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Titelcover der aktuellen Ausgabe 26/2016 - klicken Sie für eine größere Ansicht

Apostolische Reise
nach Armenien
2016

Apostolische Reise nach Armenien 2016
Lesen Sie hier die Ansprachen und Beiträge der Apostolischen Reise


Schätze in der
Vatikanischen Bibliothek

Schätze in der Vatikanischen Bibliothek

Diese Woche
Noë Meurers Forstrecht
mit zukunftsweisenden Neuerungen in der Waldwirtschaft
(Stamp. Pal. II 286)


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Die Themen
des Osservatore Romano


Aus dem Vatikan
Ausgewählte Bildaufnahmen und ungekürzte Textabdrucke geben Ihnen einen unverfälschten und lebendigen Einblick in das Zentrum der Weltkirche.



Kirche in der Welt
Begleiten Sie den Heiligen Vater auf seinen Apostolischen Reisen oder zu Großereignissen wie Kirchen- oder Weltjugendtagen.



Dokumentation
Alle Enzykliken, Apostolischen Schreiben, Predigten und Ansprachen des Heiligen Vaters – bis ins Detail genau und ungekürzt in deutscher Sprache.



Kultur
Rom ist nicht nur Mittelpunkt der Weltkirche, sondern auch ein einzigartiges kunstgeschichtliches Zentrum.


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Unsere aktuelle Ausgabe 26/2016 mit folgenden Themen:

Aus dem Vatikan
Generalaudienz auf dem Petersplatz am 22. Juni
Die Barmherzigkeit reinigt das Herz
Aus dem VatikanPapst Franziskus hat erneut ein Zeichen für die Aufnahme von Flüchtlingen gesetzt: Bei der Generalaudienz holte er eine Gruppe von afrikanischen Flüchtlingen zu sich nach vorne. »Sie sind unsere Brüder. Ein Christ schließt niemanden aus«, sagte Franziskus während seiner Katechese auf dem Peters- platz. Die jungen Männer saßen unter dem Baldachin vor dem Petersdom, auf dem Boden direkt vor dem Papst. Wie aus einem Spruchband, das sie bei sich hatten, hervorging, war die Gruppe der etwa zehn Afrikaner aus Florenz nach Rom gekom- men. Papst Franziskus hatte bereits aus Anlass des Welttages der Flüchtlinge und Migranten zur Aufnahme von Schutzsu- chenden aufgerufen. Im April hatte er nach seiner Lesbosreise überraschend zwölf muslimische Flüchtlinge mit nach Rom ge- nommen. Vergangene Woche gab der Vatikan zudem bekannt, dass inzwischen weitere neun Flüchtlinge von Lesbos nach Rom geholt wurden.

Bei der Generalaudienz sagte der Papst in seiner Katechese:


Liebe Brüder und Schwestern, guten Tag!

»Herr, wenn du willst, kannst du machen, dass ich rein werde« (Lk 5,12): Wir haben gehört, wie ein Aussätziger diese Bitte an Jesus gerichtet hat. Dieser Mann bittet nicht nur darum, geheilt zu werden, sondern »rein« zu werden, also völlig gesund, am Leib und im Herzen. Denn der Aus- satz wurde als eine Art göttlicher Verfluchung, tiefer Unreinheit betrachtet. Der Aussätzige musste sich von allen fernhalten; er durfte nicht in den Tempel und zu keinem Gottesdienst gehen. Fern von Gott und fern von den Menschen. Ein trauriges Leben führten diese Menschen!

Dennoch findet sich jener Aussätzige weder mit der Krankheit noch mit den Vorschriften ab, die ihn zu einem Ausgegrenzten machen. Um zu Jesus zu gelangen, fürchtete er nicht, das Gesetz zu brechen, und betritt die Stadt. Er durfte das nicht tun, es war ihm verboten. Und als er ihn sah, »warf er sich vor ihm zu Boden und bat ihn: Herr, wenn du willst, kannst du machen, dass ich rein werde« (V. 12). Alles, was dieser als unrein geltende Mann tut und sagt, ist Ausdruck seines Glaubens! Er erkennt die Macht Jesu: Er ist sicher, dass er die Macht hat, ihn zu heilen, und dass alles von seinem Willen abhängt. Dieser Glaube ist die Kraft, die es ihm gestattet, mit allen Konventionen zu brechen und die Begegnung mit Jesus zu suchen.

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Kirche in der Welt
Gedächtnis als Grundlage für eine bessere Zukunft
Kirche in der WeltVon Giovanni Maria Vian

Das herzzerreißende Spiel der Flöten in Jerevan besiegelte die Ehrenbezeugung, die Papst Franziskus am Denkmal- komplex Zizernakaberd dargebracht hat. Von hier aus sieht man in der Ferne den schneebedeckten Berg Ararat, der mit seinen grauen Felsen an die zahllosen Opfer des »Großen Übels« (Metz Yeghém) erinnert, das vor einem Jahrhundert erbarmungslos das armenische Volk heimgesucht hat. Ein schrecklicher Massenmord, den der Papst wenige Stunden zuvor im Präsidentenpalast als »Völkermord« bezeichnet hatte, wobei er das Wort mit großem Ernst betonte und daran erinnerte, dass die Weltmächte bei dieser Tragödie weggeschaut haben – ebenso wie später angesichts der anderen beiden großen Massenvernichtungen des vergangenen Jahr- hunderts, die vom Nationalsozialismus und vom Kommunismus verübt wurden.

