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Titelcover der aktuellen Ausgabe 42/2017 - klicken Sie für eine größere Ansicht

Apostolische Reise
nach Kolumbien
2017

Apostolische Reise nach Kolumbien 2017
Lesen Sie hier die Ansprachen und Beiträge der Apostolischen Reise


Schätze in der
Vatikanischen Bibliothek

Schätze in der Vatikanischen Bibliothek
Diese Woche

Eine in England entstandene Kirchenväterausgabe für Kurfürst Friedrich V. von der Pfalz (Racc. I.II. 406)

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Die Themen
des Osservatore Romano


Aus dem Vatikan
Ausgewählte Bildaufnahmen und ungekürzte Textabdrucke geben Ihnen einen unverfälschten und lebendigen Einblick in das Zentrum der Weltkirche.



Kirche in der Welt
Begleiten Sie den Heiligen Vater auf seinen Apostolischen Reisen oder zu Großereignissen wie Kirchen- oder Weltjugendtagen.



Dokumentation
Alle Enzykliken, Apostolischen Schreiben, Predigten und Ansprachen des Heiligen Vaters – bis ins Detail genau und ungekürzt in deutscher Sprache.



Kultur
Rom ist nicht nur Mittelpunkt der Weltkirche, sondern auch ein einzigartiges kunstgeschichtliches Zentrum.


Die Grußworte von

Kardinal Reinhard MarxKardinal Reinhard Marx,
Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz
Erzbischof Dr. Robert ZollitschErzbischof em. Dr. Robert Zollitsch
Bischof Dr. Gebhard FürstDr. Gebhard Fürst,
Bischof von Rottenburg-Stuttgart
Rainer Maria Kardinal WoelkiRainer Maria Kardinal Woelki
Erzbischof von Köln
Kardinal Kurt KochKurt Koch,
Kurienkardinal
Bischof Karl Kardinal LehmannKarl Kardinal Lehmann,
Em. Bischof von Mainz
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Herzlich willkommen beim L’Osservatore Romano

Unsere aktuelle Ausgabe 42/2017 mit folgenden Themen:

Aus dem Vatikan
Eucharistiefeier mit Heiligsprechung auf dem Petersplatz
Eine »Liebesgeschichte mit Gott«
Aus dem VatikanPapst Franziskus hat im Rahmen einer festlichen heiligen Messe am Sonntag, 15. Oktober, 35 Selige aus Lateinamerika, Spanien und Italien heiliggesprochen, darunter die ersten Märtyrer Brasiliens: der Jesuit André de Soveral (1572-1645), der Priester Ambrosio Francisco Ferro und 28 Laien. Die neuen Heiligen würdigte der Papst in seiner Predigt als Vorbilder einer vollkommenen Hingabe an Christus. Er sagte:

Das Gleichnis, das wir soeben gehört haben, erzählt uns vom Reich Gottes als einem Hochzeitsfest (vgl. Mt 22,1-14). Hauptperson ist der Sohn des Königs, der Bräutigam, in dem wir mit Leichtigkeit Jesus erkennen können. Im Gleichnis wird jedoch nie von der Braut gesprochen, sondern von den vielen Eingeladenen, die ersehnt und erwartet wurden: Sie sind diejenigen, die das Brautgewand tragen. Jene Eingeladenen sind wir, wir alle, weil der Herr sich danach sehnt, mit einem jedem von uns »Hochzeit zu feiern «. Die Hochzeit leitet die Gemeinschaft für das ganze Leben ein: Das ist es, was Gott mit einem jeden von uns zu unternehmen wünscht. Unsere Beziehung zu ihm kann also nicht nur die der ergebenen Untertanen zum König, der treuen Diener zum Hausherrn oder der fleißigen Schüler zu ihrem Lehrer sein, sondern sie ist vor allem die der geliebten Braut zum Bräutigam. Mit anderen Worten: Der Herr sehnt sich nach uns, er sucht uns auf und lädt uns ein. Er gibt sich nicht damit zufrieden, dass wir unsere Pflichten gut erfüllen und seine Gesetze beobachten, sondern er will mit uns eine wahre und eigentliche Lebensgemeinschaft, eine aus Dialog, Vertrauen und Vergebung bestehende Beziehung führen.

