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50 Jahre Deutsche Wochenausgabe
L'Osservatore Romano


50 Jahre Osservatore Romano

Die Grußworte und Glückwünsche der Bischöfe finden Sie hier.



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Apostolische Reise
nach Bahrain 2022

Apostolische Reise nach Bahrain 2022
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Schätze in der
Vatikanischen Bibliothek

Schätze in der Vatikanischen Bibliothek

Diese Woche

Die West- und Ostindischen
Reisen, einer der bedeutendsten
Reiseberichte der Frühen Neuzeit
von Theodor de Bry
(Cicognara.VI.3970)



Die Themen
des Osservatore Romano


Aus dem Vatikan
Ausgewählte Bildaufnahmen und ungekürzte Textabdrucke geben Ihnen einen unverfälschten und lebendigen Einblick in das Zentrum der Weltkirche.



Kirche in der Welt
Begleiten Sie den Heiligen Vater auf seinen Apostolischen Reisen oder zu Großereignissen wie Kirchen- oder Weltjugendtagen.



Dokumentation
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Unsere aktuelle Ausgabe 47/2022 vom 25.11.2022 mit folgenden Themen:

Aus dem Vatikan
Generalaudienz auf dem Petersplatz am 16. November

Die Trostlosigkeit ist wie ein Weckruf der Seele

Aus dem VatikanLiebe Brüder und Schwestern, guten Tag, herzlich willkommen!

Heute nehmen wir die Katechesen zum Thema der geistlichen Unterscheidung wieder auf. Wir haben gesehen, wie wichtig es ist, zu erkennen, was in uns vorgeht, um keine voreiligen Entscheidungen zu treffen, aus einer spontanen Gefühlsregung heraus, um es später nicht zu bereuen, wenn es schon zu spät ist. Also erkennen, was geschieht, und dann Entscheidungen treffen.

Fortschritt im geistlichen Leben

In diesem Sinne kann auch der geistliche Zustand, den wir als »Trostlosigkeit« bezeichnen – wenn im Herzen alles dunkel, traurig ist –, dieser Zustand der Trostlosigkeit kann Gelegenheit zum Wachstum sein. Denn wenn nicht etwas Unzufriedenheit vorhanden ist, etwas heilsame Traurigkeit, eine gesunde Fähigkeit, in Einsamkeit zu verharren und bei uns selbst zu sein, ohne zu fliehen, laufen wir Gefahr, immer an der Oberfläche der Dinge zu bleiben und nie mit dem Kernpunkt unseres Daseins in Berührung zu kommen. Die Trostlosigkeit ruft eine »Erschütterung der Seele« hervor: Wenn man traurig ist, dann ist das wie ein Weckruf der Seele; es hält uns wach, es fördert Wachsamkeit und Demut und schützt uns vor dem Hin und Her der Laune. Das sind unverzichtbare Voraussetzungen für den Fortschritt im Leben und daher auch im geistlichen Leben. Wenn eine vollkommene, aber »sterile« Gelassenheit, ohne Gefühle, zum Kriterium von Entscheidungen und Verhaltensweisen wird, macht diese uns unmenschlich.

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Kirche in der Welt
Zum »Ad-limina«-Besuch der deutschen Bischöfe im Vatikan
Moment des Austauschs und der Gnade
Kirche in der WeltVom 14. bis 18. November hielten sich 62 Mitglieder der Deutschen Bischofskonferenz zu ihrem »Ad-limina«-Besuch in Rom auf. Der Besuch begann mit einer heiligen Messe im Petersdom. Am Donnerstag, 17. November, empfing Papst Franziskus die deutschen Bischöfe zu einer zweistündigen Audienz. Weiter standen Gespräche in den Dikasterien der Römischen Kurie auf dem Programm sowie die Feier der heiligen Messe in den weiteren drei Hauptkirchen Santa Maria Maggiore, St. Paul vor den Mauern und im Lateran. Nach dem interdikasteriellen Gespräch veröffentlichten der Heilige Stuhl und die Deutsche Bischofskonferenz das folgende gemeinsame Kommuniqué:

Heute, am 18. November 2022, fand vormittags im »Institut Augustinianum« in Rom ein interdikasterielles Treffen statt, an dem neben den Leitern einiger Dikasterien der Römischen Kurie auch die 62 Bischöfe der katholischen Kirche Deutschlands teilnahmen, die im Rahmen ihres »Ad-limina«-Besuchs in Rom waren. Das Treffen war seit einiger Zeit als Gelegenheit geplant, gemeinsam über den laufenden Synodalen Weg in Deutschland nachzudenken, der als Reaktion auf den sexuellen Missbrauch von Minderjährigen durch Geistliche einberufen wurde. Das Treffen wurde von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin moderiert. In seiner Einführung erinnerte er an das Band der Gemeinschaft und der Liebe, das die Bischöfe untereinander und mit dem Nachfolger Petri verbindet. Er betonte die Bedeutung des Treffens als Moment des Austauschs und der Gnade, der Einheit in der Verschiedenheit, sprach aber auch die Bedenken an, die der Synodale Weg hervorruft, wobei er auf die Gefahr von »Reformen der Kirche, aber nicht innerhalb der Kirche« hinwies.

