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Apostolische Reise
nach Rumänien 2019

Apostolische Reise nach Rumänien 2019
Lesen Sie hier die Ansprachen und Beiträge zur Reise nach Rumänien


Schätze in der
Vatikanischen Bibliothek

Schätze in der Vatikanischen Bibliothek

Diese Woche

Leonardos Abhandlung
über die Malerei
(Urb. lat. 1270)


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Die Themen
des Osservatore Romano


Aus dem Vatikan
Ausgewählte Bildaufnahmen und ungekürzte Textabdrucke geben Ihnen einen unverfälschten und lebendigen Einblick in das Zentrum der Weltkirche.



Kirche in der Welt
Begleiten Sie den Heiligen Vater auf seinen Apostolischen Reisen oder zu Großereignissen wie Kirchen- oder Weltjugendtagen.



Dokumentation
Alle Enzykliken, Apostolischen Schreiben, Predigten und Ansprachen des Heiligen Vaters – bis ins Detail genau und ungekürzt in deutscher Sprache.



Kultur
Rom ist nicht nur Mittelpunkt der Weltkirche, sondern auch ein einzigartiges kunstgeschichtliches Zentrum.


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Kardinal Reinhard MarxReinhard Kard. Marx,
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1983-2016 Bischof von Mainz
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Herzlich willkommen beim L’Osservatore Romano
Unsere aktuelle Ausgabe 29/2019 mit folgenden Themen:
Aus dem Vatikan
Ansprache von Papst Franziskus beim Angelusgebet am Sonntag, 14. Juli

Mitleid ist der Prüfstein des Christen

Aus dem VatikanLiebe Brüder und Schwestern, guten Tag!

Heute unterbreitet uns das Evangelium das berühmte Gleichnis vom »barmherzigen Samariter« (vgl. Lk 10,25-37). Auf die Frage eines Gesetzeslehrers, was er tun müsse, um das ewige Leben zu erben, lädt ihn Jesus ein, die Antwort in der Schrift zu finden und sagt: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Seele, mit deiner ganzen Kraft und deinem ganzen Denken, und deinen Nächsten wie dich selbst« (V. 27). Es gab jedoch unterschiedliche Interpretationen, wer als »Nächster« zu verstehen sei. Tatsächlich fragt dieser Mann noch weiter: »Und wer ist mein Nächster?« (V. 29). An diesem Punkt antwortet Jesus mit dem Gleichnis, mit diesem wunderschönen Gleichnis: Ich lade euch alle ein, heute das Evangelium nach Lukas, Kapitel 10, Vers 25 zu nehmen. Es ist eines der schönsten Gleichnisse des Evangeliums. Und dieses Gleichnis ist zum Paradigma des christlichen Lebens geworden. Es ist zum Vorbild dafür geworden, wie ein Christ handeln muss. Dank des Evangelisten Lukas haben wir diesen Schatz.

Der Protagonist der kurzen Geschichte ist ein Samariter, der unterwegs einem Mann begegnet, der von Räubern ausgeplündert und niedergeschlagen wurde, und er nimmt sich seiner an. Wir wissen, dass die Juden die Samariter mit Verachtung behandelten und sie als nicht zum auserwählten Volk gehörig betrachteten. Es ist daher kein Zufall, dass Jesus einen Samariter als positive Gestalt des Gleichnisses gewählt hat. Auf diese Weise will er Vorurteile überwinden und zeigen, dass selbst ein Fremder, auch einer, der den wahren Gott nicht kennt und nicht seinen Tempel aufsucht, in der Lage ist, sich seinem Willen entsprechend zu verhalten, Mitleid mit seinem bedürftigen Bruder zu empfinden und ihm mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln zu helfen.

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Kirche in der Welt
Die Kirche und das Leid in der Welt
Eine Oase der Menschlichkeit
Kirche in der WeltVon Wojciech Giertych,
Theologe des Päpstlichen Hauses


Die Metapher des Feldlazaretts erinnert an die dramatischen Berichte von Schlachtfeldern, wie zum Beispiel an die des Ersten Weltkriegs. Junge Männer wurden zu den Waffen gerufen und zum Kämpfen in schlammige Schützengräben geschickt, wo sie um einen immensen Preis in absurden Kämpfen Meter für Meter des Territoriums eroberten. Sie waren mit Verstümmelungen, den Folgen von Giftgas, Tod und Zerstörung konfrontiert, in einer Mischung aus Heroismus und Verzweiflung. Dabei trafen sie auf die gegnerischen Soldaten und entdeckten zuweilen sehr erstaunt, dass ihre Erfahrungen identisch waren. Mitten in diesem brutalen Blutbad, den Gräueln, dem Chaos, dem Durcheinander und den beunruhigenden Fragen stand das Feldlazarett.