Das ist das christliche Leben, eine Liebesgeschichte mit Gott, in der der Herr grundlos die Initiative ergreift und sich niemand von uns mit der Ausschließlichkeit der Einladung rühmen kann: Niemand wird vor den anderen bevorzugt, aber vor Gott ist jeder bevorzugt. Aus dieser grundlosen, zärtlichen und bevorzugten Liebe ersteht immer wieder neu das christliche Leben. Wir können uns fragen, ob wir wenigstens einmal am Tag dem Herrn unsere Liebe zu ihm bekennen; ob wir uns unter den vielen Worten erinnern, ihm jeden Tag zu sagen: »Ich liebe dich Herr. Du bist mein Leben.« Wenn man nämlich die Liebe verliert, wird das christliche Leben steril, es wird zu einem seelenlosen Körper, zu einer unmöglichen Moral, zu einer Gesamtheit von Prinzipien und Gesetzen, die man ohne ein Warum unter einen Hut bringen muss.
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Kirche in der Welt
John Henry Newman
Gewissen und Bekehrung
Kirche in der WeltVon P. Dr. Hermann Geissler FSO

Der liturgische Gedenktag des seligen John Henry Newman wird am 9. Oktober begangen, am Jahrestag seiner Bekehrung zur katholischen Kirche im Jahr 1845, die er selber als die Folge seiner ersten Bekehrung hin zum lebendigen Gott im Jahr 1816 deutete. So werden wir an das Herzstück der Verkündigung Jesu erinnert: »Die Zeit ist erfüllt und das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um, und glaubt an das Evangelium!« (Mk 1,15). Papst Franziskus lädt uns unaufhörlich zu einer pastoralen Umkehr ein, die eine beständige persönliche Umkehr einschließt und voraussetzt.

Newman zeigte nach seiner ersten Bekehrung im Alter von 15 Jahren ein unerschütterliches Vertrauen in Gottes Vorsehung und eine bewundernswerte Bereitschaft zur Bekehrung. Voll Staunen sagte Paul VI. über ihn: »Geführt allein von der Liebe zur Wahrheit und von der Treue zu Christus hat er einen Weg gebahnt, der zu den herausforderndsten, großartigsten, bedeutsamsten und entschiedensten gehört, den das menschlichen Denken während des vergangenen Jahrhunderts, ja man könnte sagen während der modernen Zeit eingeschlagen hat, um zur Fülle der Weisheit und des Friedens zu gelangen« (Ansprache vom 27. Oktober 1963).

Lange und mühevolle Suche

Dass dem Gewissen auf diesem Weg eine entscheidende Bedeutung zukam, zeigt sich besonders deutlich bei seinem Übertritt zum Katholizismus nach einer langen und mühevollen Suche nach der Wahrheit und dem mutigen Unternehmen, zusammen mit anderen Vertretern der Oxford-Bewegung die Kirche von England im Geist der Alten Kirche zu erneuern. 1841 hatte Newman Tract 90 veröffentlicht, in dem er versuchte, die so genannten 39 Artikel, die Grundlage des anglikanischen Glaubens, im Geist der Kirchenväter katholisch zu interpretieren. Die Reaktion auf diesen Versuch war für ihn schockierend: Die Universität von Oxford verurteilte den Traktat, die Bischöfe der Kirche von England wiesen Newmans Interpretation entschieden zurück.
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Dokumentation
Botschaft von Papst Franziskus an das Päpstliche Orientalische Institut aus Anlass des 100-jährigen Bestehens

Der reiche Schatz der ostkirchlichen Traditionen

DokumentationAn den verehrten Bruder Kardinal Leonardo Sandri
Großkanzler des Päpstlichen Orientalischen Instituts

Es ist mir eine Freude, aus Anlass des 100. Gründungstages des Päpstlichen Orientalischen Instituts, wenige Monate nach dem Jubiläum der Errichtung der Kongregation für die Orientalischen Kirchen ebenfalls vor 100 Jahren (vgl. Benedikt XV., Motu proprio Dei Providentis, 1. Mai 1917), Ihnen, lieber Bruder, sowie der gesamten akademischen Gemeinschaft einen herzlichen Gruß zukommen zu lassen.

Das Konzilsdekret Orientalium Ecclesiarum fast ein halbes Jahrhundert vorwegnehmend, wollte mein verehrter Vorgänger die Aufmerksamkeit auf den außerordentlichen Reichtum der Ostkirchen lenken und gründete hier in Rom am 15. Oktober 1917 das Päpstliche Orientalische Institut. Auch inmitten der Turbulenzen des Ersten Weltkriegs wusste der Papst den Kirchen des Ostens eine besondere Aufmerksamkeit vorzubehalten.

