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Wir feiern Geburtstag!

50 Jahre Deutsche Wochenausgabe
L'Osservatore Romano


50 Jahre Osservatore Romano

Die Grußworte und Glückwünsche der Bischöfe finden Sie hier.



Lesen Sie hier Beiträge zum 50jährigen Jubiläum der Deutschen Wochenausgabe von L'Osservatore Romano


Apostolische Reise nach
Budapest und in die Slowakei
2021

Apostolische Reise nach Budapest und Slowakei 2021
Lesen Sie hier die Ansprachen und Beiträge zur Reise nach Budapest und in die Slowakei


Schätze in der
Vatikanischen Bibliothek

Schätze in der Vatikanischen Bibliothek

Diese Woche

Ein seltene Ansicht Roms
von Matthäus Greuter
(Stampe Geografiche I.199)


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Die Themen
des Osservatore Romano


Aus dem Vatikan
Ausgewählte Bildaufnahmen und ungekürzte Textabdrucke geben Ihnen einen unverfälschten und lebendigen Einblick in das Zentrum der Weltkirche.



Kirche in der Welt
Begleiten Sie den Heiligen Vater auf seinen Apostolischen Reisen oder zu Großereignissen wie Kirchen- oder Weltjugendtagen.



Dokumentation
Alle Enzykliken, Apostolischen Schreiben, Predigten und Ansprachen des Heiligen Vaters – bis ins Detail genau und ungekürzt in deutscher Sprache.



Kultur
Rom ist nicht nur Mittelpunkt der Weltkirche, sondern auch ein einzigartiges kunstgeschichtliches Zentrum.


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Unsere aktuelle Ausgabe 47/2021 vom 26.11.2021 mit folgenden Themen:

Aus dem Vatikan
Ansprache von Papst Franziskus beim Angelusgebet am Sonntag, 21. November
Der König des Universums schenkt uns Freiheit und Würde
Aus dem VatikanLiebe Brüder und Schwestern, guten Tag!

Das Evangelium der heutigen Liturgie, des letzten Sonntags im Kirchenjahr, gipfelt in einer Aussage Jesu, der sagt: »Ich bin ein König« (Joh 18,37). Er spricht diese Worte vor Pilatus aus, während die Menge schreit, dass er zum Tod verurteilt werden soll. Er sagt: »Ich bin ein König«, und die Menge brüllt, er solle zum Tod verurteilt werden: Welch ein Kontrast! Der entscheidende Augenblick ist gekommen. Vorher scheint Jesus nicht gewollt zu haben, dass das Volk ihm als König zujubelt: Denken wir an den Moment nach der Vermehrung der Brote und der Fische, als er sich allein zum Gebet zurückgezogen hatte (vgl. Joh 6,14-15).

Das Königtum Jesu unterscheidet sich nämlich deutlich vom weltlichen Königtum. »Mein Königtum«, sagt er zu Pilatus, »ist nicht von dieser Welt« (Joh 18,36). Er ist nicht gekommen, um zu herrschen, sondern um zu dienen. Er kommt nicht mit den Zeichen der Macht, sondern mit der Macht der Zeichen. Er ist nicht mit kostbaren Insignien bekleidet, sondern er hängt nackt am Kreuz. Und gerade in der Inschrift am Kreuz wird Jesus als »König« bezeichnet (vgl. Joh 19,19). Sein Königtum geht wahrlich über die menschlichen Maßstäbe hinaus! Wir könnten sagen, dass er nicht König wie andere ist, sondern dass er König für die anderen ist. Erinnern wir uns: Als die Menge gegen ihn ist, sagt Christus vor Pilatus, dass er ein König ist, während er sich von dieser Akklamation distanziert hatte, als sie ihm folgte und ihm zugejubelt hatte. Mit anderen Worten: Jesus erweist sich als souverän frei vom Streben nach Ruhm und irdischer Ehre. Und wir – fragen wir uns –, verstehen wir es, ihn darin nachzuahmen? Verstehen wir unsere Neigung zu beherrschen, ständig im Mittelpunkt zu stehen und anerkannt zu werden, oder tun wir alles, um von anderen geschätzt zu werden? Bei unserem Tun, insbesondere bei unserem christlichen Engagement, frage ich mich: Was zählt? Zählt der Beifall oder zählt der Dienst?

