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Titelcover der aktuellen Doppelausgabe 32/33 2017 - klicken Sie für eine größere Ansicht

Apostolische Reise
nach Fatima
2017

Apostolische Reise nach Fatima 2017
Lesen Sie hier die Ansprachen und Beiträge der Apostolischen Reise


Schätze in der
Vatikanischen Bibliothek

Schätze in der Vatikanischen Bibliothek
Diese Woche

Ein Handbuch für die Kreuzfahrer mit einzigartigen Karten von Marin Sanudo
(Vat. lat. 2972)


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Die Themen
des Osservatore Romano


Aus dem Vatikan
Ausgewählte Bildaufnahmen und ungekürzte Textabdrucke geben Ihnen einen unverfälschten und lebendigen Einblick in das Zentrum der Weltkirche.



Kirche in der Welt
Begleiten Sie den Heiligen Vater auf seinen Apostolischen Reisen oder zu Großereignissen wie Kirchen- oder Weltjugendtagen.



Dokumentation
Alle Enzykliken, Apostolischen Schreiben, Predigten und Ansprachen des Heiligen Vaters – bis ins Detail genau und ungekürzt in deutscher Sprache.



Kultur
Rom ist nicht nur Mittelpunkt der Weltkirche, sondern auch ein einzigartiges kunstgeschichtliches Zentrum.


Die Grußworte von

Kardinal Reinhard MarxKardinal Reinhard Marx,
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Bischof Dr. Gebhard FürstDr. Gebhard Fürst,
Bischof von Rottenburg-Stuttgart
Rainer Maria Kardinal WoelkiRainer Maria Kardinal Woelki
Erzbischof von Köln
Kardinal Kurt KochKurt Koch,
Kurienkardinal
Bischof Karl Kardinal LehmannKarl Kardinal Lehmann,
Em. Bischof von Mainz
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Herzlich willkommen beim L’Osservatore Romano
Hinweis für die Leser
Wegen der Urlaubszeit erscheint diese Ausgabe als Doppelnummer 32-33.
Die Ausgabe vom Freitag, 18. August, entfällt.
Die nächste Zeitung aus dem Vatikan mit der Nr. 34 trägt das Datum vom 25. August.

Redaktion und Verlag wünschen allen Lesern erholsame Urlaubstage.

Unsere aktuelle Doppelausgabe 32-33/2017 mit folgenden Themen:

Aus dem Vatikan
Generalaudienz in der »Aula Paolo VI« am 2. August

Die Taufe ist das Tor zum Licht

Aus dem VatikanLiebe Brüder und Schwestern, guten Tag!

Es gab eine Zeit, in der die Kirchen geostet waren. Man trat in das Gotteshaus ein durch eine Tür, die sich nach Westen hin öffnete, und durch das Schiff ging man nach Osten. Das war ein wichtiges Symbol für den Menschen der Antike, ein Sinnbild, das im Laufe der Geschichte allmählich außer Gebrauch gekommen ist. Wir Menschen der modernen Zeit sind es viel weniger gewohnt, die großen Zeichen des Kosmos zu erkennen, fast nie bemerken wir ein solches Detail. Der Westen ist die Himmelsrichtung des Sonnenuntergangs, wo das Licht verlöscht. Der Osten hingegen ist der Ort, wo die Finsternis vom ersten Morgenlicht überwunden wird, und er verweist uns auf Christus, die aufstrahlende Sonne am Horizont der Welt (vgl. Lk 1,78).

