 |
|
|
Die Themen
des Osservatore Romano
|
Aus dem Vatikan
Ausgewählte Bildaufnahmen und ungekürzte Textabdrucke geben Ihnen einen unverfälschten und lebendigen Einblick in das Zentrum der Weltkirche.

Kirche in der Welt
Begleiten Sie den Heiligen Vater auf seinen Apostolischen Reisen oder zu Großereignissen wie Kirchen- oder Weltjugendtagen.

Dokumentation
Alle Enzykliken, Apostolischen Schreiben, Predigten und Ansprachen des Heiligen Vaters – bis ins Detail genau und ungekürzt in deutscher Sprache.

Kultur
Rom ist nicht nur Mittelpunkt der Weltkirche, sondern auch ein einzigartiges kunstgeschichtliches Zentrum.
|
 |
|
|
 |
Unsere neue Dienstleistung für Verlage, die Ihr Abogeschäft in gute Hände geben wollen.
|

mehr
Informationen
|
 |
|
| Bücher & mehr |
|
 |
|
| Herzlich willkommen beim L’Osservatore Romano |
 |
Unsere aktuelle Ausgabe 23/2026 vom 5. Juni 2026 mit folgenden Themen:
|
 |
| Aus dem Vatikan |
 |
| Generalaudienz auf dem Petersplatz am 27. Mai |
Erneuerung muss in Kontinuität mit der Tradition erfolgen
|
|
Liebe Brüder und Schwestern,
guten Tag und herzlich willkommen!
In der »Enzyklika Mediator« Dei schreibt der ehrwürdige Diener Gottes Pius XII.: »Die Kirche ist ohne Zweifel ein lebendiger Organismus; deshalb wächst sie und entfaltet sie sich auch in ihrer heiligen Liturgie und passt sich den zeitbedingten Notwendigkeiten und Umständen an, immer jedoch unter Wahrung der Unversehrtheit ihrer Lehre« (59).
In voller Kontinuität mit diesem Grundsatz hält es das Zweite Vatikanische Konzil, wie es im Proömium der Konstitution Sacrosanctum concilium (SC) heißt, »auch in besonderer Weise für seine Aufgabe, sich um Erneuerung und Pflege der Liturgie zu sorgen« (1). Denn das Konzil hatte sich versammelt, um »das christliche Leben unter den Gläubigen mehr und mehr zu vertiefen, die dem Wechsel unterworfenen Einrichtungen den Notwendigkeiten unseres Zeitalters besser anzupassen, zu fördern, was immer zur Einheit aller, die an Christus glauben, beitragen kann, und zu stärken, was immer helfen kann, alle in den Schoß der Kirche zu rufen« (ebd.)
|
| Lesen Sie mehr... |

| Kirche in der Welt |
 |
| Papst würdigt »Villa Nazareth« |
|
| Schmiede christlichen Denkens |
 |
|
Vatikanstadt. Leo XIV. hat am Samstag, 30. Mai, die Gemeinschaft von Villa Nazareth, einer vor 80 Jahren von Kardinal Domenico Tardini (1888-1961) gegründeten Bildungseinrichtung in Rom, in Audienz empfangen. Dabei betonte er, dass junge Menschen nicht nur fachlich ausgebildet, sondern zu verantwortungsvollen Persönlichkeiten geformt werden sollten, die das Gute fördern und die Werte des Evangeliums in Familie, Studium, Beruf und Gesellschaft leben.
Das Studentenkolleg entstand nach dem Zweiten Weltkrieg, um begabten jungen Menschen aus benachteiligten Verhältnissen den Zugang zur höheren Bildung zu ermöglichen, und hat inzwischen mehr als 1.300 Studierende zum Abschluss begleitet. Eine Mission und Vision Kardinal Tardinis, die auch heute, 80 Jahre nach der Gründung, von großer Aktualität sei, so der Papst in seiner Ansprache. Denn eine dauerhafte Friedensordnung könne nur entstehen, wenn junge Menschen zu Führungspersönlichkeiten im Dienst am Gemeinwohl heranwüchsen.
|
| Lesen Sie mehr... |

| Dokumentation |
 |
| Die Enzyklika »Magnifica humanitas« von Papst Leo XIV. |
| Künstliche Intelligenz muss allen Menschen dienen |
 |
|
|
In seiner ersten Enzyklika »Magnifica humanitas« stellt Papst Leo XIV. die Soziallehre der Kirche im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz in den Mittelpunkt – genau 135 Jahre nach der ersten Sozialenzyklika »Rerum novarum«. Er appelliert, »eine großartige Menschheit, in der Gott gegenwärtig ist«, zu bewahren und Wahrheit, Würde der Arbeit, soziale Gerechtigkeit sowie Frieden zu fördern. Im digitalen Zeitalter sei es notwendig, die Künstliche Intelligenz zu entwaffnen sowie die Theorie eines »gerechten Krieges« zu überwinden – und stattdessen auf Dialog und Multilateralismus zu setzen.
Von Isabella Piro
Die von Gott geschaffene großartige Menschheit steht heute vor einer entscheidenden Wahl: Entweder sie errichtet einen neuen Turm zu Babel oder sie erbaut die Stadt, in der Gott und die Menschheit gemeinsam wohnen.« Der erste Satz der ersten Enzyklika von Leo XIV., Magnifica humanitas , »über die Bewahrung des Menschen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz « fasst die tieferliegenden Gründe und die Absicht des Schreibens zusammen.
|
| Lesen Sie mehr... |
|

| Kultur |
 |
| Auf den Spuren Jesu im Heiligen Land – Der Fels von Golgota |
| »Stat crux dum volvitur orbis« |
 |
|
Von P. Francesco Patton OFM,
ehemaliger Kustos des Heiligen Landes
Für Millionen Gläubige ist der Ort, an dem Jesus gekreuzigt wurde, die Achse, um die sich die Welt dreht: »Die Welt ist nichts vor dem Kreuz. Martin, der elfte Generalminister der Kartäuser, hat seinem Orden dieses Leitwort gegeben: Stat crux dum volvitur orbis«, schreibt Victor Hugo in seinem Roman Die Elenden. Golgota ist der Punkt, an dem der Gekreuzigte die Menschheit mit Gott versöhnt und die trennende Wand der Feindschaft zwischen den Menschen niedergerissen hat (vgl. Eph 2,13- 20). Die heutige Grabeskirche bewahrt und schützt die wichtigsten heiligen Stätten, die mit dem Geheimnis unserer Erlösung verbunden sind, genauer gesagt mit Kreuzigung, Tod, Grablegung und Auferstehung Jesu. Bei den Gläubigen des christlichen Orients trägt dieser Ort den Namen »Anastasis«: Auferstehung. Bevor wir jedoch zur österlichen Botschaft des leeren Grabes kommen, die wir im nächsten Artikel behandeln werden, müssen wir unsere Aufmerksamkeit auf den Golgotafelsen richten, das heißt auf das Geheimnis des Kreuzes.
|
| Lesen Sie mehr... |
|
|
|
|
|
 |
Ab 12. Juni 2026 lieferbar
Bestellen Sie vor
|

Papst Leo XIV.
Die großartige Menschheit
Die Enzyklika »Magnifica humanitas« über die Bewahrung des Menschen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz
|
 |
|
|
|
|
|
|
|
 |
Meditationen von Papst Franziskus bei den Frühmessen in Santa Marta 2013
|

Jetzt als eBook!
|
 |
|
|