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Apostolische Reise
nach Armenien
2016

Apostolische Reise nach Armenien 2016
Lesen Sie hier die Ansprachen und Beiträge der Apostolischen Reise


Schätze in der
Vatikanischen Bibliothek

Schätze in der Vatikanischen Bibliothek

Diese Woche
Die Bearbeitung der
Fabeln des Aesop
durch Martin Luther
(Ottob. lat. 3029)


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Die Themen
des Osservatore Romano


Aus dem Vatikan
Ausgewählte Bildaufnahmen und ungekürzte Textabdrucke geben Ihnen einen unverfälschten und lebendigen Einblick in das Zentrum der Weltkirche.



Kirche in der Welt
Begleiten Sie den Heiligen Vater auf seinen Apostolischen Reisen oder zu Großereignissen wie Kirchen- oder Weltjugendtagen.



Dokumentation
Alle Enzykliken, Apostolischen Schreiben, Predigten und Ansprachen des Heiligen Vaters – bis ins Detail genau und ungekürzt in deutscher Sprache.



Kultur
Rom ist nicht nur Mittelpunkt der Weltkirche, sondern auch ein einzigartiges kunstgeschichtliches Zentrum.


Die Grußworte von

Kardinal Reinhard MarxKardinal Reinhard Marx,
Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz
Erzbischof Dr. Robert ZollitschErzbischof em. Dr. Robert Zollitsch
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Unsere aktuelle Ausgabe 29/2016 mit folgenden Themen:

Aus dem Vatikan
Ansprache von Papst Franziskus beim Angelusgebet am Sonntag, 17. Juli
Zuhören ist der Schlüssel zum Frieden
Aus dem VatikanLiebe Brüder und Schwestern, guten Tag!

Im heutigen Evangelium berichtet der Evangelist Lukas von Jesus, der auf seinem Weg nach Jerusalem in ein Dorf kommt und im Haus von zwei Schwestern aufgenommen wird: Marta und Maria (vgl. Lk 10,38-42). Beide nehmen den Herrn freundlich auf, doch sie tun dies auf unterschied- liche Weise. Maria setzt sich Jesus zu Füßen und hört seinen Worten zu (vgl. V. 39), Marta hingegen ist ganz von den Dingen in Anspruch genommen, die vorzubereiten sind. Und irgendwann sagt sie dann zu Jesus: »Herr, kümmert es dich nicht, dass meine Schwester die ganze Arbeit mir allein überlässt? Sag ihr doch, sie soll mir helfen!« (V. 40). Und Jesus antwortet ihr: »Marta, Marta, du machst dir viele Sorgen und Mühen. Aber nur eines ist notwendig. Maria hat das Bessere gewählt, das soll ihr nicht genommen werden« (V. 41-42).

Während Marta sich abmüht und beschäftigt ist, läuft sie Gefahr – und das ist das Problem –, das Wichtigste zu vergessen, das heißt die Gegenwart des Gastes, der in diesem Fall Jesus war. Sie vergisst die Gegenwart des Gastes. Und der Gast darf nicht einfach nur bedient, ernährt, auf jegliche Art umsorgt werden. Es ist vor allem notwendig, dass man ihm zuhört. Erinnert euch gut an dieses Wort: Zuhören! Denn der Gast ist als Person mit seiner Geschichte, mit seinem an Empfindungen und Gedanken reichen Herzen aufzunehmen, so dass er spüren kann, wirklich zur Familie zu gehören. Wenn du aber einen Gast in dein Haus aufnimmst und fortfährst, die Dinge zu verrichten, ihn dort Platz nehmen lässt – wortlos er und wortlos du –, dann ist es, als sei er aus Stein: ein Gast aus Stein. Nein. Dem Gast muss man zuhören. Gewiss, die Antwort, die Jesus Marta gibt – wenn er ihr sagt, dass nur eines notwendig ist –, findet ihre volle Be- deutung im Bezug auf das Hören des Wortes Jesu selbst, jenes Wortes, das alles, was wir sind und tun, erleuchtet und trägt. Wenn wir zum Beispiel vor den Gekreuzigten zum Gebet treten und reden und reden und reden und dann weggehen, dann hören wir Jesus nicht zu! Wir lassen ihn in unserem Herzen nicht zu Wort kommen. Zuhören: das ist das Schlüsselwort. Vergesst das nicht! Und wir dürfen nicht vergessen, dass Jesus, noch bevor er Herr und Meister ist, als Pilger und Gast ins Haus von Marta und Maria kommt.