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Dokumentation
Audienz für die Teilnehmer am Kongress der Internationalen Vereinigung christlicher Unternehmer (UNIAPAC)
Eine neue Wirtschaft für das Gemeinwohl
Ansprache von Papst Franziskus am 21. Oktober
DokumentationLiebe Leiter und Teilnehmer am 27. Internationalen Kongress der UNIAPAC!

Zunächst bitte ich um Verzeihung für die Verspätung. Danke, dass ihr geduldig auf mich gewartet habt! Heute waren die Begegnungen länger als vorgesehen, und ich bitte dafür um Verzeihung.

Ich begrüße euch und heiße euch herzlich willkommen zu dieser wichtigen Begegnung, um über euren Einsatz in eurer edlen Berufung als Unternehmer nachzudenken und ihn zu stärken (vgl. Enzyklika Laudato si’, 129). Wir dürfen nie vergessen, dass all unsere Fähigkeiten, einschließlich des geschäftlichen Erfolgs, Geschenke Gottes sind; sie sollten »klar auf die Entwicklung anderer Menschen und auf die Überwindung der Armut ausgerichtet sein, insbesondere durch die Schaffung vielfältiger Beschäftigungsmöglichkeiten« (Enzyklika Fratelli tutti, 123). Veränderung erfordert immer Mut. Der wahre Mut verlangt aber auch von uns, die göttliche Gnade in unserem Leben erkennen zu können. So schreibt der Psalmist: »Hoffe auf den Herrn, sei stark und fest sei dein Herz! Und hoffe auf den Herrn!« (Psalm 27,14).

Soziale Freundschaft


Ich bete dafür, dass ihr in diesen Tagen, die ihr gemeinsam verbringt, und vor allem dann, wenn ihr nach Hause und an eure Arbeitsplätze zurückkehrt, euch stets der Gnade und der Weisheit Gottes in eurem Leben bewusst bleibt, um eure Beziehungen in der Geschäftswelt und mit denen, die für euch arbeiten, von Gott leiten und lenken zu lassen. Wir sind aufgerufen, »schöpferisch Gutes zu tun, indem wir die Güter dieser Welt – nicht nur die materiellen, sondern alle Gaben, die wir vom Herrn erhalten haben – nicht dazu verwenden, uns zu bereichern, sondern um geschwisterliche Liebe und soziale Freundschaft hervorzubringen« (Angelus, 18. September 2022). Soziale Freundschaft entstehen lassen.

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Kultur
Eines der frühesten Antikenmuseen der Welt
KulturVon Brigitte Kuhn-Forte

Ein in der Geschichte des Ausstellungswesens nie dagewesenes Ereignis spielt sich in Venedig ab: nach fast 430 Jahren kehrt eine Antikensammlung an ihren Stammplatz zurück, den Palazzo Grimani bei S. Maria Formosa, den sie 1594 verlassen musste. Anlass der Übersiedlung war die Restaurierung des historischen Saales im Archäologischen Nationalmuseum, wo die Antiken, Schenkungen der Familie Grimani von 1523 und 1587, seit 1596 aufbewahrt wurden. Dank einer verdienstvollen Idee der Museumsleitung seit 2004 unter Daniele Ferrara wurden sie in die einstige Familienresidenz zurückgeführt, den schönsten Renaissancepalast Venedigs, den der Staat 1981 angekauft hatte (2008 als Museum eröffnet). Als Ausstellung 2019 eingerichtet, werden die wertvollen Skulpturen glücklicherweise hier verbleiben, abgesehen von einigen Verlegungen zwischen Nationalmuseum und Palast. Somit können Besucher wieder eine Privatsammlung der Renaissance bewundern und sich gleichzeitig ein Bild von der Entwicklung öffentlicher Museen machen: denn mit dem großzügigen Vermächtnis 1587 (fast 200 Skulpturen!) des Giovanni Grimani, Patriarch von Aquileia, an eine öffentliche Institution wurde 1596 der »Statuario Pubblico« gegründet (die »Öffentliche Statuensammlung«, das jetzige Archäologische Nationalmuseum), eines der frühesten Antikenmuseen der Welt.

Besonderer Kunstsinn

Die Grimani waren eine der glanzvollsten Familien Venedigs, hatten der Republik (Serenissima) drei Dogen und hohe Prälaten geschenkt. Ihr Palast, von Giovanni Grimani (1506-93) »in forma Romana« erneuert, war der erste in Venedig nach dem Modell der Renaissancepaläste Roms mit einem großen Innenhof (Cortile) und einer repräsentativen Stiege. Herzstück des Baus ist die als Antiquarium gestaltete Tribuna (der Name bürgerte sich im 18. Jahrhundert ein). Der Architekt ist nicht dokumentiert, Meister wie Palladio oder (eher) Iacopo Sansovino werden genannt.

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