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Titelcover der aktuellen Ausgabe 21/2017 - klicken Sie für eine größere Ansicht

Apostolische Reise
nach Fatima
2017

Apostolische Reise nach Fatima 2017
Lesen Sie hier die Ansprachen und Beiträge der Apostolischen Reise


Schätze in der
Vatikanischen Bibliothek

Schätze in der Vatikanischen Bibliothek

Diese Woche
Erläuterungen des Almagest
vom Wegbereiter des
kopernikanischen
Weltbildes,
Georg von Peuerbach
(Barb. lat. 156)


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Die Themen
des Osservatore Romano


Aus dem Vatikan
Ausgewählte Bildaufnahmen und ungekürzte Textabdrucke geben Ihnen einen unverfälschten und lebendigen Einblick in das Zentrum der Weltkirche.



Kirche in der Welt
Begleiten Sie den Heiligen Vater auf seinen Apostolischen Reisen oder zu Großereignissen wie Kirchen- oder Weltjugendtagen.



Dokumentation
Alle Enzykliken, Apostolischen Schreiben, Predigten und Ansprachen des Heiligen Vaters – bis ins Detail genau und ungekürzt in deutscher Sprache.



Kultur
Rom ist nicht nur Mittelpunkt der Weltkirche, sondern auch ein einzigartiges kunstgeschichtliches Zentrum.


Die Grußworte von

Kardinal Reinhard MarxKardinal Reinhard Marx,
Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz
Erzbischof Dr. Robert ZollitschErzbischof em. Dr. Robert Zollitsch
Bischof Dr. Gebhard FürstDr. Gebhard Fürst,
Bischof von Rottenburg-Stuttgart
Rainer Maria Kardinal WoelkiRainer Maria Kardinal Woelki
Erzbischof von Köln
Kardinal Kurt KochKurt Koch,
Kurienkardinal
Bischof Karl Kardinal LehmannKarl Kardinal Lehmann,
Em. Bischof von Mainz
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Herzlich willkommen beim L’Osservatore Romano
Unsere aktuelle Ausgabe 21/2017 mit folgenden Themen:
Aus dem Vatikan
Ansprache von Papst Franziskus beim Gebet des Regina Caeli am 6. Sonntag in der Osterzeit, 21. Mai
Die Kirche bekommt neue Purpurträger
Aus dem VatikanVatikanstadt. Papst Franziskus hat die Ernennung fünf neuer Kardinäle angekündigt. Das gab er beim mittäglichen Sonntagsgebet bekannt. Die neuen Kardinäle kommen aus Mali, Spanien, Schweden, Laos und El Salvador. Das Konsistorium wird am 28. Juni stattfinden.

Papst Franziskus hat in den vier Jahren seines Pontifikats bisher drei Konsistorien zur Ernennung von Kardinälen abgehalten und dabei 56 Kardinäle kreiert. 13 von ihnen sind bereits über 80 Jahre alt und wären somit bei einem Konklave nicht mehr wahlberechtigt. Die fünf zukünftigen Kardinäle sind zwischen 68 und 75 Jahre alt und somit alle zur Papstwahl zugelassen.

Der Heilige Vater hielt beim Regina Caeli folgende Ansprache:

Liebe Brüder und Schwestern, guten Tag!

Das heutige Evangelium (Joh 14,15-21), die Fortsetzung des Evangeliums vom vergangenen Sonntag, bringt uns zu jenem bewegenden und dramatischen Augenblick zurück, den das Letzte Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern darstellt. Der Evangelist Johannes hält die letzten Lehren fest, die vor dem Leiden und Sterben Jesu aus dem Munde und dem Herzen des Herrn kommen. Jesus verheißt seinen Freunden in jenem traurigen und finsteren Moment, dass sie »einen anderen Beistand (Parakleten)« (V. 16) empfangen werden. Dieses griechische Wort bedeutet ein anderer »Anwalt«, ein anderer Verteidiger, ein anderer Tröster: der »Geist der Wahrheit« (V. 17); und er fügt hinzu: »Ich werde euch nicht als Waisen zurücklassen, sondern ich komme wieder zu euch« (V. 18). Diese Worte vermitteln die Freude über das neue Kommen Christi: Er, der Auferstandene und Verherrlichte, wohnt im Vater und kommt gleichzeitig im Heiligen Geist zu uns. Und in diesem seinem neuen Kommen wird unsere Vereinigung mit ihm und mit dem Vater offenbar: »Ich bin in meinem Vater, ihr seid in mir und ich bin in euch« (V. 20).
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Kirche in der Welt
Humilitas – die Heilige des Monats
Eine geistliche Mutter
Kirche in der WeltDie heilige Humilitas von Vallombrosa, mit bürgerlichem Namen Rosanese (Rosanna) Negusanti, kam 1226 in Faenza als Tochter einer Adelsfamilie zur Welt. Ihre Geschichte wurde uns in zwei Heiligenviten aus dem 14. Jahrhundert überliefert, einer lateinischen und einer in der Volkssprache verfassten. Sie entstanden zwar unabhängig voneinander, gehen aber vermutlich auf dieselbe Version zurück, die im Umfeld des vallombrosanischen Mönchtums überliefert wurde.