Bei der Gründung berief sich Benedikt XV. auf jene Öffnung zum Osten, die mit dem Eucharistischen Kongress von Jerusalem im Jahr 1893 begonnen hatte, mit dem Wunsch, ein Studienzentrum zu schaffen, das – wie dann im Gründungsdokument bekräftigt wurde – »ein geeigneter Ort für höhere Studien über ostkirchliche Fragen« sein sollte, dazu bestimmt, »auch Priester des lateinischen Ritus auszubilden, die ihr heiliges Amt bei den Gläubigen der Ostkirche ausüben würden«. Von Anfang an bestand der Wunsch, dass »dieses Studienzentrum auch den Ostkirchen offenstehen sollte, sowohl den mit Rom unierten als auch den sogenannten orthodoxen«, so dass »zur selben Zeit und in gleichem Maße die Darlegung der katholischen und der orthodoxen Lehre [voranschreiten] sollten« (Benedikt XV., Motu proprio Orientis catholici, 15. Oktober 1917: AAS 9 [1917], 532). Mit dieser Präzisierung stellte der Gründer die neue Institution unter eine Perspektive, die wir heute in hohem Maße ökumenisch nennen würden.

Um die Anfangsprobleme des Instituts zu lösen, beschloss Pius XI. 1922 auf Anraten des ersten Direktors, des seligen Ildefonso Schuster, den Jesuiten die Leitung anzuvertrauen (Schreiben Decessor Noster, 14. September 1922: AAS 14 [1922], 545-546), und wies anschließend dem Institut bei der Basilika Santa Maria Maggiore einen eigenen Sitz zu, der am 14. November 1926 seine Pforten öffnete.
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Kultur
Die Basilika »Santi Ambrogio e Carlo al Corso« – betreut von Rosminianern
Eine römische Kirche für zwei Mailänder Heilige
KulturSie entstand als »Nationalkirche« der Lombarden in Rom: Die prachtvolle Barockbasilika »Santi Ambrogio e Carlo al Corso«. Betreut wird sie vom Rosminianerorden, dessen Gründer, Antonio Rosmini Serbati, lange Zeit umstritten war, der 2007 aber seliggesprochen wurde.

Von Bernhard Hülsebusch

Allen Pilgern und Touristen, die durch die Hauptstraße der Ewigen Stadt schlendern, fällt sie auf: Die mächtige Basilika »Santi Ambrogio e Carlo al Corso«. Ein Gotteshaus am Tiber also, das gleich zwei heiligen Bischöfen Mailands gewidmet ist, von den Einheimischen aber kurzerhand nur »San Carlo al Corso« genannt wird. Auch Besuchern, die etwa von der Terrasse des Pincio-Hügels die schöne Aussicht auf Rom genießen, gerät sie zwangsläufig ins Blickfeld.

Denn diese Basilika, betont Heinz-Joachim Fischer in seinem vielgelesenen Rom-Führer, »beeindruckt vor allem durch ihre Kuppel, sei es vom 72 Meter langen Innenraum aus, sei es beim Blick von oben über die Innenstadt, aus der sich die Kuppel von San Carlo machtvoll heraushebt«. In der Tat hat dieser Sakralbau – in einer natürlich vom Petersdom angeführten Rangliste – die fünftgrößte Kuppel aller römischen Gotteshäuser.

Aber diese Kultstätte ist auch wegen ihrer interessanten Vergangenheit, ihrer prunkvollen Fresken und ihrer Verbindung zur Ordensgemeinschaft der Rosminianer bemerkens- und sehenswert. Werfen wir also zunächst einen Blick in die Geschichte …

Meisterwerk des Barock

Begonnen hatte alles im Pontifikat von Papst Sixtus IV. im späten 15. Jahrhundert. Konkret: Als dieser Papst, ein bedeutender Bauherr, der mitgliederstarken (vor allem aus tüchtigen Handwerkern bestehenden) Bruderschaft der Lombarden in seiner Stadt das uralte, aber verfallene Kirchlein »San Nicola de Tufis« anvertraute. Letzteres wurde von der »Confraternità« denn auch gänzlich wiederhergestellt und dem heiligen Ambrosius geweiht. Jenem (übrigens aus Trier stammenden) Mailänder Bischof des ausgehenden 4. Jahrhunderts, der auch als Kirchenlehrer bekannt wurde, weil er im Interesse der kirchlichen Einheit die Irrlehre des Arianismus bekämpfte. Neben der Kirche errichtete die Bruderschaft ein Spital.
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