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Apostolische Reise
nach Fatima
2017

Apostolische Reise nach Fatima 2017
Lesen Sie hier die Ansprachen und Beiträge der Apostolischen Reise


Schätze in der
Vatikanischen Bibliothek

Schätze in der Vatikanischen Bibliothek

Diese Woche
Die Liebesbriefe von
König Heinrich VIII.
an Anne Boleyn
(Vat. lat. 3731 A)


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Die Themen
des Osservatore Romano


Aus dem Vatikan
Ausgewählte Bildaufnahmen und ungekürzte Textabdrucke geben Ihnen einen unverfälschten und lebendigen Einblick in das Zentrum der Weltkirche.



Kirche in der Welt
Begleiten Sie den Heiligen Vater auf seinen Apostolischen Reisen oder zu Großereignissen wie Kirchen- oder Weltjugendtagen.



Dokumentation
Alle Enzykliken, Apostolischen Schreiben, Predigten und Ansprachen des Heiligen Vaters – bis ins Detail genau und ungekürzt in deutscher Sprache.



Kultur
Rom ist nicht nur Mittelpunkt der Weltkirche, sondern auch ein einzigartiges kunstgeschichtliches Zentrum.


Die Grußworte von

Kardinal Reinhard MarxKardinal Reinhard Marx,
Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz
Erzbischof Dr. Robert ZollitschErzbischof em. Dr. Robert Zollitsch
Bischof Dr. Gebhard FürstDr. Gebhard Fürst,
Bischof von Rottenburg-Stuttgart
Rainer Maria Kardinal WoelkiRainer Maria Kardinal Woelki
Erzbischof von Köln
Kardinal Kurt KochKurt Koch,
Kurienkardinal
Bischof Karl Kardinal LehmannKarl Kardinal Lehmann,
Em. Bischof von Mainz
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Herzlich willkommen beim L’Osservatore Romano
Unsere aktuelle Ausgabe 25/2017 mit folgenden Themen:
Aus dem Vatikan
Ansprache von Papst Franziskus beim Angelusgebet am Sonntag, 18. Juni
Christi Leib und Blut für das Leben der Welt
Aus dem VatikanLiebe Brüder und Schwestern, guten Tag!

In Italien und in vielen anderen Ländern wird am heutigen Sonntag das Hochfest des Leibes und Blutes Christi gefeiert, oft wird der lateinische Name benutzt: Corpus Domini oder Corpus Christi. Jeden Sonntag versammelt sich die kirchliche Gemeinschaft um die Eucharistie, das Sakrament, das Jesus beim Letzten Abendmahl eingesetzt hat. Zudem haben wir jedes Jahr die Freude, das diesem zentralen Glaubensgeheimnis gewidmete Fest zu feiern, um in Fülle unsere Anbetung Christi zum Ausdruck zu bringen, der sich als Speise und Trank des Heils geschenkt hat.

Der heutige Abschnitt aus dem Johannesevangelium ist Teil der Rede vom »Brot des Lebens« (vgl. 6,51-58). Jesus erklärt: »Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch, ich gebe es hin für das Leben der Welt« (V. 51). Er will sagen, dass ihn der Vater als Speise des ewigen Lebens in die Welt gesandt hat und dass er deshalb sich selbst, sein Fleisch, aufopfern wird. In der Tat hat Jesus am Kreuz seinen Leib hingegeben und sein Blut vergossen. Der gekreuzigte Menschensohn ist das wahre Osterlamm, das uns aus der Knechtschaft der Sünde herausführt und uns auf dem Weg zum Gelobten Land beisteht. Die Eucharistie ist Sakrament seines Fleisches, das dargebracht wird, um der Welt Leben zu schenken; wer sich an dieser Speise nährt, bleibt in Jesus und lebt durch ihn. Jesus aufzunehmen bedeutet, in ihm zu sein, Kinder im Sohn zu werden.