Es war ein behelfsmäßiges Provisorium, errichtet unter unmöglichen Bedingungen und ständiger Bombardierung ausgesetzt. Es hatte nur begrenzte Ressourcen und Vorräte. Das Personal war überlastet und erschöpft, hatte andauernd dramatische Situationen zu bewältigen und kam beständig in Kontakt mit tiefem Leid und mit dem Tod. In diesen völlig unvorhersehbaren und unvorstellbaren Situationen mussten Ärzte und Krankenschwestern schnelle Entscheidungen treffen und sich auf das konzentrieren, was sie für das Wichtigste hielten. Mit wenigen chirurgischen Instrumenten und Medikamenten führten sie schmerzhafte Operationen durch. Mitten im Krieg, der immer eine Explosion von Gewalt und Wut bedeutet, ist das Feldlazarett eine Oase der Menschlichkeit.

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Dokumentation
Botschaft von Papst Franziskus an die die Internationale Arbeitsorganisation (IAO)
Arbeit ist ein Weg zu ganzheitlichem Wachstum
DokumentationAn die Teilnehmer der 108. Sitzung der Internationalen Arbeitsorganisation 10. bis 21. Juni 2019, Genf

Grüße

Es ist dem Heiligen Stuhl eine Ehre und eine Freude, an der diesjährigen 108. Versammlung der Internationalen Arbeitsorganisation teilzunehmen. Mein besonderer Dank gilt dem Generaldirektor, Herrn Guy Ryder, der so freundlich war, mich aufzufordern, diese Botschaft zu übermitteln, und der mich schon mehrmals eingeladen hat, die Büros der IAO in Genf zu besuchen. Ich hoffe, diese Einladung annehmen zu können, sobald meine Verpflichtungen es mir gestatten. Um meinen Dank und meine Wertschätzung für die Vitalität Ihrer über 100 Jahre alten, aber immer noch jungen Einrichtung zum Ausdruck zu bringen, möchte ich damit beginnen, die große Bedeutung der Arbeit für die Menschheit und für den Planeten hervorzuheben. Trotz all unserer Bemühungen um den Aufbau des Weltfriedens, soziale Gerechtigkeit und gute Arbeitsbedingungen sind wir immer noch mit ernsthaften Problemen konfrontiert, wie Arbeitslosigkeit, Ausbeutung, Menschenhandel und Sklaven - arbeit, ungerechte Löhne, ungesunde Arbeits - bedingungen, Raubbau an der Umwelt sowie fragwürdige technologische Methoden und Praktiken.

Arbeit und persönliche sowie soziale und ökologische Erfüllung

Arbeit ist nicht nur etwas, das wir tun, im Austausch gegen etwas anderes. Arbeit ist in erster Linie »eine Notwendigkeit, sie ist Teil des Sinns des Lebens auf dieser Erde, Weg der Reifung, der menschlichen Entwicklung und der persönlichen Verwirklichung«.

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Kultur
Jerusalems historische Holzmodelle nun digitalisiert
Von Salomons Tempel bis zum Felsendom
KulturEinst gehörten sie zum Pflichtprogramm von deutschsprachigen Jerusalem- Besuchern: Die Holzmodelle der Stadt und vor allem des Tempelbergs, die der württembergische Architekt, Archäologe und evange - lische Missionar Conrad Schick (1822-1901) bei den Weltausstellungen 1873 in Wien und 1904 in St. Louis präsentierte.

Im Maßstab 1:200 zeigen sie – auch mit Hilfe von Versatzstücken – die Epochen vom ersten Tempel Salomons über den nachexilischen Tempel des Nehemia bis zu dem des Herodes – und dann den Haram al-Scharif mit dem Felsendom und der Al-Aksa-Moschee zur Zeit Schicks. Die Modelle, die im Paulushaus am Damaskus-Tor, im Deutschen Evangelischen Institut für Altertumswissenschaften auf dem Ölberg sowie an weiteren Stätten aufbewahrt werden, sind nun weitgehend mit Mitteln des deutschen Auswärtigen Amtes zum Kulturerhalt digitalisiert worden.

Pläne für ein solches Konservierungsprojekt gab es seit längerem. Denn Schicks archäologische Forschungen waren zwar gründlich und die Präsentation nach damaligem Wissensstand mustergültig. Aber er verwandte einfaches Holz und nutzte einfache Schreinerarbeiten. So wollte man für den Fall des Verlusts wenigstens eine elektronische Fassung erhalten. Die Digitalisierung ermöglicht auch wieder eine breitere Benutzung des Modells, als es der derzeitige Zustand bietet. Ursprünglich konnte Schick einzelne Teile etwa der Tempelbauten herausnehmen und durch die entsprechenden Modelle aus einer anderen Epoche ersetzen. Bei der derzeitigen Präsentation in den fest verschraubten Glasvitrinen ist dagegen nur jeweils eine Epoche eingefroren.

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