Von Antonella Lumini

Obwohl sie gerne Ordensfrau geworden wäre, nahm Rosanese nach dem Tod ihres Vaters den Heiratsantrag des jungen Ugolotto Caccianemici an. Die beiden hatten zwei Kinder, die bereits in zartem Alter starben. Von einer immer stärkeren Unrast getrieben, erkannte sie, dass sie ihre eigentliche Berufung nicht länger unterdrücken konnte, aber Ugolotto willigte erst nach einer schweren Krankheit ein, mit ihr ein keusches Leben zu führen, bis er sie dann ganz frei gab.

Rosanese trat in das Cluniazenser-Kloster Santa Perpetua in Florenz ein, wohin ihr kurze Zeit später auch ihr Gatte nachfolgte. Der Abt dieses Klosters, der sah, wie unermüdlich sie sich schweren und niederen Arbeiten widmete, gab ihr den Namen Humilitas. Sie selbst schreibt: »Mit dem Lohn, der der gläubigen Seele zuteil wird, formt sie Flügel, um bis zum Fundament der Demut zu fliegen.« Humilitas leitet sich von humus ab, der fruchtbaren Erde, und tatsächlich strahlten ihre inneren Gaben, die Tugenden, von ihr aus, als seien sie eine angeborene Veranlagung, die sich sogar in übernatürlichen Fähigkeiten manifestierte.
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Dokumentation
Schreiben von Papst Franziskus an den Bischof von Assisi zur Einweihung des Heiligtums der Entkleidung

Prophetisches Zeichen einer solidarischeren Gesellschaft

DokumentationAn den verehrten Bruder Domenico Sorrentino,
Bischof von Assisi-Nocera Umbra-Gualdo Tadino

Lieber Bruder, Du hast mich über deine Initiative informiert, die in besonderer Weise mit meinem Besuch in Assisi vom 4. Oktober 2013 in Zusammenhang steht, als ich im Bischofshaus im Saal der Entkleidung Halt machte. Dort wird an die Geste des jungen Franziskus erinnert, der sich bis auf die Haut entblößte und auf alle weltlichen Güter verzichtete, um sich ganz Gott und den Brüdern zu schenken. Um diese einzigartige Episode ins Licht zu rücken, hast Du beschlossen, in der Kirche Santa Maria Maggiore, der früheren Kathedrale von Assisi, und in den Räumen des Bischofshauses, wo das Ereignis stattgefunden hat, das »Heiligtum der Entkleidung« zu errichten. So hast Du dem religiösen Panorama der »Seraphischen Stadt« eine weitere Perle hinzugefügt und der christlichen Gemeinschaft und den Pilgern eine weitere großartige Gelegenheit angeboten, von der man zu Recht geistliche und pastorale Früchte erwarten kann. Ich freue mich daher, mit einigen Gedanken und meinem Segen die offizielle Eröffnung zu begleiten, die am kommenden 20. Mai stattfinden wird.

