zur StartseiteZugang für Abonnenten
Startseite
Titelcover der aktuellen Doppelausgabe 32/33 2016 - klicken Sie für eine größere Ansicht

Apostolische Reise
nach Polen 2016

Apostolische Reise nach Polen 2016
Lesen Sie hier die Ansprachen und Beiträge der Apostolischen Reise


Schätze in der
Vatikanischen Bibliothek

Schätze in der Vatikanischen Bibliothek

Diese Woche
Eine Abhandlung über den Krieg: De rebus bellicis (Barb. lat. 157)

Lesen Sie hier den Beitrag...



Die Themen
des Osservatore Romano


Aus dem Vatikan
Ausgewählte Bildaufnahmen und ungekürzte Textabdrucke geben Ihnen einen unverfälschten und lebendigen Einblick in das Zentrum der Weltkirche.



Kirche in der Welt
Begleiten Sie den Heiligen Vater auf seinen Apostolischen Reisen oder zu Großereignissen wie Kirchen- oder Weltjugendtagen.



Dokumentation
Alle Enzykliken, Apostolischen Schreiben, Predigten und Ansprachen des Heiligen Vaters – bis ins Detail genau und ungekürzt in deutscher Sprache.



Kultur
Rom ist nicht nur Mittelpunkt der Weltkirche, sondern auch ein einzigartiges kunstgeschichtliches Zentrum.


Die Grußworte von

Kardinal Reinhard MarxKardinal Reinhard Marx,
Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz
Erzbischof Dr. Robert ZollitschErzbischof em. Dr. Robert Zollitsch
Bischof Dr. Gebhard FürstDr. Gebhard Fürst,
Bischof von Rottenburg-Stuttgart
Rainer Maria Kardinal WoelkiRainer Maria Kardinal Woelki
Erzbischof von Köln
Kardinal Kurt KochKurt Koch,
Kurienkardinal
Bischof Karl Kardinal LehmannKarl Kardinal Lehmann,
Em. Bischof von Mainz
finden Sie hier.

Links


Hier erhalten Sie weitergehende Informationen
zu unseren Partnerseiten.

Herzlich willkommen beim L’Osservatore Romano

Hinweis für die Leser
Wegen der Urlaubszeit erscheint diese Ausgabe als Doppelnummer 32/33 mit erweitertem Umfang von 20 Seiten.
Die Ausgabe vom Freitag, 19. August, entfällt. Die nächste Zeitung aus dem Vatikan mit der Nr. 34 trägt das Datum vom 26. August.
Redaktion und Verlag wünschen allen Lesern noch eine erholsame Ferienzeit.

Unsere aktuelle Doppelausgabe 32-33/2016 mit folgenden Themen:

Aus dem Vatikan
Generalaudienz in der »Aula Paolo VI« am 3. August

Ein Mosaik der Brüderlichkeit

Aus dem VatikanLiebe Brüder und Schwestern, guten Tag!

Heute möchte ich kurz über die Apostolische Reise nach Polen nachdenken, die ich in den vergangenen Tagen durchgeführt habe. Anlass der Reise war der Weltjugendtag, 25 Jahre nach dem historischen Weltjugendtag, der kurz nach dem Fall des »Eisernen Vorhangs« in Tschenstochau gefeiert wurde. In diesen 25 Jahren hat Polen sich verändert, hat Europa sich verändert und hat die Welt sich verändert, und dieser Weltjugendtag ist zum prophetischen Zeichen für Polen, für Europa und für die Welt geworden. Die neue Generation der Jugendlichen – Erben und Fortsetzer der vom heiligen Johannes Paul II. begonnenen Pilgerreise – hat die Antwort gegeben auf die Herausforderung der heutigen Zeit, hat das Zeichen der Hoffnung gesetzt, und dieses Zeichen heißt Brüderlichkeit. Denn gerade in dieser Welt, in der Krieg herrscht, bedarf es der Brüderlichkeit, bedarf es der Nähe, bedarf es des Dialogs, bedarf es der Freundschaft. Und das ist das Zeichen der Hoffnung: wenn Brüderlichkeit vorhanden ist.

Beginnen wir bei den Jugendlichen, die der erste Grund für die Reise waren. Wieder haben sie auf den Aufruf geantwortet: Sie sind aus aller Welt gekommen – einige von ihnen sind noch immer hier! [er deutet auf die Pilger in der Audienzhalle] –, ein Fest aus Farben, unterschiedlichen Gesichtern, Sprachen, verschiedenen Geschichten. Ich weiß nicht, wie sie es machen: Sie sprechen unterschiedliche Sprachen, aber sie können einander verstehen! Und warum? Weil sie den Willen haben, gemeinsam unterwegs zu sein, Brücken zu bauen, den Willen zur Brüderlichkeit. Sie sind auch mit ihren Wunden, mit ihren Fragen gekommen, vor allem aber mit der Freude, einander zu begegnen; und wieder haben sie ein Mosaik der Brüderlichkeit gebildet. Man kann von einem Mosaik der Brüderlichkeit sprechen. Ein Sinnbild der Weltjugendtage ist das bunte Meer von Fahnen, die von den Jugendlichen geschwenkt werden: In der Tat werden die Fahnen der Nationen auf dem Weltjugendtag schöner, sie werden sozusagen »geläutert«, und auch Fahnen von Nationen, die miteinander im Krieg stehen, wehen nah beieinander. Und das ist schön! Auch hier gibt es Fahnen… lasst sie sehen!