Die antiken Taufriten sahen vor, dass die Katechumenen den ersten Teil ihres Glaubensbekenntnisses mit dem Blick nach Westen gewandt sprachen. Und in dieser Haltung wurden sie gefragt: »Widersagt ihr dem Satan, seinem Dienst und seinen Werken?« – Und die zukünftigen Christen wiederholten im Chor: »Ich widersage!« Dann wandte man sich der Apsis zu, in Richtung Osten, wo das Licht aufstrahlt, und die Taufkandidaten wurden erneut gefragt: »Glaubt ihr an Gott, den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist?« Und diesmal antworteten sie: »Ich glaube!«

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Kirche in der Welt
Interview mit dem General der Jesuiten
Die Sendung der Gesellschaft Jesu
Kirche in der WeltVon Giovanni Maria Vian

Für P. Arturo Sosa SJ, seit neun Monaten der erste nicht-europäische General der Jesuiten, ist es das erste Fest des heiligen Ignatius an der Spitze der Gesellschaft Jesu. Er feiert es in der römischen Kirche »Il Gesù«, wo sich die sterblichen Überreste des am 31. Juli 1556 verstorbenen Gründers befinden. Diesen Tag nimmt der »Osservatore Romano« zum Anlass für ein Interview über die erste Zeit des Generalats von P. Sosa.

Es ist kurz nach zwölf an einem heißen Hochsommertag, dem 28. Juli. Die Begegnung findet nur einen Steinwurf vom Petersdom entfernt statt, im vierten Stock der Jesuitenkurie, im Zimmer, in dem der General arbeitet, wenn er in Rom ist. Wir sitzen an einem großen runden Tisch, der ebenso leer ist wie die hellen Wände und der offenbar für häufige Besprechungen genutzt wird. Durch diese Begegnungen und die Reisen leitet der Nachfolger des Heiligen aus Loyola die Gesellschaft Jesu: 85 Provinzen, die in sechs Provinzkonferenzen zusammengefasst sind. Im Laufe der neun Monate seit seiner Wahl am vergangenen 14. Oktober hat der Ordensgeneral bereits an vier dieser Treffen auf Provinzebene teilgenommen. Allerdings hat er in dieser Zeit bereits weit mehr Länder besucht: Indien, Peru, Spanien, Deutschland, Ruanda, Burundi, Demokratische Republik Kongo, Kenia, Indonesien, Kambodscha und – in Kürze – Belgien. Seine Tage sind reich an Begegnungen und Verpflichtungen, in seinem streng geregelten Rhythmus, der jeden Morgen mit mindestens zwei Stunden Gebet beginnt, bevor er um sieben Uhr die heilige Messe feiert. »Wenn man einen Ordensmann ermorden will, dann reicht es, dass Mittagessen und Ruhezeit verspätet sind«, fügt er mit leiser Ironie hinzu, während er den Gast nach einem fast einstündigen Gespräch in entspannter Atmosphäre zum Aufzug begleitet. Zu Beginn geht es um die dramatische Lage in seiner Heimat.

Wie sehen Sie die Situation in Venezuela?

Trotz allem ist mein Blick optimistisch, auch wenn ich nicht weiß, wie die Zukunft aussehen wird. Aber wegen der derzeitigen Ereignisse gibt es ganz klar eine große Besorgnis, wie sie die Bischöfe und die Jesuiten meiner Heimat mehrfach zum Ausdruck gebracht haben, und auch die Bischöfe, der Papst, der Kardinalstaatssekretär und auf verschiedene Weise der Heilige Stuhl.

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Dokumentation
800 Jahre Präsenz der Franziskaner im Heiligen Land

Die Beschützer des Zionsberges

DokumentationVon den Missionsgebieten des Franziskanerordens lag dem heiligen Franziskus das Heilige Land besonders am Herzen, weil es die Heimat Jesu umfasst. Es ist bis heute die größte Mission des Ordens. Beim Generalkapitel im Mai 1217 schickte Franziskus die ersten Mitbrüder nach Akkon in Galiläa.

Von P. Giuseppe Buffon OFM

Die Präsenz der Franziskaner im Heiligen Land wird auf die Begegnung des heiligen Franziskus mit Sultan al-Kamil im Jahr 1219 zurückgeführt. Franziskanische Chronisten und Hagiographen der Jahrzehnte um 1330/1340 sehen in dieser Episode den Gründungsakt des den Franziskanern zugesprochenen Rechts der Obhut über die Heiligen Stätten. Als solcher wird er in der Folgezeit ideologisch verwendet, beispielsweise unter der Herrschaft von Murad IV., als der griechische Patriarch Theophanes die Vertreibung der Franziskaner verlangte, und zwar auf der Grundlage von Privilegien, die – wie er behauptete – der griechischen Kirche schon von Mohammed selbst verliehen worden seien.