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Kirche in der Welt
Zum 100. Geburtstag von Olivier Clément
Freundschaft als gemeinsamer Weg
Kirche in der WeltVon Michelina Tenace

Eines Zeugen aus Anlass seines 100. Geburtstags zu gedenken bedeutet zu sagen, dass sein Zeugnis in einem begrenzten Zeitraum stattgefunden hat, aber dass man an ihn erinnert, weil es über die chronologischen Daten hinausreicht. An einen Zeugen erinnert man sich, weil er mit der Geburt in die Geschichte der Menschen gekommen ist, aber mit seinem Zeugnis ist er in die Zeit Gottes eingetreten, die nie vergeht: Das Zeugnis in der Kirche ist »für alle« und »für immer«, weil es lebendig ist wie das Zeugnis Christi, Ursprung und Erfüllung jedes Zeugnisses. Olivier Clément ist Zeuge für die Macht des Heiligen Geistes, wenn dieser gläubig empfangen wird: Der Heilige Geist verklärt die opake Materie jeder menschlichen Realität in ein Ereignis göttlichen Lichtes. Das Licht der Auferstehung dringt durch die Opazität des Grabes, in dem jeder Mensch »geboren wird«. Clément hat erlebt, dass der Geist ihn mehrmals aus verschiedenen Gräbern herausgerufen hat.

Ein Zuhause

Sein erstes Grab war das Nichts der Antworten, die er auf seinem Weg der Suche nach dem Sinn des Lebens erhielt. Dann das Nichts des Krieges, der tötet, ohne zu erklären, warum er so viele Menschenleben dahingerafft hat. Das Nichts des Atheismus, der negiert, ohne eine Hoffnung für die Zukunft offen zu lassen. Das Nichts der Suche nach wechselnden Liebschaften, die nur eine Leere nach der anderen füllen. Das Nichts der ungeordneten Wünsche und das Nichts ideologischer Schreckgespenster. Olivier Clément wusste davon zu erzählen, denn er, ein Intellektueller »mit einem weichen Herzen«, hat aus dem Grab herausgefunden dank der Begegnungen, Gesichter und Beziehungen, die aus ihm einen »lebendigen Glaubenden« gemacht und die ihm anstelle eines Grabes ein Zuhause geschenkt haben: die Kirche! Diese Wahrheit ist erschütternd großartig: »Es gibt nichts anders als das Haus Gottes und das Tor des Himmels. […] Es (das Antlitz des Sohnes) leuchtet heller als die Sonne« (vgl. Anastasios Sinaites, Predigt über die Verklärung).

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Dokumentation
Botschaft von Papst Franziskus an die Teilnehmer an der Begegnung der Päpstlichen Akademie der Sozialwissenschaften (Casina di Pio IV, 3.-4. Oktober 2021)
Solidarität im Geist der Seligpreisungen
DokumentationLiebe Brüder und Schwestern!

Dem heiligen Augustinus zufolge ist die ganze Vollkommenheit unseres Lebens in der »Bergpredigt« (vgl. Mt 5) enthalten; und er beweist es durch die Tatsache, dass Jesus Christus in sie das Ziel einschließt, zu dem sie uns führt: die Verheißung der Glückseligkeit. Glückselig zu sein ist das, wonach der Mensch sich am meisten sehnt. Daher verheißt der Herr die Glückseligkeit allen, die nach seinem Stil leben und als »Selige« erkannt werden wollen.