Lesen Sie mehr...   
Kirche in der Welt
Audienz für die Teilnehmer an der Pilgerfahrt der Armen aus verschiedenen französischen Diözesen der Provinz Lyon
Der Schatz der Kirche sind die Armen
Ansprache von Papst Franziskus am 6. Juli
Kirche in der WeltLiebe Freunde!

Ich freue mich sehr, euch zu empfangen. Ganz gleich, in welchen Situationen ihr lebt, wie eure Geschichte aussieht, welche Last ihr zu tragen habt: Jesus vereint uns um sich. Jesus hat gerade diese besondere Fähigkeit, Menschen anzunehmen. Er nimmt jeden so an wie er ist. In ihm sind wir Brüder, und ich möchte, dass ihr spürt, wie sehr ihr willkommen seid. Eure Anwesenheit ist wichtig für mich, und es ist auch wichtig, dass ihr hier zuhause seid. Mit den Verantwortlichen, die euch begleiten, gebt ihr durch diese gemeinsame Pilgerfahrt ein schönes Zeugnis der Brüderlichkeit nach dem Evangelium. Denn ihr seid gekommen und begleitet euch dabei gegenseitig: die einen, indem sie euch großherzig unterstützen und Mittel und Zeit aufbringen, um euch hierherkommen zu lassen; und ihr, indem ihr ihnen, indem ihr uns, indem ihr mir Jesus selbst schenkt.

Bedeutung der kleinen Gesten

Denn Jesus wollte eure Lebensbedingungen teilen, er ist aus Liebe einer von euch geworden: von den Menschen verachtet, vergessen – einer, der nicht zählt. Wenn ihr dies manchmal spüren solltet, dann vergesst nicht, dass auch Jesus es wie ihr gespürt hat. Es ist der Beweis, dass ihr in seinen Augen kostbar seid und dass er euch nahe ist. Ihr seid im Herzen der Kirche, wie der Priester Joseph Wresinski sagte, denn Jesus hat in seinem Leben den Menschen, die so waren wie ihr, die in ähnlichen Situationen lebten, stets Priorität gegeben.

Und die Kirche, die das liebt und vorzieht, was Jesus geliebt und vorgezogen hat, kann nicht ruhig sein, solange sie nicht alle erreicht hat, die Ablehnung und Ausgrenzung erfahren und die für niemanden zählen. Im Herzen der Kirche können wir durch euch Jesus begegnen, weil ihr von ihm zu uns sprecht – nicht so sehr mit Worten, sondern mit eurem ganzen Leben. Und ihr bezeugt die Bedeutung der kleinen Gesten, die jeder versteht und die dazu beitragen, den Frieden aufzubauen, indem sie uns in Erinnerung rufen, dass wir Brüder sind und dass Gott unser aller Vater ist.


Lesen Sie mehr...   
Dokumentation
Besuch in der Basilika Santa Maria degli Angeli am 4. August
Gott schaut auf das Herz, das um Vergebung bittet
Meditation von Papst Franziskus über Matthäus 18,21-35
DokumentationHeute, liebe Brüder und Schwestern, möchte ich gerne zu allererst an die Worte erinnern, die der heilige Franziskus nach einer alten Überlieferung genau hier vor dem ganzen Volk und den Bischöfen gesprochen hat: »Ich will euch alle ins Paradies schicken!« Was konnte der Poverello von Assisi Schöneres verlangen als das Geschenk des Heiles, des ewigen Lebens mit Gott und der Freude ohne Ende, die Jesus uns mit seinem Tod und seiner Auferstehung erworben hat?

Und außerdem, was ist denn das Paradies, wenn nicht das Geheimnis der Liebe, die uns für immer mit Gott verbindet, damit wir ihn ohne Ende betrachten können? Die Kirche bekennt von jeher diesen Glauben, wenn sie sagt, dass sie an die Gemeinschaft der Heiligen glaubt. Wir sind mit unserem Leben aus dem Glauben nie allein; die Heiligen und die Seligen leisten uns Gesellschaft; auch unsere Lieben, die in Einfachheit und Freude den Glauben gelebt und in ihrem Leben bezeugt haben. Es gibt eine unsichtbare, aber deshalb nicht weniger wirkliche Verbindung, die uns »ein Leib« sein lässt kraft der einen Taufe, die wir empfangen haben, beseelt von dem »einen Geist« (vgl. Eph 4,4). Vielleicht hatte der heilige Franziskus, als er von Papst Honorius III. die Gabe des Ablasses für diejenigen erbat, die zur Portiuncula kamen, diese Worte Jesu an seine Jünger im Sinn: »Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich euch dann gesagt: Ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten? Wenn ich gegangen bin und einen Platz für euch vorbereitet habe, komme ich wieder und werde euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin« (Joh 14,2-3).