Ich erinnere mich gut, wie sehr mich mein erster Besuch in Assisi bewegt hat. Nachdem ich als ideelle Inspiration meines Pontifikats den Namen Franziskus gewählt hatte, ließ mich der Saal der Entkleidung mit besonderer Intensität diesen Augenblick aus dem Leben des Heiligen nachempfinden. Indem er auf alle irdischen Güter verzichtete, hat er sich von der Faszination des Götzen Geld befreit, der seine Familie und besonders seinen Vater Pietro di Bernardone umgarnt hatte. Sicherlich wollte es der junge Neubekehrte nicht an Respekt gegenüber seinem Vater fehlen lassen, aber er dachte daran, dass ein Getaufter die Liebe zu Christus auch über die größte Zuneigung stellen muss. Auf einem Gemälde, das den Saal der Entkleidung schmückt, ist der verärgerte Blick des Vaters gut zu sehen. Er geht mit dem Geld und den Kleidern des Sohnes weg, während dieser sich nackt, aber nunmehr frei, in die Arme des Bischofs Guido wirft. Dieselbe Begebenheit wird in der Oberkirche der Basilika des heiligen Franziskus in einem Fresko von Giotto dargestellt, der den mystischen Eifer des jungen Mannes unterstreicht. Er strebt nunmehr auf den himmlischen Vater zu, während der Bischof ihn mit seinem Mantel bedeckt und so die mütterliche Umarmung der Kirche zum Ausdruck bringt.
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Kultur
Ausstellung von italienischen Meisterwerken aus Spaniens königlichen Sammlungen in den ehemaligen Stallungen (»Scuderie«) des Quirinalspalastes
Mit Kunstwerken die Gunst am spanischen Hof erkaufen
Kultur
Von Christa Langen-Peduto

Auf nach Rom – und ganz besondere Gemälde und Skulpturen italienischer Künstler ausschließlich aus spanischen Museen bewundern! Das klingt seltsam, doch die einzigartige Ausstellung »Von Caravaggio bis Bernini. Meisterwerke des italienischen 17. Jahrhunderts in den königlichen Sammlungen Spaniens«, die bis 30. Juli in dem renommierten Ausstellungsgebäude »Scuderie del Quirinale« gezeigt wird, bietet diese Rarität. Es sind 60 erstmals in Italien gezeigte Schaustücke, aus verschiedenen Museen Spaniens herbeigeholt und ergänzt mit Werken spanischer Größen wie Diego Velázquez (1599-1660) und Jusepe de Ribera (1591-1652). Deren Kunst war durch Aufenthalte auf dem Stiefel italienisch beeinflusst.

Berühmte Künstler

Die Ausstellung demonstriert ein Stück Geschichte. Über Jahrhunderte hinweg war bekanntlich die einst mächtige spanische Bourbonen-Monarchie mit Italien verbunden. In Neapel regierte jeweils ihr Vizekönig. Botschafter und Gouverneure, aber auch italienische Adelige gaben bei berühmten Künstlern Gemälde in Auftrag, um sie den spanischen Herrschern zu schenken und sich so deren Gunst zu erwerben. Alle Ausstellungsstücke gehören deshalb zum »Patrimonio Nacional«, dem Nationaleigentum, das 1865 von Königin Isabella II. aus dem Erbe ihrer Ahnen dem Staat geschenkt wurde. Allein das »Museo Real« in Madrid, das später zum »Museo del Prado« wurde, zeigt Hunderte italienischer Werke. Jene aus dem 17. Jahrhundert haben vornehmlich religiöse, insbesondere biblische Themen.

In den »Scuderie« werden Werke italienischer und spanischer Künstler einander gegenübergestellt. Die Ausstellungskomposition in den dunkel ausgeschlagenen Sälen ist beeindruckend. Sie beginnt mit Michelangelo Merisi da Caravaggio (1571-1610) und seiner großflächigem Ölleinwand »Salome mit dem Kopf Johannes des Täufers« von 1607. Das Gemälde wurde gerade frisch restauriert und bietet neue Details. So war vorher nicht sichtbar gewesen, dass die Grundfarbe leicht grünlich ist. Ausdrucksstark jetzt die Kombination der vier Köpfe, wie sie Caravaggio aus der Dunkelheit fast kreisförmig aufleuchten lässt: Salome im roten Umhang, die den Kopf wegdreht vom Haupt Johannes des Täufers auf der Schale, darüber der Henker und die alte Magd. Ausstellungsbesucher – allein in den Ostertagen waren es 6000 – bleiben fasziniert stehen.
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Leserreise 2017 nach Rom

Leserreise September 2017 nach Rom


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