Wie er dies mit den Emmaus-Jüngern getan hat, stellt sich Jesus in der Eucharistie an unsere Seite, die wir Pilger in der Geschichte sind, um in uns den Glauben, die Hoffnung und die Liebe zu nähren; um uns in den Prüfungen Trost zu spenden; um uns beim Einsatz für die Gerechtigkeit und den Frieden zu stützen. Diese solidarische Gegenwart des Gottessohnes ist überall gegeben: in den Städten und auf dem Land, im Norden wie im Süden der Welt, in den Ländern christlicher Tradition sowie in jenen der ersten Evangelisierung. Und in der Eucharistie bietet er sich selbst als geistliche Kraft an, um uns zu helfen, sein Gebot – einander zu lieben, wie er uns geliebt hat – in die Praxis umzusetzen, indem wir gastfreundliche Gemeinschaften aufbauen, die für die Nöte aller offen sind, besonders der gebrechlichsten, ärmsten und bedürftigsten Menschen.
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Kirche in der Welt
Offizieller Besuch beim Präsidenten der Republik Italien im Quirinalspalast
Zusammenarbeit von Staat und Kirche zum Wohl des Landes
Ansprache von Papst Franziskus am 10. Juni
Kirche in der WeltHerr Präsident!

Ich danke Ihnen für die herzlichen Worte des Willkommens, die Sie im Namen des ganzen italienischen Volkes an mich gerichtet haben. Mein Besuch fügt sich in den Rahmen der Beziehungen zwischen dem Heiligen Stuhl und Italien ein und soll den Besuch erwidern, den Sie am 18. April 2015, kurz nach Ihrer Wahl in das höchste Amt des Staates, im Vatikan abgestattet haben.

Ich blicke mit Hoffnung auf Italien. Eine Hoffnung, die in der dankbaren Erinnerung an die Väter und Großväter wurzelt, die auch die Meinen sind, weil meine Wurzeln sich in diesem Land befinden. Eine dankbare Erinnerung an die Generationen, die uns vorausgegangen sind und die mit der Hilfe Gottes die Grundwerte vorangebracht haben: die Menschenwürde, die Familie, die Arbeit … Und diese Werte haben sie auch in den Mittelpunkt der Verfassung der Republik gestellt, die für das demokratische Leben des Volkes einen stabilen Bezugsrahmen abgegeben hat und dies auch weiterhin tut. Eine Hoffnung also, die gegründet ist auf die Erinnerung, auf eine dankbare Erinnerung.

Dennoch leben wir in einer Zeit, in der Italien und Europa insgesamt aufgerufen sind, sich mit Problemen und Risiken unterschiedlicher Natur auseinanderzusetzen, wie dem internationalen Terrorismus, der im Fundamentalismus seine Nahrung findet; mit dem Phänomen der Migration, das von Kriegen und anhaltenden, gravierenden sozialen und wirtschaftlichen Ungleichgewichten vieler Teile der Welt verstärkt wird; und mit der Schwierigkeit der jungen Generationen, Zugang zu einer stabilen, würdevollen Arbeit zu erhalten, was zu einer zunehmenden Entmutigung hinsichtlich der Zukunft beiträgt und die Gründung neuer Familien und die Geburt von Kindern nicht fördert.
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Dokumentation
Botschaft von Papst Franziskus zum ersten Welttag der Armen am 33. Sonntag im Jahreskreis, dem 19. November 2017

Liebt nicht mit Worten sondern in Taten

DokumentationLiebe Brüder und Schwestern,

1. »Meine Kinder, wir wollen nicht mit Wort und Zunge lieben, sondern in Tat und Wahrheit« (1 Joh 3,18). Diese Worte des Apostels Johannes stellen einen Imperativ dar, dem sich kein Christ entziehen kann. Die Ernsthaftigkeit, mit der der »Lieblingsjünger« bis in unsere Tage hinein das Gebot Jesu verkündet, wird besonders deutlich durch den Gegensatz zwischen den leeren Worten, die wir oftmals im Mund führen, und den konkreten Taten, an denen wir eigentlich gerufen sind, uns zu messen. Die Liebe erlaubt kein Alibi: Wer lieben will, wie Jesus geliebt hat, muss ganz und gar seinem Beispiel folgen. Das gilt besonders, wenn es um die Armen geht. Die Art und Weise, wie der Sohn Gottes geliebt hat, ist wohl bekannt, und Johannes ruft uns mit klaren Worten ihre tragenden Säulen in Erinnerung: Gott hat uns zuerst geliebt (vgl.1 Joh 4,10.19); und er hat uns so geliebt, dass er sein Leben für uns hingegeben hat (vgl.1 Joh 3,16).

