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Apostolische Reise
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Apostolische Reise nach Marseille
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Papst Benedikt XVI.
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Die Themen
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Aus dem Vatikan
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Kirche in der Welt
Begleiten Sie den Heiligen Vater auf seinen Apostolischen Reisen oder zu Großereignissen wie Kirchen- oder Weltjugendtagen.



Dokumentation
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Unsere aktuelle Doppelausgabe 8-9/2024 vom 23. Februar 2024 mit folgenden Themen:

Aus dem Vatikan
Generalaudienz in der »Aula Paolo VI« am 14. Februar

Geduld im Glauben als Heilmittel gegen Trägheit

Aus dem VatikanLiebe Brüder und Schwestern,
guten Tag!

Unter allen Todsünden gibt es eine, die oft verschwiegen wird, vielleicht aufgrund ihres Namens, der kaum verständlich erscheint: Ich spreche von der Acedia, dem Überdruss. Daher wird der Begriff »Überdruss« im Lasterkatalog oft von einem anderen ersetzt, der viel gebräuchlicher ist: die Trägheit. In Wirklichkeit ist die Trägheit mehr eine Wirkung als eine Ursache. Wenn jemand untätig, müßig, apathisch ist, dann sagen wir, dass er träge ist. Wie aber die Weisheit der antiken Wüstenväter lehrt, ist die Wurzel dieser Trägheit der Überdruss, die Acedia, die im Griechischen wörtlich »Gleichgültigkeit« bedeutet.

Es handelt sich um eine sehr gefährliche Versuchung, mit der nicht zu spaßen ist. Wer ihr zum Opfer fällt, wird gleichsam von einer Todessehnsucht niedergedrückt: Er verspürt Widerwillen gegen alles; die Beziehung zu Gott wird langweilig; und auch die heiligsten Handlungen, die ihm in der Vergangenheit das Herz erwärmt hatten, erscheinen ihm jetzt völlig nutzlos. Man beginnt, der vergangenen Zeit nachzutrauern und der Jugend, die unwiederbringlich vorbei ist.

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Kirche in der Welt
Bau eines neuen Zentrums für Migranten ohne Papiere an der Südgrenze Spaniens
Zwischen Hoffnung und Haft
Kirche in der WeltVon Felipe Herrera-Espaliat

Abdelaziz Zeriouh war 17, als er die Grenze zwischen Nador in Marokko und der spanischen Stadt Melilla illegal überquerte. Auf seiner Suche nach einer besseren Zukunft wurde er aber bald gestoppt. Da er ein unbegleiteter Minderjähriger war, kam er unter staatliche Vormundschaft. Als er 18 Jahre alt wurde, erhielt er eine Aufenthaltsgenehmigung für Spanien, jedoch ohne Arbeitserlaubnis. Da er nicht die Mittel hatte, seinen Lebensunterhalt zu bestreiten, geschweige denn zu studieren, zog er in verschiedenen Städten der Halbinsel umher. Dort fand er Arbeit, aber nur auf dem Schwarzmarkt. Ohne Arbeitsgenehmigung war er Ausbeutung und prekären Arbeitsbedingungen ausgeliefert.

Eine Lage, die keinesfalls ein Ausnahmefall ist. Im Gegenteil: Sobald jemand ohne vorige Erlaubnis spanisches Hoheitsgebiet betritt oder eine Grenze jenseits eines Kontrollpunkts überschreitet, gilt der- oder diejenige als irregulärer Einwanderer. Gemäß dem Gesetz wird er als solcher des Landes verwiesen, außer die Situation kann legal bereinigt werden, allerdings kann dieses Verfahren zwei bis drei Jahre dauern.

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Dokumentation
Eröffnung des 95. Gerichtsjahres des Gerichts der Römischen Rota
Unterscheidung und pastorale Nächstenliebe
Ansprache von Papst Franziskus am 25. Januar
DokumentationLiebe Prälaten-Auditoren!

Ich freue mich, euch wie jedes Jahr zu empfangen, zusammen mit denen, die an diesem Apostolischen Gerichtshof tätig sind. Ich danke dem Dekan und euch allen für den wertvollen Dienst, den ihr dem Petrusamt im Hinblick auf die Rechtsverwaltung in der Kirche leistet.

Heute möchte ich mit euch über einen wesentlichen Aspekt dieses Dienstes nachdenken, einen Aspekt, auf den ich oft zurückgekommen bin, auch mit einer Katechesereihe, nämlich auf das Thema Unterscheidung. Ich möchte jene besondere Unterscheidung genauer in den Blick nehmen, deren Durchführung im Bereich der Eheprozesse eure Aufgabe ist, bezüglich der Existenz oder Nichtexistenz der Gründe für eine Nichtigkeitserklärung der Ehe. Ich denke an euer kollegiales Urteil in der Rota, an das, welches von den kollegialen örtlichen Gerichten gefällt wird oder, wo dies nicht möglich sein sollte, vom Einzelrichter, dem vielleicht zwei Beisitzer helfen, sowie an die Urteilsverkündigung durch den Diözesanbischof selbst – besonders in den kürzeren Prozessen –, der sich mit dem Untersuchungsrichter und dem Beisitzer berät.

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Kultur
Ausstellung »Escher und Italien« im Palazzo Bonaparte in Rom
Der Zeichner des Unmöglichen
KulturVon Christa Langen-Peduto

Die zentrale Piazza Venezia in Italiens Hauptstadt ist für die Römer derzeit ein rotes Tuch. Der bedeutende Verkehrsknotenpunkt ist zu einer Riesenbaustelle geworden mit Umleitungen und langen Auto- sowie Bus-Warteschlangen, dazwischen Fußgängermassen auf Umwegen. Hier wird Zukunft gebaut, nämlich die U-Bahn-Haltestelle, die dann die Touristen aus der Tiefe gleich in die nächste Nähe des Forum Romanum und des Kolosseums befördern und nach der Besichtigungstour schnellstens auf unterirdischen Wegen wieder zurück in ihre Hotels und Pensionen bringen soll. Weil das Bau-Chaos aber acht bis zehn Jahre dauern wird, ist der Ärger groß. Doch es gibt einen Lichtblick, und zwar einen Kunstleckerbissen. An der Piazza Venezia 5 läuft bis 1. April die wunderschöne Ausstellung »Escher«, mit rund 300 Werken eine der größten Schauen, die es je von dem niederländischen Grafiker Maurits Cornelis Escher (1898-1972) gegeben hat. Vor gut 100 Jahren hatte er sich für zwölf Jahre in Italien niedergelassen, das ist der aktuelle Anlass.

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