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Apostolische Reise
nach Schweden
2016

Apostolische Reise nach Schweden 2016
Lesen Sie hier die Ansprachen und Beiträge der Apostolischen Reise


Schätze in der
Vatikanischen Bibliothek

Schätze in der Vatikanischen Bibliothek

Diese Woche
Das Kartenwerk des
Genuesen Battista Agnese
(Vat. lat. 7586)


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Die Themen
des Osservatore Romano


Aus dem Vatikan
Ausgewählte Bildaufnahmen und ungekürzte Textabdrucke geben Ihnen einen unverfälschten und lebendigen Einblick in das Zentrum der Weltkirche.



Kirche in der Welt
Begleiten Sie den Heiligen Vater auf seinen Apostolischen Reisen oder zu Großereignissen wie Kirchen- oder Weltjugendtagen.



Dokumentation
Alle Enzykliken, Apostolischen Schreiben, Predigten und Ansprachen des Heiligen Vaters – bis ins Detail genau und ungekürzt in deutscher Sprache.



Kultur
Rom ist nicht nur Mittelpunkt der Weltkirche, sondern auch ein einzigartiges kunstgeschichtliches Zentrum.


Die Grußworte von

Kardinal Reinhard MarxKardinal Reinhard Marx,
Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz
Erzbischof Dr. Robert ZollitschErzbischof em. Dr. Robert Zollitsch
Bischof Dr. Gebhard FürstDr. Gebhard Fürst,
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Rainer Maria Kardinal WoelkiRainer Maria Kardinal Woelki
Erzbischof von Köln
Kardinal Kurt KochKurt Koch,
Kurienkardinal
Bischof Karl Kardinal LehmannKarl Kardinal Lehmann,
Em. Bischof von Mainz
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Herzlich willkommen beim L’Osservatore Romano
Unsere aktuelle Ausgabe 12/2017 mit folgenden Themen:
Aus dem Vatikan
Generalaudienz auf dem Petersplatz am 15. März

Fröhlich in der Hoffnung

Aus dem VatikanLiebe Brüder und Schwestern, guten Tag!

Wir wissen gut, dass das große Gebot, das uns Jesus, der Herr, hinterlassen hat, das Gebot der Liebe ist: Gott lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit all unseren Gedanken, und den Nächsten lieben wie uns selbst (vgl. Mt 22,37-39). Das heißt: Wir sind zur Liebe, zur Nächstenliebe berufen. Das ist unsere höchste Berufung, unsere Berufung schlechthin. Und mit ihr ist auch die Freude der christlichen Hoffnung verbunden. Wer liebt, hat die Freude der Hoffnung, der großen Liebe begegnen zu können: dem Herrn.

Der Apostel Paulus warnt uns im Abschnitt aus dem Römerbrief, den wir gerade gehört haben: Es besteht die Gefahr, dass unsere Nächstenliebe geheuchelt ist, dass unsere Liebe geheuchelt ist. Wir müssen uns daher fragen: Wann geschieht diese Heuchelei? Und wie können wir sicher sein, dass unsere Liebe aufrichtig ist, dass unsere Nächstenliebe echt ist? Dass wir nicht so tun, als würden wir Nächstenliebe üben, oder dass unsere Liebe keine Telenovela ist. Eine aufrichtige, starke Liebe …

Die Nächstenliebe ist Geschenk und Gnade

Die Heuchelei kann sich überall einschleichen, auch in unsere Art und Weise zu lieben. Das geschieht, wenn unsere Liebe eigennützig, von persönlichen Interessen geleitet ist, und wie viele eigennützige Formen der Liebe gibt es … Wenn die karitativen Dienste, in denen wir uns zu engagieren scheinen, durchgeführt werden, um uns selbst zur Schau zu stellen oder damit wir uns zufrieden fühlen: »Wie tüchtig ich doch bin!« Nein, das ist Heuchelei! Oder auch, wenn wir auf Dinge abzielen, die »Aufmerksamkeit« wecken, um mit unserer Intelligenz oder unseren Fähigkeiten zu prahlen.
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Kirche in der Welt
Der Alltag einer Ordensfrau in den heruntergekommenen Stadtvierteln von Palermo
Die Kunst, die zwischenmenschlichen Beziehungen wieder in Ordnung zu bringen
Kirche in der WeltAnna Alonzo kam am 12. Juli 1949 in Palermo zur Welt. Sie besuchte das humanistische Garibaldi-Gymnasium ihrer Heimatstadt und studierte anschließend Altphilologie. Dabei schloss sie mit der Bestnote ab. Danach trat sie in die Gesellschaft des missionarischen Sozialdienstes ein, die angesichts der großen Armut, die in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg in Palermo herrschte, 1954 von Kardinal Ernesto Ruffini gegründet worden war. Anschließend absolvierte sie Studiengänge in Sozialhilfe und Theologie und setzte ihre Ausbildung mit einem vierjährigen Kurs in Gestaltberatung und einem Master in Sozialplanung fort. Sie wirkte über 20 Jahre lang als Universitätsdozentin, war sowohl in Italien als auch im Ausland religiös tätig und widmet sich heute vollzeitig der Fürsorge für die Ärmsten der Armen in Palermo. Sie lebt bescheiden mit einigen Mitschwestern zusammen und koordiniert die Projekte der von ihr gegründeten gemeinnützigen Organisation »Pro.Vi.De Regina della Pace«.

