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50 Jahre Deutsche Wochenausgabe
L'Osservatore Romano


50 Jahre Osservatore Romano

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Apostolische Reise
nach Malta 2022

Apostolische Reise nach Malta 2022
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Schätze in der
Vatikanischen Bibliothek

Schätze in der Vatikanischen Bibliothek

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Eine Darstellung der idealen Gesellschaft anhand des Bienenvolkes (Vat. lat. 822)

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Die Themen
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Aus dem Vatikan
Ausgewählte Bildaufnahmen und ungekürzte Textabdrucke geben Ihnen einen unverfälschten und lebendigen Einblick in das Zentrum der Weltkirche.



Kirche in der Welt
Begleiten Sie den Heiligen Vater auf seinen Apostolischen Reisen oder zu Großereignissen wie Kirchen- oder Weltjugendtagen.



Dokumentation
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Unsere aktuelle Ausgabe 25/2022 vom 24.06.2022 mit folgenden Themen:

Aus dem Vatikan
Generalaudienz auf dem Petersplatz am 15. Juni
Die Dankbarkeit der alten Menschen für die von Gott empfangenen Gaben
Aus dem VatikanLiebe Brüder und Schwestern, guten Tag!

Wir haben den einfachen und berührenden Bericht über die Heilung der Schwiegermutter des Simon – der noch nicht Petrus genannt wird – in der Version des Markusevangeliums gehört. Die kurze Episode wird mit leichten, aber dennoch eindrucksvollen Abweichungen auch in den anderen beiden synoptischen Evangelien wiedergegeben. »Die Schwiegermutter des Simon lag mit Fieber im Bett«, schreibt Markus. Wir wissen nicht, ob es sich vielleicht um eine leichte Unpässlichkeit handelte, aber im Alter kann auch ein einfaches Fieber gefährlich sein. Wenn man alt ist, gebietet man nicht mehr über den eigenen Leib. Man muss lernen zu abzuwägen, was man tun und was man nicht tun soll. Die physische Kraft nimmt ab und verlässt uns, auch wenn unser Herz nicht aufhört zu wünschen. Man muss daher lernen, den Wunsch zu läutern: Geduld haben; abwägen, was man vom Leib und vom Leben verlangen kann. Als alte Menschen können wir nicht dasselbe tun, was wir als junge Menschen getan haben: Der Leib hat einen anderen Rhythmus, und wir müssen auf den Leib hören und Grenzen akzeptieren. Wir alle haben sie. Auch ich muss jetzt am Stock gehen.

Belastung durch Krankheit

Die Krankheit belastet den alten Menschen auf andere und neue Weise, als wenn man jung oder erwachsen ist. Sie ist wie ein harter Schlag, der auf eine bereits schwierige Zeit niedergeht. Die Krankheit des alten Menschen scheint den Tod zu beschleunigen oder jedenfalls jene Lebenszeit zu verkürzen, die wir bereits als kurz betrachten. Der Zweifel schleicht sich ein, dass wir uns nicht wieder erholen werden, dass »dies das letzte Mal sein wird, dass ich krank werde…« und so weiter: Diese Gedanken kommen… Es gelingt nicht, von der Hoffnung auf eine Zukunft zu träumen, die nunmehr inexistent erscheint.

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Kirche in der Welt
Zum 400. Jahrestag der Errichtung der Kongregation »de Propaganda Fide« (1622-2022)
Geht in alle Welt und verkündet das Evangelium
Kirche in der WeltVon Msgr. Camillus Johnpillai, Büroleiter im Dikasterium für die Evangelisierung

Der zweite Teil der Artikelserie befasst sich mit dem ersten Sekretär der Propagandakongregation, Francesco Ingoli (1578-1649). Er wurde am 21. November 1578 in Ravenna geboren und studierte Zivil- und Kirchenrecht an der Universität Padua. Am 27. Mai 1601 erhielt er den Titel eines »doctor utriusque iuris« und begann, in seiner Heimatstadt Rechtswissenschaft zu lehren.

Er beherrschte Latein, Französisch, Spanisch, Griechisch und Arabisch und zeichnete sich auch auf dem Gebiet der Astronomie und Kosmographie aus. Kardinal Bonifacio Caetani, päpstlicher Legat in Bologna, ernannte ihn zum Auditor an seinem Kirchengericht. Vom Kardinal, der einen großen Einfluss auf seinen Charakter und seine Spiritualität hatte, lernte Ingoli, systematisch zu arbeiten und die ihm anvertrauten Aufgaben schnell auszuführen. Alle an ihn herangetragenen Fragen wurden in kurzer Zeit geklärt. An seinem Arbeitsplatz herrschten Ordnung und Disziplin. In dieser Zeit entstand der Kontakt zu den Theatinern in Ravenna.

