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Die Themen
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Aus dem Vatikan
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Kirche in der Welt
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Unsere aktuelle Ausgabe 15/2024 vom 12. April 2024 mit folgenden Themen:

Aus dem Vatikan
Generalaudienz auf dem Petersplatz am 3. April

Ohne Gerechtigkeit gibt es keinen Frieden

Aus dem VatikanLiebe Brüder und Schwestern,
frohe Ostern und guten Tag!

Wir kommen jetzt zur zweiten der Kardinaltugenden: Heute sprechen wir über die Gerechtigkeit. Sie ist die soziale Tugend schlechthin. Der Katechismus der Katholischen Kirche definiert sie so: »Die Gerechtigkeit als sittliche Tugend ist der beständige, feste Wille, Gott und dem Nächsten zu geben, was ihm gebührt« (Nr. 1807). Das ist die Gerechtigkeit. Oft zitiert man, wenn man die Gerechtigkeit erwähnt, auch das Motto, das für sie steht: »unicuique suum«, also »jedem das Seine«. Es ist die Tugend des Rechts, die sich bemüht, die Beziehungen zwischen den Menschen ausgewogen zu regeln.

Gutes Zusammenleben der Menschen


Sie wird allegorisch von der Waage dargestellt, weil es ihr Anliegen ist, zwischen den Menschen »die Rechnungen auszugleichen«, vor allem dann, wenn sie von irgendeinem Ungleichgewicht verfälscht zu werden drohen. Ihr Ziel ist es, dass in einer Gesellschaft jeder seiner Würde gemäß behandelt wird. Bereits die alten Meister lehrten jedoch, dass es dafür noch weiterer tugendhafter Haltungen bedarf, wie Wohlwollen, Achtung, Dankbarkeit, Liebenswürdigkeit, Ehrlichkeit: Tugenden, die zum guten Zusammenleben der Menschen beitragen. Die Gerechtigkeit ist eine Tugend für das gute Zusammenleben der Menschen.

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Kirche in der Welt
Brief des Heiligen Vaters an die Katholiken im Heiligen Land
Danke für euer Glaubenszeugnis
Kirche in der WeltLiebe Brüder und Schwestern,

seit langem schon denke ich an euch und ich bete jeden Tag für euch. Aber jetzt, so kurz vor Ostern, da bei euch viel vom Leiden und wenig von der Auferstehung zu spüren ist, habe ich das Bedürfnis, euch zu schreiben, um euch zu sagen, dass ich euch im Herzen trage. Ich bin euch allen nahe, liebe katholische Gläubige verschiedener Riten, die ihr im ganzen Heiligen Land verstreut lebt: vor allem denen, die in dieser Zeit am meisten unter dem sinnlosen Drama des Krieges leiden, den Kindern, denen die Zukunft verwehrt wird, denen, die weinen und leiden, denen, die in Angst und Fassungslosigkeit leben.

Ostern, die Herzmitte unseres Glaubens, ist noch bedeutungsvoller für euch, die ihr dieses Fest an den Orten feiert, an denen der Herr gelebt hat und wo er gestorben und auferstanden ist: Ohne das Land, in dem ihr seit Jahrhunderten lebt, in dem ihr bleiben wollt und in dem es euch vergönnt sein möge, zu bleiben, gäbe es nicht nur keine Geschichte, sondern auch keine Geographie des Heils. Danke für euer Glaubenszeugnis, danke für die Nächstenliebe unter euch, danke, dass ihr es versteht, wider alle Hoffnung zu hoffen.

Ich wünsche mir, dass jeder von euch meine väterliche Zuneigung spürt, die um eure Leiden und Mühen weiß, besonders in diesen letzten Monaten. Möget ihr neben meiner Zuneigung auch die Zuneigung aller Katholiken auf der Welt erfahren!

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Dokumentation
Osterbotschaft von Papst Franziskus vor dem Segen »Urbi et Orbi«
Der auferstandene Herr eröffne Wege des Friedens
DokumentationLiebe Brüder und Schwestern,
frohe Ostern!

Heute erklingt in der ganzen Welt die Botschaft, die vor zweitausend Jahren von Jerusalem ausging: »Jesus von Nazaret, der Gekreuzigte, ist auferstanden!« (vgl. Mk 16,6).

Die Kirche erlebt erneut das Staunen der Frauen, die im Morgengrauen des ersten Tages der Woche zum Grab gingen. Das Grab Jesu war mit einem großen Stein verschlossen; und so verschließen auch heute noch schwere, allzu schwere Felsblöcke die Hoffnungen der Menschheit: der Fels des Krieges, der Fels der humanitären Krisen, der Fels der Menschenrechtsverletzungen, der Fels des Menschenhandels und andere mehr. Auch wir fragen uns, so wie die Jüngerinnen Jesu: »Wer könnte uns diese Steine wegwälzen?« (vgl. Mk 16,3).

Und dann die Entdeckung des Ostermorgens: Der Stein, dieser große Stein, ist bereits weggewälzt worden. Das Staunen der Frauen ist unser Staunen: Das Grab Jesu ist offen und es ist leer! Von hier aus nimmt alles seinen Anfang.

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Kultur
Das Kolosseum – Von antiken Spektakeln zur christlichen Gedenkstätte (Teil 2)
Spuren früher christlicher Geschichte
KulturVon Brigitte Kuhn-Forte

Alle Welt kennt das römische Kolosseum als Schauplatz von Gladiatorenkämpfen, Tierhetzen und grausamen Exekutionen (vgl. Teil 1, erschienen in O.R. dt., Nr. 4, 26.1.2024, S. 5). Die blutigen Spektakel endeten spätestens 438 n. Chr. (Gladiatoren-Duelle) beziehungsweise 523 (Tierkämpfe), aber das größte Amphitheater des Imperiums hat trotz mehrerer Brände und zahlreicher schwerer Erdbeben auch ein Nachleben. Ein relativ unbekannter Aspekt der nachantiken Epoche ist die »Christianisierung « des Kolosseums und seine Beziehung zum Papsttum seit dem Mittelalter.


Vom »Tempel aller Dämonen« zum »Tempel der Märtyrer«

Die Rezeption des gigantischen Baus in Literatur und öffentlicher Meinung im Lauf der Jahrhunderte schwankt zwischen Extremen. In der Antike wurde er bewundert und zum Symbol Roms. Der frühchristliche Kirchenschriftsteller Tertullian bezeichnete im Traktat De spectaculis (Über die Spiele, 12,7; vor 200) das römische Amphitheater als »Tempel aller heidnischer Dämonen«. Andererseits galt es seit der Märtyrerliteratur, den Acta et passiones martyrum, als »Tempel der Märtyrer «. Das Kolosseum stieg zum christlichen Monument für den Märtyrerkult auf, obwohl es für eine dortige Damnatio ad bestias, den wilden Tieren vorgeworfen zu werden, keine Dokumentation gibt.

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