Auf dem Gedächtnis muss man heute aufbauen, ohne es zu verwässern oder zu vergessen, denn es ist Quelle des Friedens und der Zukunft, fügte der Papst eigenhändig hinzu, als er sich nach dem Gebet in der Gedenkstätte, wo ein Feuer brennt, in das Ehrenbuch eintrug. Mit diesen Worten, die aus seinem Herzen hervorgingen, fasste er den Sinn seiner Reise zusammen. Mit diesem Besuch wollte Franziskus als Gast von Karekin II. in Etschmiadsin noch einmal dem ar- menischen Volk die Ehre erweisen und den ökumenischen Dialog mit der Apostolischen Kirche stärken, der sich vor allem in den letzten Jahren entwickelt hat, auch durch gegenseitige Besuche.

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Dokumentation
Gemeinsame Erklärung von Seiner Heiligkeit Franziskus und Seiner Heiligkeit Karekin II. im heiligen Etschmiadsin, Republik Armenien
DokumentationPapst Franziskus und das Oberhaupt der Armenisch-Apostolischen Kirche, Katholikos Karekin II., haben sich zu einem gemeinsamen Einsatz für verfolgte ethnische und religiöse Minderheiten bekannt. In einer gemein- samen Erklärung, die die beiden Kirchenführer zum Ab- schluss der Apostolischen Reise von Papst Franziskus nach Armenien am Sonntag in Etschmiadzin unterzeich- neten, rufen sie ihre Gläubigen auch zu Aufnahmebereit- schaft für Flüchtlinge auf. Im Folgenden der Text des Dokuments:

Wir, Papst Franziskus und der Katholikos aller Armenier Karekin II., erheben heute im heiligen Etschmiadsin unseren Geist und unser Herz zum Allmächtigen und sagen Dank für die bestän- dige und wachsende Nähe in Glaube und Liebe zwischen der Armenisch-Apostolischen Kirche und der Katholischen Kirche in Bezug auf ihr gemeinsames Zeugnis für die Heilsbotschaft des Evangeliums in einer von Unfrieden erschütterten Welt, die sich nach Trost und Hoffnung sehnt. Wir preisen die Allerheiligste Dreifaltigkeit – den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist –, dass sie uns ermöglicht hat, in dem biblischen Land des Ararat zusammenzukommen, der da- ran erinnert, dass Gott immer unser Schutz und unser Heil sein wird. In geistlicher Freude den- ken wir daran, dass im Jahr 2001 anlässlich der 1700-Jahr-Feier der Erklärung des Christen- tums zur Religion Armeniens der heilige Johannes Paul II. Armenien besuchte und Zeuge einer neuen Etappe herzlicher und brüderlicher Beziehungen zwischen der Armenisch-Apostolischen Kirche und der Katholischen Kirche wurde. Wir sind dankbar, dass wir die Gnade hatten, am 12. April 2015 bei der feierlichen Liturgie in der Petersbasilika in Rom zusammen zu sein. Dort be- siegelten wir unseren Willen, uns jeder Form von Diskriminierung und Gewalt entgegenzu-stellen, und gedachten der Opfer dessen, was die Gemeinsame Erklärung Seiner Heiligkeit Johannes Paul II. und Seiner Heiligkeit Karekin II. so zur Sprache bringt: »Die Ermordung von anderthalb Millionen armenischen Christen ist das, was generell als der erste Völkermord des 20. Jahrhunderts bezeichnet wird« (27. September 2001).

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Kultur
Wichtige archäologische Entdeckung in Rom
Eine Kaserne in der Untergrundbahn
KulturVon Fabrizio Bisconti

Beim Bau der Linie C der römischen U-Bahn ist in der Gegend der künftigen Haltestelle Amba Aradam in neun Metern Tiefe ein antikes Gebäude entdeckt worden. Die Archäologen haben es als eine große Kaserne identifiziert, die einst im dichtbevölkerten Lateranviertel lag. Nach Auskunft von Francesco Prosperetti, Leiter des für archäo- logische Funde zuständigen römischen Amtes für Denkmal- pflege, wies die monumentale Anlage im 2. Jahrhundert n. Chr. einen architektonischen Grundriss auf, der an die dreißig Räume umfasste. Diese waren entlang einem zen- tralen, über hundert Meter langen Korridor angeordnet. Diese Räume, bei denen es sich ent- weder um Unterkünfte für Soldaten oder aber um Räume und Infrastrukturen gehandelt haben dürfte, die dem militärischen Drill und der Ausbildung der Soldaten dienten, weisen recht be- deutende Fußbodenmosaiken und Wandmalereien auf. Die Anlage scheint also konsequent der augusteischen Heeresreform zu entsprechen, durch die drei ständig in der Urbs stationierte Kohorten (die Stadtwachen) sowie das exklusive Korps der kaiserlichen Garde, die Prätorianer, gegründet wurden. Igino Gromatico zufolge bestanden die Castra praetoria aus einem Militär- lager, das die Kommandozentrale – eben das praetorium – umgab. Fächerförmig um sie herum angeordnet waren Kasernen, Waffenkammern, Magazine und Lazarette, ebenso das Amt des Zahlmeisters, die sacella (kleine Heiligtümer bzw. Kapellen) sowie die Tempel, die den Gott- heiten des römischen pantheon geweiht waren. Mit der Zeit, vor allem aber in den Jahren 20-23 n. Chr., reorganisierte Kaiser Tiberius – unter dem Einfluss des Prätorianerpräfekten Seianus – die Kohorten, ursprünglich Einheiten, die 1000 Mann umfassten. Diese wurden nun so mächtig, dass es ihnen gelang, die Wahl bzw. Ermordung des Kaisers zu beeinflussen. Im Verlauf des 3. Jahrhunderts führte dies dann zur militärischen Anarchie (dem Soldatenkaiser- tum) und zu einer ganzen Reihe von aus den Rängen des Militärs aufgestiegenen Kaisern, so etwa Philippus Arabs, Maximinus Thrax und Balbinus.

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