Als Kardinal Alessandro Ludovisi am 9. Februar 1621 – mit dem Namen Gregor XV. – Papst wurde, ernannte er Ingoli zum juristischen Berater seines Neffen Ludovico, dem späteren Kardinalnepoten und Erzbischof von Bologna.

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Dokumentation
Botschaft von Papst Franziskus zum VI. Welttag der Armen am 13. November
Wie viele arme Menschen bringt der Wahnsinn des Krieges hervor!
DokumentationJesus Christus wurde euretwegen arm (vgl. 2 Kor 8,9)

1. »Jesus Christus […] wurde euretwegen arm« (2 Kor 8,9). Mit diesen Worten wendet sich der Apostel Paulus an die ersten Christen in Korinth, um ihr Engagement für die Solidarität mit ihren bedürftigen Brüdern und Schwestern zu begründen. Der Welttag der Armen ist auch in diesem Jahr wieder eine gesunde Provokation, um uns zu helfen, über unsere Lebensweise und die vielen Formen der Armut der Gegenwart nachzudenken.

Vor einigen Monaten begann die Welt langsam den Sturm der Pandemie hinter sich zu lassen und Anzeichen für einen wirtschaftlichen Aufschwung zu zeigen, der Millionen von durch Arbeitsverlust verarmten Menschen Erleichterung bringen würde. Es zeigte sich ein vorsichtiger Optimismus, weil trotz der bleibenden schmerzlichen Erinnerung an den Verlust geliebter Menschen die Aussicht bestand, endlich zu direkten zwischenmenschlichen Beziehungen zurückzukehren, sich wieder ohne Zwänge und Einschränkungen zu begegnen. Und dann zeichnete sich eine neue Katastrophe am Horizont ab, die der Welt ein anderes Szenario aufzwingen sollte.

Der Krieg in der Ukraine reiht sich ein in die regionalen Kriege, die in den letzten Jahren Tod und Zerstörung gebracht haben. Hier ist das Bild jedoch komplexer, da eine »Supermacht« direkt eingreift und ihren Willen gegen den Grundsatz der Selbstbestimmung der Völker durchsetzen will. Es wiederholen sich Szenen von tragischer Erinnerung, und wieder einmal überdeckt die gegenseitige Erpressung einiger weniger Mächtiger die Stimme der nach Frieden rufenden Menschheit

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Kultur
Ausstellung noch bis 6. Juli in der Villa Massimo
Olevano Romano – Vermessung eines Mythos
KulturVon Dr. Heinz Wieser

Von Christa Langen-Peduto

Einige zeitgenössische Werke, ansonsten Gemälde meist in Goldrahmen von 15 Künstlern früherer Zeiten sind bis 6. Juli in der deutschen Stipendiatenakademie Villa Massimo in Rom ausgestellt. Das gab es dort nie zuvor. »Olevano Romano – Vermessung eines Mythos« heißt die Schau. Olevano ist ein malerischer kleiner Ort mit 6.500 Einwohnern 57 Kilometer östlich der italienischen Hauptstadt. Er ist landschaftlich wunderschön, heutzutage ein Weinstädtchen, mit Bewohnerinnen und Bewohnern, die ein besonderes »Feeling« für Künstler haben. Zwölf Künstlerinnen und Künstler nehmen jährlich jeweils drei Monate ein Stipendium wahr, in der im Besitz der Bundesrepublik Deutschland befindlichen Villa Serpentara und der Casa Baldi. Doch Maler vor allem aus Mittel- und Nordeuropa lebten und arbeiteten dort schon seit 200 Jahren.

Ideal einer neuartigen Landschaftsmalerei

Der Erste war der Tiroler Maler Joseph Anton Koch (1768–1839). Der Klassizist verwandelte nicht nur die Vegetation, die geschlängelten Wege, Kornfelder, schroffen Felsen und Hügel von Olevano Romano in mythische Landschaften. Er heiratete auch eine junge Frau aus dem Ort und gründete mit ihr eine Familiendynastie, die weitere Maler hervorbrachte und inzwischen auf mehreren Kontinenten verbreitet ist – nachzulesen in dem 2021 erschienenen Buch »Joseph Anton Koch und seine große Familie« (Herausgeber Elmar Bordfeld, Verlag ›L’Erma‹ di Bretschneider in Rom). Auf Koch, Mitglied der Künstlergruppe der Nazarener, folgten weitere Künstler in den Ort nach.

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