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Kirche in der Welt
Eine Palme inmitten feindseliger Welten
Kirche in der WeltVon Anna Foa

Das Haus der Salesianer-Schwestern in Jerusalem liegt im Stadtviertel Musrara, das Ende des 19. Jahrhunderts außerhalb der Mauern der Altstadt entstand. Das Haus liegt am Schnittpunkt zwischen drei Welten: der christlichen, der jüdischen (es liegt gleich neben dem orthodoxen Stadt- viertel Mea Shearim) und der muslimischen (es ist nur wenige Schritte vom Damaskus-Tor entfernt). Es beher- bergt heutzutage außer dem Sitz der Salesianer-Schwes- tern auch eine Vorschule und Unterkünfte für Pilger und Wissenschaftler. Der Kindergarten wird von ungefähr 70 Kindern besucht. In dem Wohnheim werden seit elf Jahren auch Fortbildungskurse in Bibelkunde für Ordensfrauen aus aller Welt abgehalten. Im Innenhof ragt eine hohe Palme empor, die den Schwestern große Sorgen bereitet: sie ist so hoch und biegt sich im Wind so sehr, dass sie befürchten, dass sie auf die umliegenden Häuser der Israelis stürzen könnte. Sie haben versucht, die Genehmigung zu erhalten, sie fällen zu dürfen, aber sie hatten damit keinen Erfolg.

Wir unterhalten uns mit den Ordensfrauen – sieben an der Zahl, alle unterschiedlich alt – in einem gemütlichen Zimmer. Das Gesprächsklima ist entspannt und herzlich: sie heißen Sabina, Caterina, Lina, Giuliana, Margherita, Milena und Silvia. Einige von ihnen sind Italienerinnen, andere stammen aus Slowenien, aus Ungarn bzw. Bethlehem. Auch sie sprechen Italienisch, die Sprache des Klosters, aber alle können Arabisch und Hebräisch. Sie erzählen mit einer vertrau- ensvollen Offenheit über sich, die einer gewissen Koketterie nicht entbehrt. Und ihren Erzäh- lungen lassen sich außer den Problemen bei der Leitung des Kindergartens auch Einblicke in ihre Lebenswege als energische und leidenschaftliche Frauen entnehmen, aber auch Einblicke in die Beziehungen zwischen Christen, Arabern und Juden.

Standort mit eigener Vermischung

Nur in Jerusalem konnte es eine derartige Vermischung geben, kommt mir in den Sinn, als ich ihren Erzählungen lausche und vor allem zulasse, dass hinter den Worten ihre Wahrnehmung dieser faszinierenden und vielschichtigen Welt durchscheint. Sie alle waren, bevor sie sich in Jerusalem niedergelassen haben, an anderen Ordensniederlassungen im Nahen Osten ge- wesen: in Syrien, im Libanon bzw. Ägypten. Schwierige Standorte, die theoretisch als Missions- standorte definiert werden könnten, auch wenn mir die Schwestern auf eine präzise Frage meinerseits sagen, dass sie nie Bekehrungen erlebt hätten, weder spontane noch gar von ihnen selbst geförderte und dass sie stets die Religion der Anderen respektiert hätten.

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Dokumentation
Botschaft von Papst Franziskus zum Weltmissionssonntag 2016
Missionarische Kirche, Zeugin der Barmherzigkeit
DokumentationLiebe Brüder und Schwestern,

das außerordentliche Jubiläum der Barmherzigkeit, das die Kirche zur Zeit begeht, taucht auch den Sonntag der Welt- mission 2016 in ein besonderes Licht: Es lädt uns ein, die Mission ad gentes als ein großes, immenses geistiges wie leibliches Werk der Barmherzigkeit zu betrachten. In der Tat sind wir an diesem Tag der Weltmission alle aufgefor- dert, als missionarische Jünger »aufzubrechen«, indem ein jeder die eigenen Fähigkeiten, die eigene Kreativität, die eigene Weisheit und Erfahrung zur Verfügung stellt, wenn es darum geht, die Botschaft von der Zärtlichkeit und vom Mitleid Gottes der ganzen Menschheitsfamilie zu verkün- den. Kraft ihres Sendungsauftrags nimmt sich die Kirche derer an, die das Evangelium noch nicht kennen, weil sie möchte, dass alle gerettet werden und die Liebe Gottes erfahren. Sie »hat den Auftrag, die Barmherzigkeit Gottes, das pulsierende Herz des Evangeliums, zu verkünden« (Bulle Misericordiae Vultus, 12) und sie in allen Winkeln der Erde zu verkünden, damit sie jede Frau und jeden Mann, alle älteren Men- schen, Jugendlichen und Kinder erreicht.