Die ganze Glückseligkeit ist in diesen seligen Worten Christi enthalten. Obgleich aber alle Menschen die Glückseligkeit wünschen, ist ihr konkretes Urteil darüber verschieden: Einige wünschen dies, andere das. Heute begegnen wir einem herrschenden Paradigma, das durch das »Einheitsdenken« sehr verbreitet ist und Nutzen mit Glückseligkeit verwechselt, Vergnügen mit gutem Leben. Es erhebt den Anspruch, zum einzigen gültigen Entscheidungskriterium zu werden: eine subtile Form des ideologischen Kolonialismus. Es handelt sich darum, die Ideologie aufzuzwingen, derzufolge die Glückseligkeit nur im Nutzen, in den Dingen und in den Gütern, im Überfluss an Dingen, Ansehen und Geld besteht. Bereits der Psalmist beklagt dieses Zaudern: »Selig das Volk, dem es so ergeht« (Ps 144,15). Diese Ideologie nutzt die Angst der Menschen aus, die Angst, selbst das Nötigste zu verlieren, denn sie wissen, dass es schrecklich ist, in Zukunft Mangel zu leiden. Jede Form des Mangels ruft Habsucht hervor. Daraus entsteht der übermäßige Wunsch, Reichtümer zu besitzen. Er ist nichts anderes als das, was der heilige Paulus als »Habsucht« bezeichnet. Diese Habsucht kann sowohl von Personen als auch von Familien und Nationen Besitz ergreifen, insbesondere von den reichsten unter ihnen, wenngleich auch die Bedürftigeren nicht davon ausgenommen sind. Sie kann bei einigen auch einen erstickenden Materialismus erwecken sowie einen allgemeinen Konfliktzustand, der nur dazu führt, die Armut der Mehrheit zu vervielfachen. Diese Situation ist die Ursache enormer Leiden und untergräbt gleichzeitig die Würde der Menschen und die des Planeten – unseres gemeinsamen Hauses. All das im Bestreben, die Tyrannei des Geldes zu unterstützen, die nur wenigen Menschen Privilegien garantiert. Wir können sehr am Geld hängen, viele Dinge besitzen, aber am Ende werden wir sie nicht mitnehmen. Ich erinnere mich stets an das, was meine Großmutter mich gelehrt hat: »Das Totenhemd hat keine Taschen«.

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Kultur
Das Gartenhaus Benedikts XIV. beim Quirinalspalast
Ein päpstliches »Coffee House« im Herzen Roms
KulturVon Ulrich Nersinger

Der Quirinalspalast auf dem römischen Monte Cavallo ist einer der imposantesten Bauten der Ewigen Stadt. Der Palazzo wurde unter Gregor XIII. (Ugo Boncompagni, 1572-1585) und Sixtus V. (Felice Peretti, 1585-1590) errichtet, mit seinen Nebengebäuden jedoch erst unter Clemens XII. (Lorenzo Corsini, 1730-1740) vollendet.

Er diente den Päpsten aufgrund seiner Lage in den heißen Sommermonaten als eine Residenz, die für sie vom Klima her erträglicher war als der Apostolische Palast des Vatikans. Im Quirinal fanden mehrere Konklaveversammlungen statt. Von hier wurde Papst Pius VII. (Barnaba Chiaramonti, 1800-1823) in die napoleonische Gefangenschaft geführt; aus ihm musste der selige Pius X. (Giovanni Maria Mastai Ferretti, 1846-1878) im Revolutionsjahr 1848 aus der Ewigen Stadt fliehen.

Der Quirinal war die von Benedikt XIV. (Prospero Lambertini, 1740-1758) bevorzugte Residenz, die er vom Beginn seines Pontifikates an zu verschönern und bequem zu machen suchte. So ließ er mitten in dem schon früher angelegten Garten des Palastes ein Gartenhaus bauen, das nicht nur für Erholungsaufenthalte, sondern auch für Audienzen und offizielle Empfänge gedacht war.

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