Im Gegensatz zu den ideologischen Konstrukten geht aus den historischen Quellen hervor, dass die Franziskaner sich mit politischer Unterstützung (1327) Jakobs II. von Aragon am Heiligen Grab sowie mit finanzieller Hilfe von Robert von Anjou und seiner Gemahlin Sancha beim Abendmahlssaal niederließen und dank der Unterstützung einer Florentiner Wohltäterin namens Sofia ein Pilgerhospiz erbauten (um 1350). So entsteht die Kustodie des Heiligen Landes, die sich durch ein internationales Statut auszeichnet, da ihr Verantwortlicher, der als »Beschützer des Zionsberges« bezeichnet wird, den Auftrag vom ganzen Orden erhält, zunächst durch das Generalkapitel (1414) und später durch den Generalminister.

Danach wird die Kustodie auch weiterhin gefördert, von Johanna von Neapel (1363), von Philipp dem Guten, Herzog von Burgund (1467), von Isabella der Katholischen (1479), die Mittel aus dem königlichen Schatz zur Verfügung stellt. Mit der Errichtung der türkischen Herrschaft unter Selim I. treten die Republik Venedig, Karl V. und Philipp II. auf den Plan und dann Frankreich, das die Schutzrolle für die Franziskanische Kustodie übernimmt.

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Kultur
Alltagsleben im antiken Rom (Teil 2) — Der Tageslauf
Vom Uhren-Boom der römischen Kaiserzeit zum christlichen Stundengebet
KulturVon Claudia Kock

»Die genaue Stunde kann ich dir nicht nennen«, schrieb Seneca im 1. Jahrhundert über den Tod des Kaisers Claudius, denn in Rom »stimmen eher die Philosophen als die Uhren überein«. Zeitmesser in Form von Sonnen- und Wasseruhren gab es im Alten Orient bereits seit dem 2. Jahrtausend v. Chr. Im Ersten Punischen Krieg erbeuteten die Römer in Catania auf Sizilien eine Sonnenuhr und stellten sie auf dem Forum Romanum auf. »Obschon ihre Striche nicht mit den Stunden übereinstimmten, so richtete man sich doch 99 Jahre lang nach ihr«, spottete der ältere Plinius. Da die Skala, auf die der »Gnomon« der Sonnenuhr wie ein Zeiger seinen Schatten wirft, am Meridian ausgerichtet sein muss, zeigt eine für Catania eingerichtete Sonnenuhr im weiter nördlich gelegenen Rom die falsche Tageszeit an.

Im 2. Jahrhundert v. Chr., so Plinius weiter, setzte der Zensor Q. Marcius Philippus »eine genauer eingerichtete [Sonnenuhr] neben sie«, was »von allen seinen Arbeiten besonders dankbar aufgenommen wurde«. Sein Bericht endet mit der Einführung der Wasseruhr in Rom, deren erstes Exemplar um 160 v. Chr. von Konsul Scipio Nasica in der »Basilica Aemilia« aufgestellt wurde, die sich ebenfalls auf dem Forum Romanum befindet. Bei dieser Uhr lief Wasser konstant aus einem oberen in einen unteren Behälter, der mit vier Skalen versehen war, die den vier Jahreszeiten entsprachen. So ließ sich auf der Skala die »Uhrzeit«, das heißt der jeweilige Sonnenstand, ablesen, und zwar auch bei schlechtem Wetter und in Innenräumen. Außerdem ließen sich so nicht nur die Tages-, sondern auch die Nachtstunden messen. Die Wasseruhren galten als großer technischer Fortschritt, zeigten die Zeit jedoch ungenau an, da der Sonnenstand sich täglich verschob und es eigentlich 365 statt nur vier Skalen hätte geben müssen. Außerdem musste man das Wasser regelmäßig auffüllen, um den Druck konstant zu halten.

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Leserreise 2017 nach Rom

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