Die Barmherzigkeit erfüllt das Herz des Vaters mit inniger Freude, wenn er den menschlichen Geschöpfen begegnet; von Anfang an wendet er sich liebevoll auch an die Schwächsten, denn seine Größe und seine Macht offenbaren sich gerade in seiner Fähigkeit, sich in die Kleinsten, die Ausgestoßenen, die Unterdrückten hineinzuversetzen (vgl. Dtn 4,31; Ps 86,15; 103,8; 111,4). Er ist ein gütiger, aufmerksamer, treuer Gott; er ist den Notleidenden nahe, um allen beizustehen, vor allem den Armen; zärtlich nimmt er an der Wirklichkeit der Menschen teil, wie es ein Vater oder eine Mutter am Leben ihrer Kinder tut (vgl. Jer 31,20). Der in der Bibel für Barmherzigkeit verwendete Ausdruck verweist auf den Mutterschoß – und somit auf die Liebe einer Mutter zu ihren Kindern, jene Kinder, die sie immer lieben wird, unter welchen Umständen auch immer und was auch immer passieren mag, weil sie die Frucht ihres Leibes sind.

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Kultur
San Carlo ai Catinari, die Kirche der Barnabiten, und Santa Maria in Monticelli
Wo große Persönlichkeiten beteten
KulturIn diesem Beitrag entdecken wir das Gebiet um San Carlo ai Catinari und die nahegelegene Kirche Santa Maria in Monticelli in einem Viertel, das – wie Ferdinand Gregorovius in seiner »Geschichte der Stadt Rom im Mittelalter« schreibt – »… stets stark bevölkert und echt römischen Blutes« war und zu der Zeit von Grego- rovius »viel von seinem altertümlichen Charakter« bewahrt hatte. Das tut es auch jetzt noch, obwohl es ab dem Ende des 19. Jahrhunderts durch den Bau der Tiber-Ufermauern sowie später in den Zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts durch die Errichtung des Justizministeriums an der Via Arenula erheblich verändert wurde.

Von Silvia Montanari

Wer vom Campo de’ Fiori kommend durch die Via dei Giubbonari in Richtung Via Arenula spa- ziert, gelangt zur Piazza Benedetto Cairoli. Hier ragt die mächtige Fassade von San Carlo ai Catinari empor und dominiert die Nordseite dieses Platzes. Die Kuppel ist die viertgrößte der Altstadt. Mit ihrer zierlichen Laterne sieht man sie von allen Aussichtspunkten der Stadt. Das Got teshaus gehört zu den weniger bekannten Barockjuwelen der Ewigen Stadt. Nur etwa 200 Meter südwestlich des Largo Argentina gelegen, befindet sich die mit Fresken und Ölbildern reich ausgeschmückte Kirche abseits des großen Touristenstromes. Sie wurde um 1611 von den Barnabiten an der Stelle einer mittelalterlichen, dem heiligen Blasius (San Biagio) geweih- ten Kapelle gebaut.

San Biagio wurde den Barnabiten (Kongregation der Regularkleriker vom heiligen Paulus) von Papst Gregor XIII. übergeben. Sie waren von dem italienischen Priester und Physiker Antonio Maria Zaccaria 1530 in Mailand ins Leben gerufen worden und nannten sich so nach dem von ihnen kurz darauf bezogenen Kloster San Barnaba. Die Mitglieder verstanden sich als Volks- missionare und wollten der moralischen Verwahrlosung in Mailand entgegenwirken. Ihrem Wunsch, in Rom eine Niederlassung zu haben, wurde am 30. März 1575 stattgegeben. Der heilige Karl Borromäus, der zum Jubeljahr 1575 zu Fuß nach Rom pilgerte, unterstützte den Orden, so dass ab 1611 eine neues Gotteshaus entstand. Es wurde ihm gewidmet. Der voll- ständige Name heißt seither Santi Biagio e Carlo ai Catinari. Der Zusatz »ai Catinari« geht auf die umliegenden Werkstätten und Läden, in denen Becken und Krüge hergestellt wurden, zurück. Diese waren bisweilen aus Kupfer und dienten früher nicht nur zum Waschen, sondern auch als Behälter für Kohle zum Heizen.

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