Eine solche Liebe kann nicht ohne Antwort bleiben. Auch wenn sie einseitig und bedingungslos geschenkt wird, ohne eine Gegenleistung zu erwarten, entzündet sie doch die Herzen derart, dass diese trotz aller persönlichen Grenzen und Sünden dazu geführt werden, diese Liebe zu erwidern. Das gelingt, wenn wir die Gnade Gottes, seine barmherzige Liebe, im Rahmen unserer Möglichkeiten in unseren Herzen aufnehmen, so dass unser Wille und auch unsere Gefühle zur Liebe zu Gott selbst und zum Nächsten bewegt werden. Auf diese Weise kann die Barmherzigkeit, die sozusagen aus dem Herzen der Dreifaltigkeit entspringt, unser Leben in Bewegung bringen und Mitgefühl und Werke der Barmherzigkeit für unsere Brüder und Schwestern in Not hervorbringen.
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Kultur
Ausstellung im Museum der Ara Paciscis
Spartacus. Sklaven und Sklavenhalter in Rom
Kultur
Von Christa Langen-Peduto

Er sitzt auf einem Sockel. Die rechte Hand hält den Laternengriff fest, ein Beinchen ist ausgestreckt, das andere hochgezogen. Das Köpfchen mit der Zipfelmütze ist ihm auf die Brust gesunken, die Augen sind zugefallen Der »eingeschlafene Laternenträger«, eine 63 Zentimeter kleine Marmorstatue aus dem ersten oder zweiten Jahrhundert n. Chr., war nur ein Kind, ein Babysklave im alten Rom. Der Schlaf hatte ihn überwältigt, während er stundenlang irgendwo auf seinen Herrn warten musste, um ihm später nach Hause leuchten zu können. Diese Skulptur, die zugleich eine rührende Geschichte erzählt, gehört zur Ausstellung »Spartacus. Sklaven und Sklavenhalter in Rom«, die bis 17. September in der italienischen Hauptstadt im Museum der Ara Pacis zu sehen ist. Unter dem modernen Glasbau des berühmten Architekten Richard Meier, der dem Friedensaltar des Augustus übergestülpt wurde, entstanden im Untergeschoss Ausstellungssäle. Die Stadt Rom nutzt sie jetzt immer wieder für Ausstellungen, die viele Besucher anziehen.

Diese Schau mit ihren 250 archäologischen Funden erzählt auch mit Audio- und Videobeiträgen, wie man im alten Rom mit Sklaven umging und wie sie lebten. Die Ausstellungsstücke wurden aus vielen Museen Italiens, dem Louvre in Paris, aus Madrid und Moskau herbeigeholt. Etliche Leihgaben steuerten die Vatikanischen Museen bei. Das Römisch-Germanische Museum Köln ist mit der Stele eines Sklavenhändlers von 30-40 n. Chr. vertreten. Zehn Fotografien großer Meister beleuchten ferner die »moderne Sklaverei«. Bis in unsere Zeit hinein, so wird der Besucher belehrt, gibt es immer noch 21 Mio. Menschen weltweit, die unter sklavenähnlichen Bedingungen leben müssen. Man sieht arbeitende Kinder an Industriemaschinen, kleine Mädchen als Sexsklavinnen in Thailand, nackte schwarze Bergarbeiter in Johannesburg (1957) im Südafrika der Apartheid, afrikanische Arbeiter bei Niedriglohn-Schichten in Neapel (2004), aneinander gekettete Sträflinge in Alabama (1995), die unter dem Gespött der Anwohner Straßen reparieren mussten.
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Leserreise 2017 nach Rom

Leserreise September 2017 nach Rom


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