Er dagegen will dort hindurchgehen und macht genau zu jener Stunde an jenem Brunnen halt! Jesus erwartet uns und lässt sich gerade dann finden, wenn wir meinen, dass es für uns keine Hoffnung mehr gibt. Der Brunnen ist im antiken Nahen Osten ein Ort der Begegnung, wo manchmal Ehen angebahnt werden, er ist ein Ort der Verlobung. Jesus will dieser Frau helfen zu verstehen, wo sie die wahre Antwort auf ihr sehnsüchtiges Verlangen, geliebt zu werden, suchen soll.

Das Thema des Verlangens ist grundlegend, um diese Begegnung zu verstehen. Jesus bringt als erster sein Verlangen zum Ausdruck: »Gib mir zu trinken!« (V. 10). Um ein Gespräch zu eröffnen, zeigt Jesus sich schwach, so sorgt er dafür, dass die andere Person sich wohlfühlt, nicht erschrickt. Durst ist häufig, auch in der Bibel, Sinnbild des Verlangens. Jesus aber hat hier vor allem Durst nach dem Heil jener Frau. »Er, der um etwas zu trinken bat«, sagt der heilige Augustinus, »hatte Durst nach dem Glauben dieser Frau«. 1

Anmerkungen:
1Predigt 15,11. [...]
Lesen Sie mehr in der Printausgabe.

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