Der Weg der Vergebung ist sicherlich der Hauptweg, dem man folgen muss, um an jenen Platz im Paradies zu gelangen. Es ist schwierig, zu verzeihen! Wieviel kostet es uns, den anderen zu vergeben! Denken wir ein wenig darüber nach… Und hier bei der Portiuncula spricht alles von Vergebung! Welch großes Geschenk hat uns der Herr gemacht, als er uns lehrte zu vergeben – oder wenigstens, den Willen zu haben, zu vergeben –, um uns die Barmherzigkeit des Vaters mit Händen greifen zu lassen! Wir haben das Gleichnis gehört, mit dem Jesus uns anwies, zu vergeben (vgl. Mt 18,21-35). Warum sollten wir einem Menschen vergeben, der uns Böses angetan hat?


Lesen Sie mehr...   
Kultur
Einblicke in das Imperium Romanum – Die römischen Kaiser von Augustus bis zu Konstantin dem Großen (Teil 31)
Claudius II. Gothicus (268-270) – der Gotensieger
KulturVon Claudia Kock

Kaiser Gallienus war im Herbst 268 in Mailand aus dem Hinterhalt ermordet worden. Hinter der Gewalttat stand eine Gruppe von Offizieren, die aus Illyricum – dem heutigen Balkangebiet – stammte und nach Macht und Einfluss strebte. Seit der Mitte des dritten Jahrhunderts stammten viele Usurpatoren ebenso wie legitime Herrscher aus diesem Teil des Reiches, der durch die Einfälle von Barbarenvölkern aus dem Osten und Norden besonders in Mitleidenschaft gezogen war.

Abneigung gegen den neuen Kaiser

Einer dieser illyrischen Offiziere war der Tribun Marcus Aurelius Valerius Claudius. Er war an der Verschwörung gegen Gallienus beteiligt und wurde von den Verschwörern zum Kaiser akklamiert – gegen den Willen der Truppen, die Gallienus treu gedient hatten und keinen Anlass für seine Ermordung sahen. Der römische Senat, der stets große Abneigung gegen Gallienus gehabt hatte, bestätigte den neuen Kaiser, der – um ihn von seinem Vorgänger aus dem 1. Jahrhundert zu unterscheiden – als Claudius II. bekannt ist. Zwar hatte er nur eine sehr kurze Regierungszeit, denn er starb schon im September 270 an der Pest. Allerdings konnte er einen entscheidenden Sieg gegen die Goten erringen, der zur Folge hatte, dass sie für ein Jahrhundert ihre Raubzüge im Römischen Reich einstellten. Durch diesen Sieg ist er als »Claudius Gothicus« in die Geschichte eingegangen und erhielt vom Senat eine goldene Statue vor dem Jupitertempel auf dem Kapitol in Rom. Außerdem wurde er nach seinem Tod unter die Götter erhoben.

Lesen Sie mehr...   

OR-Kalender 2014

Der offiziellen Kalender
direkt aus Rom

Jetzt bestellen!



Papst Franziskus - Die Freude der Liebe
Papst Franziskus
Die Freude der Liebe
Kommentiert von Jürgen Erbacher, TV-Journalist und Vatikan-Experte

Jetzt im Patmos Verlag erschienen!



Hochwertige Papst-Kerze

weitere Informationen
und Bestellmöglichkeit



Bestellen Sie das Jahresregister 2015 als gedruckte Version in Original-Zeitungsgröße



liegt der Ausgabe Nr. 26/2015 bei.
hier bestellen


Meditationen von
Papst Franziskus
bei den Frühmessen
in Santa Marta 2013

Meditationen von Papst Franziskus bei den Frühmessen in Santa Marta 2013

Jetzt als eBook!



Sonderausgaben
Die neuen Glaubenszeugen unter Papst Benedikt XVI.


Jetzt Teil 2 erhältlich!

Die neuen Glaubenszeugen unter Papst Benedikt XVI.
mehr Informationen zu diesen Sonderausgaben


Unsere Produkte

Wir gehen voran
»Wir gehen voran«
weitere Infos
L’Osservatore Romano-Sammelordner
»Der spezielle OR-Sammelordner«
weitere Infos
L’Osservatore Romano
Telefon: +49 (0) 711 44 06-133 · Fax: +49 (0) 711 44 06-138
Senefelderstraße 12 · D-73760 Ostfildern
Kontakt | Sitemap | AGB | Widerruf | Datenschutz | Impressum