Von Sergio Massironi

In Palermo treffe ich mich mit Schwester Anna Alonzo, die einige heruntergekommene und im Belagerungszustand befindliche Stadtteile für die Freude am Zusammensein erschlossen hat. Im Stadtviertel Guadagna, das sich im Hinblick auf sein kulturelles Defizit und seine Mafiadichte in keiner Weise von Brancaccio unterscheidet, entdeckte, besetzte und baute sie ein leerstehendes Haus um. Monat für Monat wurden die der Gemeinschaft zugänglichen Quadratmeter immer mehr, und auf die Angriffe, Provokationen und Gewalt wurde weder mit Alarmanlagen noch mit gepanzerten Türen reagiert. Heute heißt es »Centro Arcobaleno 3P«, nach Don Pino Puglisi, der hier auch heute noch einfach nach seinen Initialen genannt wird: Im Gebäude, so erzählt mir Schwester Anna, hänge ein großes Porträt des Seligen. Dessen Leinwand ist voll geflickter Stellen, da eines Tages jemand einbrach und ihn mit der Klinge ein zweites Mal umbringen wollte, vielleicht um zu sagen: Schluss mit dieser Kirche der offenen Türen. Viel besser sei da doch die Diskretion der Nachbarkirche: Da fände der Gottesdienst statt, und hinterher herrsche Ruhe.
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Dokumentation
Botschaft von Papst Franziskus an die Mitglieder der Internationalen Vereinigung der Caritas-Verbände (AIC)
Leben aus dem Geheimnis der Menschwerdung
DokumentationIn diesem Jahr 2017 begeht ihr den 400. Jahrestag der ersten Caritas-Bruderschaften, die vom heiligen Vinzenz von Paul in Châtillon gegründet wurden. Mit Freude schließe ich mich euch im Geiste an, um dieses Jubiläum zu feiern, und bringe meine guten Wünsche zum Ausdruck, damit dieses schöne Werk seine Sendung fortsetze, ein echtes Zeugnis der Barmherzigkeit Gottes zu den Ärmsten zu bringen. Möge dieses Jubiläum für euch ein Anlass sein, Gott zu danken für seine Gaben und euch für seine Überraschungen zu öffnen, um unter dem Hauch des Heiligen Geistes neue Wege zu erkennen, damit der Dienst der Liebe stets fruchtbarer werden möge!

Die Caritas-Bruderschaften entsprangen der Zärtlichkeit und dem Mitleid, die der heilige Vinzenz für die auf dem Land und in den Städten häufig ausgegrenzten oder im Stich gelassenen Ärmsten im Herzen trug. Sein Wirken unter ihnen und mit ihnen sollte ein Widerschein der Güte Gottes gegenüber seinen Geschöpfen sein. Für ihn repräsentierten die Armen Jesus Christus, er sah sie als Glieder seines leidenden Leibes. Er hatte verstanden, dass auch die Armen berufen sind, die Kirche aufzubauen, und dass sie ihrerseits uns bekehren sollen.

Auf den Spuren des heiligen Vinzenz von Paul, der die Sorge für die Armen den Laien, und insbesondere Frauen, anvertraut hatte, möchte eure Vereinigung die Entwicklung der am meisten Benachteiligten fördern und Armut und Leid unter materiellem, physischem, moralischem und geistlichem Aspekt lindern. Und die Vorsehung Gottes ist das Fundament dieses Engagements. Was ist die Vorsehung, wenn nicht die Liebe Gottes, die in der Welt am Werk ist und unsere Mitarbeit erfordert? Ich möchte euch heute erneut ermutigen, die Person als Ganze zu begleiten, mit einer besonderen Aufmerksamkeit für die prekären Lebensbedingungen zahlreicher Frauen und Kinder.
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Kultur
DNA-Ausstellung im Palazzo Esposizioni
Verkanntes Genie in seiner Zeit
KulturVon Christa Langen-Peduto

»DNA – Das große Buch des Lebens von Mendel bis zur Genomik« heißt eine hochinteressante naturwissenschaftliche Ausstellung, die bis 18. Juni im »Palazzo delle Esposizioni« an der Via Nazionale in Rom zu sehen ist. Sie ist in sieben Sektionen ein äußerst lehrreiches Familienvergnügen sozusagen für Jung und Alt, zugleich für Kenner und wissbegierige Kinder. Schwierige Theorien werden in anschaulichen Illustrationen erklärt. Berühmte Experimente dürfen vom Besucher selbst ausprobiert werden. Modelle geklonter Tiere sind dabei. Nicht nur der Pullover, der aus dem ersten Fell von Schaf Dolly angefertigt wurde, sondern auch der echte Schädel, der Unterkiefer und einige Knochen des 2003 verendeten Schafs aus Schottland sind ausgestellt. Fünf Nobelpreisträger und eine große Anzahl weiterer internationaler Wissenschaftler arbeiteten an der Ausstellung mit.

Sie beginnt mit einem Blick zurück ins 19. Jahrhundert, auf den streng ausschauenden Augustinermönch Gregor Johann Mendel (1822-1884), gebürtig aus Österreich-Schlesien, der in Brünn in der heutigen Tschechei im Kloster lebte und forschte. Er wird der »Vater der Genetik« genannt, war aber damals ein verkanntes Genie. Vor 150 Jahren entdeckte er die nach ihm benannten mendelschen Regeln der Vererbung, die Voraussetzungen aller späteren Forschungen rund um die DNA. In Zusammenarbeit mit der Universität, dem Museum und dem Kloster in Brünn wurden allerhand von Mendel benutzte Gegenstände nach Rom gebracht. Sein Teleskop, sein Mikroskop, getrocknete Pflanzen auf Papier und selbst seine Brille sind ausgestellt. Die Erbsenexperimente des Wissenschaftlers, mit denen er acht Jahre das Vererben an diesen Hülsenfrüchten systematisch erforscht hatte, können in der Ausstellung in spielerischer Form nachgeahmt werden.
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